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Usbekistan

Hauptstadt:

Taschkent

Int. Kennzeichen:

UZ

Sprache:

Usbekisch, Sprachen ethnischer Gruppen

Gängige Fremdsprachen:

Russisch

Währung:

1 Usbekistan-Sum (U.S.) = 100 Tijin

Zeitdifferenz zu MEZ:

+4h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+3h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Zwischenstecker erforderlich (nur in internationalen Hotels gibt es Steckdosen, welche den österreichischen Normen entsprechen)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 30.11.2005

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Sehr hohe Sicherheitsgefährdung / Partielle Reisewarnung für die Grenzregionen zu Afghanistan, Tadschikistan und Kirgisistan (seit 30.03.2004)

Vom 12. auf den 13. Mai 2005 ist es in der ostusbekischen Stadt Andischan im Zusammenhang mit einer Befreiung von Strafgefangenen zu Demonstrationen und Schießereien gekommen. Die Lage bleibt weiterhin gespannt. In den übrigen Landesteilen ist es bisher relativ ruhig geblieben. Von Reisen in das Ferghanatal wird dringend abgeraten.

Es ist landesweit mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen insbesondere für die von ausländischen TouristInnen frequentierten Städte von Taschkent, Buchara und Samarkand zu rechnen. Terroristische Anschläge gegen Hotels sowie Einrichtungen in Usbekistan, in denen sich US-BürgerInnen und andere westliche AusländerInnen aufhalten, können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Somit wird insgesamt zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit geraten.

Gewarnt wird vor Reisen in folgende Landesteile:

1) die grenznahen Gebiete des Ferghanatals zu Kirgisistan und Tadschikistan aufgrund der dort herrschenden Minengefahr

2) die grenznahen bergigen Regionen der Gebiete Kaschkadarja und Surchandarja einschließlich Termez im Südosten des Landes, die überdies von der usbekischen Regierung zu Sperrgebieten erklärt worden sind.

In Anbetracht der angespannten Situation sollen Gebiete an der afghanischen, kirgisischen und tadschikischen Grenze (Ferghanatal) absolut gemieden werden.

Darüber hinaus wird landesweit nach Einbruch der Dunkelheit zu besonderer Vorsicht geraten. AusländerInnen sollten nur wenig Bargeld mitnehmen, Dokumente sollten fotokopiert werden. Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten. Die touristisch interessanten Regionen mit den Städten Samarkand, Buchara und Chiwa waren von Rebellen-Aktivitäten bisher weniger betroffen.

Die Hauptstadt Taschkent ist eine 2-Millionen-Stadt, deren Kriminalität mit jener von anderen Großstädten der Welt zu vergleichen ist. Es empfiehlt sich, weder wertvolle Gegenstände noch größere Geldbeträge mit sich zu führen, nachts nicht allein und auf keinen Fall zu Fuß unterwegs zu sein.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem sehr hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthalts regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss nach Ablauf des Visums noch 3 Monate gültig sein.

Bei Aufenthalten von mehr als drei Tagen müssen sich AusländerInnen, wenn sie nicht in einem Hotel wohnen und dort gemeldet sind, beim OWiR (Einwohnermeldeamt) des jeweiligen Stadtbezirkes anmelden (Gebühr: 20.- US-Dollar). Touristen, die sich weniger als drei Tage an einem Ort aufhalten, sind von dieser Anmeldepflicht ausgenommen.

Seit 1.3.2003 bestehen für österreichische Staatsangehörige erleichterte Einreisevorschriften. So wird an der usbekischen Botschaft in Wien innerhalb von zwei Tagen für Geschäftsreisende ein Jahresvisum für mehrere Einreisen und für Touristen ein Visum mit einmonatiger Gültigkeitsdauer ausgestellt.

 

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Bei der Einfuhr von Bargeld in Fremdwährung im Wert von mehr als US$ 5.000.-- wird eine 2% Gebühr eingehoben. Euro werden grundsätzlich akzeptiert, es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Mittlerweile gibt es eine immer größere Anzahl von Bankomaten in Taschkent, über die Bargeld bezogen werden kann. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können - sofern sie deklariert werden - bis zum Wert von US-$ 1.000.-- zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 1000 Zigaretten oder 1000 Gramm Tabak sowie 2 Liter Wein und 1 1/2 Liter Alkohol). Videokameras müssen bei der Einreise deklariert werden (es empfiehlt sich weiters die Deklaration von anderen Wertgegenständen). Die Einfuhr von Obst und Gemüse ist verboten.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Bargeld in Fremdwährung ist in der bei der Einreise deklarierten Höhe gestattet. Die darüber hinausgehende Ausfuhr von Fremdwährung ist mit einer Genehmigung der Nationalbank zulässig. Ist der ausgeführte Betrag an Fremdwährung um mehr als US$ 2.000.- geringer als der bei der Einreise deklarierte Betrag, können die Zollbehörden entsprechende Nachweise (z.B. Bestätigungen von Wechselstuben) über die Verwendung des Geldes verlangen. Zollfreie Ausfuhr von persönlichen Gebrauchsgegenständen (sofern sie keinen Zollgebühren unterliegen) bis zum Wert von US$ 500.--. Die Ausfuhr von Edelmetallen und Pelzen ist verboten, Kunstgegenstände dürfen nur mit Genehmigung des usbekischen Kulturministeriums ausgeführt werden.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Ausgeprägtes Kontinentalklima mit langen, sehr heißen Sommern. Die Winter sind kurz, streng und schneearm. Niederschlag hauptsächlich im Winter und Frühjahr.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Medikamentenmangels entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur die regelmäßig benötigten Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01 - 403 8343) für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut. Malariaprophylaxe ist nicht notwendig.

Vorsicht

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Besonders prekär ist die Gesundheitslage in Karakalpakestan und im Gebiet um den Aralsee. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie Einwegspritzen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden. Auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die schlechten Verkehrsbedingungen, unzureichende Beschilderung, den besonders im Winter desolaten Straßenzustand, sowie mangelnde Fahrdisziplin und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer wird hingewiesen. Überlandfahrten sollten nach Einbruch der Dunkelheit generell unterlassen werden. Vor der Nutzung privater Taxis wird wegen der Gefahr von Raubüberfällen gewarnt. Es sollten ausschließlich offizielle Taxis, die auf dem Dach und seitlich als solche gekennzeichnet sind, benutzt werden.

Im Inlands- sowie im grenzüberschreitenden Flug-, Bus- und Bahnverkehr kommt es häufig zu Verspätungen, die Einhaltung europäischer (Sicherheits-)Standards ist nicht gegeben. Die Benutzung internationaler Direktflüge ist anzuraten. Zugverbindungen bestehen nach Kasachstan, Kirgisistan und Turkmenistan.

 

Sonstiges

Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden (vor Ort in Taschkent die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland).

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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