Reisewarnungen_Nbanner

 

Vereinigte Staaten von Amerika

Hauptstadt:

Washington DC

Int. Kennzeichen:

US

Sprache:

Englisch, bedeutende Zahl Spanisch sprechender Minderheiten

Gängige Fremdsprachen:

in einzelnen Regionen Spanisch

Währung:

1 US Dollar (US$) = 100 cents (c)

Zeitdifferenz zu MEZ:

-6

Information zur Zeitdifferenz:

Sommerzeit in den USA von Anfang April bis Ende Oktober (außer in den Bundesstaaten Arizona, Indiana und Hawaii). Es gibt sechs Zeitzonen: Eastern Standard Time: MEZ/MESZ -6 h (New York, Washington D.C.) Central Standard Time: MEZ/MESZ -7 h (Chicago) Montain Standard Time: MEZ/MESZ -8 h (Denver) Pacific Standard Time: MEZ/MESZ -9 h (Los Angeles) Alaska: MEZ/MESZ -10 h Hawaii: MEZ -11 h

Elektrischer Strom:

110/120 Volt, 60 Hertz; Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich - Ankauf vor der Einreise in die USA ist empfehlenswert)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 25.10.2006

Hawaii:

Am 15.10.2006 um 7:07 Uhr Ortszeit ereignete sich vor Kailua auf der Insel Big Island ein Erdbeben mit der Stärke 6,6 auf der Richter- Skala. Es kann aufgrund dessen zu Behinderungen wie gesperrten Straßen, Stromausfällen und abgesagten Flügen kommen. Es wurde keine offizielle Tsunami- Warnung ausgesprochen.

Flugverkehr:

Auf Austrian Airlines Flügen von / nach USA dürfen ab sofort wieder Flüssigkeiten, Sprays oder gelartige Substanzen bis zu einer Maximalmenge von 90ml pro Verpackungseinheit in die Flugzeugkabine mitgenommen werden. Diese Gegenstände müssen in einen 1 Liter großen, wieder verschliessbaren und transparenten Plastikbeutel passen und werden beim Sicherheits-Check separat kontrolliert.

Bei folgenden Ausnahme kann die max. Verpackungsgröße von 90ml überschritten werden, sofern ein Bedarf während der Reise besteht:

• Medikamente (keine ärztliche Bestätigung mehr notwendig)

• Babymilch und -nahrung (bei mitreisenden Kleinkindern)

• Diabetische Kost oder andere Spezialnahrung

Andere persönliche Gegenstände und Artikel dürfen als Handgepäck mitgenommen werden.


Siehe auch Hinweis Seite Reiseinformation/Aktuelles.

Es wird auf die Möglichkeit von Wirbelstürmen in der Zeit von Juni bis November hingewiesen, der Höhepunkt der Saison ist von Mitte August bis Mitte Oktober. Aktuelle Informationen entnehmen Sie der Homepage des National Hurricane Center.

Informationen zur Vogelgrippe
 

Nach wie vor befindet sich die durch die Hurrikankatastrophe im Herbst 2005 teilweise entvölkerte Stadt New Orleans im Ausnahmezustand. Einzelne durch die Überflutung betroffene Stadtviertel sind auch weiterhin unbewohnt und unbegehbar. Die dadurch ansteigende Kriminalitätsrate führte in jüngster Zeit zu einer Serie von Gewaltverbrechen und Morden auf offener Strasse. Österreichischen Touristen, die New Orleans besuchen wollen wird daher bis auf weiteres dringend angeraten, sich nur im unzerstörten French Quarter aufzuhalten und keinerlei individuelle Expeditionen in andere Stadtteile von New Orleans ins Auge zu fassen. Hotels sollten während der Nachtstunden tunlichst nicht verlassen werden.

 

Sicherheit

Da vor allem im Luftverkehr erhöhte Sicherheitskontrollen durchgeführt werden, wird geraten, vor Reiseantritt genügend Zeit einzuplanen, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Bitte beachten Sie, dass – abgesehen von Taschenmessern, Scheren, Nagelfeilen etc. – selbst die Mitnahme von Feuerzeugen an Bord von Flugzeugen, die in die oder in den USA fliegen, verboten ist.

Anfang Oktober 2005 wurden auch die Sicherheitsvorkehrungen im New Yorker U-Bahnnetz verstärkt. Reisende müssen mit verschärften Kontrollen rechnen. Generell wird zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht geraten

Die Sicherheitssituation kann in den gesamten USA nach dem 11.09.2001 als angespannt bezeichnet werden. Das Unvermögen, terroristische Aktivitäten mit 100%er Sicherheit vorherzusagen, hat zu einem latenten Bedrohungsgefühl geführt. Das Trauma des 11. September 2001 ist in den USA noch lange nicht überwunden und wirft seine Schatten auch auf das europäische Sicherheitsgefühl. Trotzdem muß nach rationaler Einschätzung der Lage die Sicherheitssituation in den USA als hochstehend bezeichnet werden. Sicherheitsvorkehrungen landesweit, vor allem im Flugverkehr, haben zu bisweilen als störend empfundenen Kontrollen geführt, die jedoch rein der zusätzlichen Sicherheit der Bürger und Reisenden dienen soll. Die Sicherheitsverhältnisse haben sich in den amerikanischen Großstädten verschlechtert. Stark im Ansteigen begriffen sind vor allem Eigentumsdelikte wie Einbruchsdiebstähle, Raubüberfälle, Autodiebstähle sowie Vergewaltigungen. Es sollte daher nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Speziell die Sicherheitssituation in der Hauptstadt Washington DC muss derzeit als besorgniserregend eingestuft werden. Bewaffnete Überfälle auf Touristen haben sich in jüngster Zeit auch in bisher sicheren Stadtteilen sowie im Bereich der "Mall" und der großen Museen gehäuft. Reisenden, die Washington und seine Sehenswürdigkeiten besuchen wollen, wird daher angeraten, keine größere Bargeldmengen sowie maximal nur eine Kreditkarte bei sich zu führen. Abendliche Veranstaltungen außerhalb des jeweils gebuchten Hotels sollten möglichst nur zusammen mit größeren Personengruppen besucht werden. Von touristischen Einzelexpeditionen in die südöstlichen und südwestlichen Stadtteile Washingtons wird dringend abgeraten.

 

Einreise

Die Einreise ohne Visum in die USA zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken ist grundsätzlich möglich. Es wäre jedoch das Ausstellungsdatum des Reisepasses zu beachten:

Ausstellungsdatum des Reisepasses vor 26. Oktober 2005 (bordeauxroter maschinenlesbarer Reisepass): Visafreie Einreise

Visumpflicht für bordeauxrote Reisepässe, die zwischen dem 26. Oktober 2005 und 15. Juni 2006 ausgestellt bzw. verlängert wurden. (Anmerkung: die Ausstellung eines neuen Reisepasses ist kostengünstiger und schneller als die Beantragung eines Visum)

Inhaber von am oder nach dem 16. Juni 2006 neu ausgestellten, österreichischen Reisepässen (mit Chip und digitalisiertem Foto) können visumfrei in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen.

Seit 25. Oktober 2006 werden Reisepässe mit Chip für Minderjährige unter 12 Jahren ausgestellt, die ebenfalls unter dem Visa Waiver Program visumfrei sind. Kinderreisepässe (ohne Chip), die zwischen dem 16. Juni 2006 und dem 25. Oktober 2006 ausgestellt wurden, sind bis zum Ablauf der Gültigkeitsdauer für die USA visumfrei. Für im Reisepass miteingetragene Kinder besteht auf alle Fälle Visumpflicht.

Visumpflicht besteht auch für Reisezwecke, die nicht touristisch oder geschäftlich sind (z.B. journalistische Tätigkeit, Studium, Ausbildung, Forschung, Austauschprogramme, Vorträge, Arbeitsaufnahme, Au-pair, Heirat etc.).

Prinzipiell müssen alle Reisepässe für die Dauer des Aufenthaltes in den USA gültig sein.

Alle Personen, die in die USA einreisen wollen, müssen ein Formular mit zusätzlichen Daten ausfüllen und idealerweise ausgefüllt zum Fluggate des USA Fluges mitbringen.
Kontaktieren Sie bitte Ihre Fluglinie bezüglich des benötigten Formulars.
Diese Datenblätter werden bereits vor Abflug an die US-Behörden übermittelt.

Personen, die mit einem nicht maschinenlesbaren Reisepass ohne Visum im Rahmen des Visa Waiver Programs einreisen möchten, werden ohne Ausnahmen und sofort auf Kosten des jeweiligen Carriers repatriiert. Fluggesellschaften werden daher Passagieren ohne maschinenlesbaren Reisepass und ohne gültiges US- Visum die Beförderung in die USA ausnahmslos verweigern.

Bei Ausstellung von Flugtickets ist unbedingt darauf zu achten, dass die Namensschreibweise (Vornamen und eventuelle Doppelnamen) mit jener des Reisepasses übereinstimmt.

Weitere Hinweise betreffend die US-Einreisekontrollen:

Bei der Einreise in die USA werden mittlerweile an den meisten Grenzübergängen im Rahmen des US-VISIT Programms genauere Kontrollen der in die USA einreisenden Personen durchgeführt. Dabei werden unter anderem auch Fingerabdrücke erfasst und digitale Fotografien des Gesichts angefertigt. Dieser Vorgang dauert in der Regel lediglich acht bis zehn Sekunden.

Dies bedeutet, dass auch von allen österreichischen Staatsbürgern bei der Einreise in die Vereinigten Staaten im Zuge der Grenzkontrolle biometrische Merkmale (Fingerabdrücke, digitales Foto) abgespeichert werden. Diese Daten sind vertraulich und nur den gesetzlich autorisierten Personen für dienstliche Zwecke zugänglich. Rückfragen und Beschwerden wären an den US-VISIT Privacy Officer, US-VISIT Program, Border and Transportation Security, U.S. Department of Homeland Security, Washington, D.C. 20528, USA, Tel. 00-1-202 298 5200 oder FAX 00-1-202-298-5201 zu richten.

Dieses "US-VISIT"-Kontrollsystem ist derzeit bereits bei sämtlichen größeren Grenzkontrollstellen der Vereinigten Staaten operativ.

Achten Sie grundsätzlich darauf, dass die weiße oder grüne I-94-Karte, die bei der Einreise in den Pass geheftet wird, bei der Ausreise abgegeben wird (diese wird üblicherweise von der Fluggesellschaft beim Check-in entfernt). Im Zuge eines Pilotprojekts sind an manchen größeren US- Flughäfen ausreisende ausländische Personen angehalten, ihre Ausreise vollelektronisch in Eigenregie durchzuführen; bitte achten Sie in diesem Zusammenhang auf die Aufschrift US VISIT bzw. fragen Sie Angehörige des Flughafenpersonals, ob ein Kiosk von US VISIT im Abflugbereich vorhanden ist. Die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Ausreiseregistrierung liegt bei den Ausreisenden selbst und nicht bei den US-Behörden. Nicht registrierte Ausreisen könnten in Zukunft vermehrt zu Problemen bei der Wiedereinreise führen.Sollten Sie dennoch versehentlich mit der weißen oder grünen I-94-Karte ausreisen, so können Sie sich von Österreich aus an die Botschaft der USA in Wien wenden.

Nähere Informationen im Internet unter:

Department of Homeland Security bzw. Department of Homeland Security - Travel & Security

Zur genauen Klärung des Aufenthaltszweckes (z.B. Teilnahme an wissenschaftlichen Vorträgen/Konferenzen wird von US-Seite als Aufenthaltszweck "business" verstanden) empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der US-Konsularabteilung. Visaantragsteller werden grundsätzlich auch einem Interview durch einen US- Konsularbeamten unterworfen, von der Interviewpflicht ausgenommen sind lediglich Jugendliche unter 16 Jahren, von US- Regierungsorganisationen eingeladene Personen, Diplomaten an bilateralen und multilateralen Vertretungsbehörden sowie Personen, die bereits mehrmals US-Visas erhalten hatten und gegen die keine einschlägigen Vormerkungen bestehen (bona fide - Visawerber). Bitte beachten Sie auch die Informationen der amerikanischen Botschaft in Wien des U.S. Department of State/Bureau of Consular Affairs (auf englisch), sowie der öamerikanischen Einwanderungsbehrde (U.S. Citizenship and Immigration Service; auf englisch). Informationen zu den Einreisevorschriften bei Studienaufenthalten in den USA bietet das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS).

Für touristische und Geschäftsreisen können österreichische StaatsbürgerInnen im Rahmen des Permanent Visa Waiver Programs für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen visafrei in die USA einreisen, wenn sie mit einem Vertragspartner (signatory carrier; Flug- bzw. Kreuzfahrtlinie) einreisen und die Wiederausreise (z.B. anhand eines bestätigten Retourtickets - KEIN OFFENES RETOURTICKET) nachweisen können. Das Permanent Visa Waiver Program gilt nicht generell für alle sondern nur für vertraglich festgesetzte Flug- und Kreuzfahrtslinien (signatory carrier). Die Einreise auf dem Landweg fällt nicht unter das Permanent Visa Waiver Program. In der Regel kann man jedoch problemlos gegen Entrichtung einer festgesetzten Gebühr direkt an der Grenze einen Einreisetitel erhalten, wenn die Wiederausreise nachgewiesen werden kann. Für die Einreise auf dem See- oder Luftweg ohne Vertragspartner (z.B. mit einer privaten Yacht oder privatem Flugzeug) sollte auf jeden Fall vorher ein Visum einer US-Vertretungsbehörde eingeholt werden. Falls jemand im Rahmen des Permanent Visa Waiver Program von den US-Grenzbehörden bei der geplanten Einreise zurückgewiesen wird, kann eine spätere Einreise nur noch mit einem von einer US-Vertretungsbehörde ausgestelltem Visum erfolgen.

Österreichische StaatsbürgerInnen, die mit einem Charterflug von Havanna nach Miami fliegen, benötigen unabhängig von der Art des Reisepasses ein US-Visum. Für herkömmliche Linienflüge über ein Drittland, wie etwa Mexiko, die Bahamas oder Kanada, können österreichische StaatsbürgerInnen visafrei im Rahmen des Visa Waiver Programms einreisen, sofern sie Inhaber eines roten, maschinlesbaren Reisepasses sind.

ÖsterreicherInnen, denen die Erteilung eines Visums verwehrt wurde, sollten keinesfalls ohne Visum in die USA einzureisen versuchen.

Österreichische StaatsbürgerInnen, die sich zwischen 1990 und 2001 visafrei in den USA aufgehalten und damals die ihnen individuell zuerkannte Aufenthaltszeit nicht eingehalten bzw. überzogen hatten, müssen aufgrund der mittlerweile fortgeschrittenen US- internen Datenvernetzung damit rechnen, dass Ihnen die visafreie Einreise im Rahmen des sogenannten Visa Waiver Programmes durch den zuständigen US- Grenzbeamten verweigert wird. Eine derartige Einreiseverweigerung hat die sofortige Abschiebung nach Österreich- verbunden mit oft mehrstündiger bis mehrtägiger unangenehmer Inhaftierung in einer US- Haftanstalt- zur Folge.

Bitte prüfen Sie daher vor Ihrer Reise in die USA genau nach, ob Sie in der Vergangenheit möglicherweise die US- Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen verletzt haben könnten. Im Zweifelsfalle wird Ihnen seitens des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten angeraten, sich mit der zuständigen Konsularabteilung der US- Botschaft in Wien ins Einvernehmen zu setzen, um allenfalls rechtzeitig ein US- Visum beantragen zu können.

Aufgrund der verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und -kontrollen bei der Einreise (durch BCI-Inspektoren) sollten Reisende nicht mehr davon ausgehen, ohne tragfähige und in Einzelfällen auch zu beweisende Begründungen, den Maximalaufenthalt von 90 Tagen auch tatsächlich zuerkannt zu bekommen. Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird individuell festgelegt und soll dem Reisezweck entsprechen. Mit einer genauen Befragung am Zielflughafen nach Reisezweck, Aufenthaltsdauer und -ort muss generell jeder österreichische Staatsbürger, der visafrei in die USA einreist, rechnen. Sollten die US-Einwanderungsbehörden dabei zu dem Schluss gelangen, dass die Einreise verweigert wird, muss der betroffene österreichische Staatsbürger sofort die Heimreise antreten. Eine Überschreitung der visafreien Dreimonats-Aufenthaltsfrist hat die sofortige Ausweisung sowie ein 5-jähriges Verbot zur neuerlichen visafreien Einreise zur Folge.

Für Staatsangehörige von Ägypten, Afghanistan, Algerien, Bahrain, Bangladesh, Eritrea, Indonesien, Irak, Iran, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko, Nordkorea, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Syrien, Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht für männliche Personen ab dem 16. Lebensjahr eine Registrierungs- und Meldepflicht bei der Einreise sowie beim anschliessenden Aufenthalt in den USA. Die gegenständliche Regelung wird- in Anlehnung zur bisherigen Praxis- nicht auf Personen mit A- bzw. G- Visastatus (Angehörige von Botschaften und internationalen Organisationen) , Greencard- Besitzer (permanente Aufenthaltserlaubnis), Personen mit aufrechtem Asylstatus sowie Personen, die vor dem 22.11.2002 um politisches Asyl angesucht hatten, angewendet. Von dieser Regelung sind Doppelstaatsbürger, die auch im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft stehen, nicht ausgenommen.

Reisende mit österreichischer Staatsbürgerschaft, aber mit Geburtsort in einem der vorgenannten Staaten, können bei der Einreise einer speziellen Überprüfung sowie erkennungsdienstlichen Behandlung durch INS- Inspektoren (Fotografie und Fingerabdruck) unterzogen werden. Darüber hinaus sollten sich ÖsterreicherInnen, die in die USA reisen wollen darüber im klaren sein, dass ihre persönlichen Daten, sowie allfällig vorhandene weitere Daten aus Vielfliegerprogrammen (inklusive vorhergehender Reiseziele etc.) von den einzelnen Fluggesellschaften vor Abflug aus Österreich den zuständigen Behörden des neu geschaffenen US- Departments of Homeland Security zur Verfügung zu stellen sind. Im Falle einer ausdrücklichen Verweigerung dieses Datentransfers muss mit Restriktionen bei der Einreise in die USA gerechnet werden.

Seit 28.2.2005 ist es auf US- amerikanischen Flughäfen und während eines Fluges verboten, Feuerzeuge bei sich oder im Handgepäck zu haben.

Weitere Informationen auch unter:

Transport Security Administration (TSA)

 

Einfuhr

In Zusammenhang mit dem jüngsten Auftreten der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Europa ist zu beachten, daß ein Einfuhrverbot sowohl für lebende Tiere als auch für Fleischprodukte aus der EU verhängt wurde. Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch Deklarationspflicht ab US Dollar 10.000.--. Deklariert werden müssen auch Goldmünzen bzw. Gold. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro, US Dollar in bar oder Travellerschecks. Kreditkarten (VISA, Mastercard, American Express; Dinersclub ist nicht geläufig) sind Hauptzahlungsmittel in den USA. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch für Personen ab 21 Jahren wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 2 Kilo Tabak sowie 1 Liter Alkohol). Auch Geschenke bis zu einem Wert von US Dollar 100.-- sind zollfrei. Die Einfuhr von biologischen Materialien, chemischen Giftstoffen, Feuerwerkskörpern, Pflanzen und Lebensmittel ist verboten.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch Deklarationspflicht ab Beträgen über US Dollar 10.000.-. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Aufgrund der geographischen Ausdehnung reichen die Klimazonen von polar bis subtropisch. Küstengebiete des Atlantischen Ozeans und des Golfs von Mexiko: heiße Sommer mit hoher Luftfeuchtigkeit, starke Niederschläge. Die Winter sind kalt (im Norden) bzw. im Süden und Golf von Mexiko mild. Pazifischer Küstenraum: ozeanisches Klima mit Niederschlägen vorwiegend im Winter. Plateau und Gebirgszone: vorwiegend trocken (jedoch variieren Temperatur und Niederschläge je nach Höhenlage). Sonstige Gebiete: starke Temperaturgegensätze, trocken.

Ratschläge

Die geographischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen grundsätzlich keine von der österreichischen verschiedene Lebensweise.

Gesundheit

Medizinische Einrichtungen, die in der Regel privat sind, und Medikamente stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Vorsicht

Reisende, die die USA per Flugzeug verlassen, sind aufgrund einschlägiger US-amerikanischer Sicherheitsvorschriften dazu angehalten, ihr bei Austrian Airlines und anderen Österreich anfliegenden Fluggesellschaften zur Beförderung vorgesehenes Reisegepäck unversperrt einzuchecken. Versperrte Gepäckstücke werden in der Regel gewaltsam – ohne Beisein des Flugpassagiers- durch TSA-Bedienstete aufgebrochen und durchsucht. Für Schadenersatz wird seitens der jeweiligen Fluggesellschaft in derartigen Fällen grundsätzlich nicht aufgekommen.

Bedauerlicherweise werden seit einiger Zeit auch gehäuft Diebstähle aus unversperrt befördertem Reisegepäck, vor allem auf den Flughäfen Washington Dulles und New York JFK International, gemeldet. Bitte sorgen Sie dafür, dass keine teuren elektronischen Geräte (z.B. Videokameras, Digitalkameras, Weltempfänger, Notebooks, etc.) in den unversperrten, zur Beförderung aufgegebenen Gepäckstücken verbleiben, sondern nehmen sie diese als Handgepäck in die Flugkabine mit. Im Diebstahlsfall wird von den Fluggesellschaften grundsätzlich kein Schadenersatz geleistet; sollte eine Mitnahme von derartigen Gegenständen im Handgepäck unmöglich sein, darf der Abschluss einer speziellen Reisegepäckversicherung, die auch Schadensfälle aus Gepäckdiebstählen abdeckt, vor Reiseantritt dringend empfohlen werden.

Handgepäck:
Elektronische Geräte sind auch nach den jüngsten Vorschriften als Handgepäck wieder erlaubt. Keinesfalls ist es möglich, Flüssigkeiten, Gels etc. im Handgepäck zu transportieren. Bei Reisen in die USA darf lediglich 1 Handgepäcksstück mitgenommen werden. Diesbezüglich sollte jedenfalls Kontakt mit der Fluglinie über die individuellen Handgepäcks-Vorschriften aufgenommen werden.

Barfußgehen sowie das Betreten ungepflegten Geländes (Wälder, hoher Wiesen) sollte man wegen (vereinzelt gefährlicher) Zecken und giftigen Unkrauts ('poison ivy'), das heftige Ausschläge verursacht, vermeiden. Leitungswasser gilt in der Regel als gefahrlos trinkbar.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist ratsam. Für drogenhältige Medikamente ist die Mitnahme eines ärztlichen Attestes über die Notwendigkeit der Einnahme erforderlich.

Durch das Auftreten des West-Nil-Virus in 35 Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington D.C sollten besonders gefährdete Personengruppen (mit schwachem Immunsystem, Alte und Gebrechliche, Kleinkinder) Reisen vor allem in die südlichen Bundesstaaten, wie Louisiana, Mississippi, Georgia, Alabama und Texas, in Gebiete mit hoher "Moskitoverseuchung" (Gewässer, Teiche, Seen) tunlichst vermeiden. In den US-Südstaaten, wo heißes und feuchtes Wetter die Gelsenplage in diesem Jahr verschlimmerte, werden Gärten, Parks und Straßen mit Insektenvertilgungsmitteln besprüht. Der West-Nil-Virus wird durch Gelsen und Moskitos übertragen. Die Verwendung von Insektenschutzmitteln (Besprühen von Haut und Kleidung - manche Moskitoarten stechen durch die Kleidung hindurch) wird angeraten. Das Tragen von langen Hosen und langärmeliger Bekleidung, vor allem am frühen Abend, wird empfohlen. Es gibt weder eine Impfung noch ein Medikament gegen das West-Nil-Fieber. Die Behandlung besteht in der Linderung der Symptome. Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber, Muskelschwäche und Kopfschmerzen, bei Verdacht auf Meningitis oder Encephalitis oder eine Kombination der beiden Krankheiten (Symptome f. Meningitis: Fieber, Kopfschmerzen, steifes Genick, lichtempfindliche Augen, Symptome f. Encephalitis: lichtempfindliche Augen, Konfusion, Delirium, Probleme beim Gehen und Sprechen) sollte eine umgehende ärztliche Untersuchung erfolgen. Weitergehende Informationen zum West-Nil-Virus können auf der Homepage des "Centers for Disease Control" unter http://www.cdc.gov abgefragt werden. Bezüglich Impfungen und Verwendung von Insektenschutzmitteln sollte vor Abreise das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) kontaktiert werden.

 

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird - schon wegen der wesentlich höheren Arztkosten - nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen. Aufgrund der geographischen Weite ist das Flugzeug Hauptverkehrsmittel. Sehr gut ausgebaut ist auch das Eisenbahnnetz, das von privaten Unternehmen geführt wird. Finanziell günstig reist man US-weit im Autobus (Greyhound). In den Städten hauptsächlich Taxi (Cab) und U-Bahn. Es ist allerdings aus Sicherheitsgründen in vielen Großstädten nicht ratsam, bei Nacht die U-Bahn zu benutzen. Auch Leihwagen sind sehr preisgünstig, werden aber zumeist nur an Personen über 25 Jahre verliehen. Zur Begleichung der Wagenmiete werden ausnahmslos nur Kreditkarten akzeptiert. Für die Anmietung eines Leihwagens in den USA wird die Mitnahme eines in Österreich durch ÖAMTC oder ARBÖ ausgestellten internationalen Führerscheins dringend angeraten, da viele US- Mietwagenfirmen österreichische Führerscheine mangels Datenkompatibilität nicht anerkennen. Der Abschluss einer zusätzlichen Haftpflicht- und Insassenversicherung wird in diesem Zusammenhang empfohlen. Das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit (auf Autobahnen zwischen 55 und 65 Meilen/89 bis 120 Stundenkilometern) wird streng geahndet, ebenso Fahren unter Einfluss von Alkohol (0,0 Promille!) oder Drogen.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

Weitere hilfreiche Informationen

 

[Reisewarnungen] [Angebote] [Laender] [Aegypten] [ÄquatorIal Guinea] [Äthiopien] [Österreich] [Afghanistan] [Albanien] [Algerien] [Andorra] [Angola] [Antigua und Barbuda] [Argentinien] [Armenien] [Aserbaidschan] [Australien] [Bahamas] [Bahrain] [Bangladesch] [Barbados] [Belarus] [Belgien] [Belize] [Benin] [Bhutan] [Bolivien] [Bosnien-Herzegowina] [Botsuana] [Brasilien] [Brunei] [Bulgarien] [Burkina Faso] [Burundi] [Chile] [China] [Costa Rica] [Côte d’Ivoire] [Dänemark] [Deutschland] [Dominica] [Dominikanische Republik] [Dschibuti] [Ecuador] [El Salvador] [Eritrea] [Estland] [Fidschi] [Finnland] [Frankreich] [Gabun] [Gambia] [Georgien] [Ghana] [Grenada] [Griechenland] [Großbritannien] [Guatemala] [Guinea] [Guinea-Bissau] [Guyana] [Haiti] [Honduras] [Vatikan] [Indien] [Indonesien] [Irak] [Iran] [Irland] [Island] [Israel] [Italien] [Jamaika] [Japan] [Jemen] [Jordanien] [Kambodscha] [Kamerun] [Kanada] [Kap Verde] [Kasachstan] [Katar] [Kenia] [Kirgisistan] [Kiribati] [Kolumbien] [Komoren] [Kongo] [Kongo Demokratische Republik] [Korea Volksrepublik] [Korea Republik] [Kroatien] [Kuba] [Kuwait] [Laos] [Lesotho] [Lettland] [Libanon] [Liberia] [Libyen] [Liechtenstein] [Litauen] [Luxemburg] [Madagaskar] [Malawi] [Malaysia] [Malediven] [Mali] [Malta] [Marokko] [Marshall-Inseln] [Mauretanien] [Mauritius] [Mazedonien] [Mexiko] [Mikronesien] [Moldau] [Monaco] [Mongolei] [Montenegro] [Mosambik] [Myanmar] [Namibia] [Nauru] [Nepal] [Neuseeland] [Nicaragua] [Niederlande] [Niger] [Nigeria] [Norwegen] [Oman] [Pakistan] [Palau] [Panama] [Papua-Neuguinea] [Paraguay] [Peru] [Philippinen] [Polen] [Portugal] [Ruanda] [Rumänien] [Russland] [Salomonen] [Sambia] [Samoa] [San Marino] [São Tomé und Príncipe] [Saudi-Arabien] [Schweden] [Schweiz] [Senegal] [Serbien] [Seychellen] [Sierra Leone] [Simbabwe] [Singapur] [Slowakei] [Slowenien] [Somalia] [Spanien] [Sri Lanka] [St. Kitts und Nevis] [St. Lucia] [St. Vincent und die Grenadinen] [Südafrika] [Sudan] [Suriname] [Swasiland] [Syrien] [Tadschikistan] [Taiwan] [Tansania] [Thailand] [Timor-Leste] [Togo] [Tonga] [Trinidad und Tobago] [Tschad] [Tschechische Republik] [Tunesien] [Türkei] [Turkmenistan] [Tuvalu] [Uganda] [Ukraine] [Ungarn] [Uruguay] [USA] [Usbekistan] [Vanuatu] [Venezuela] [Vereinigte Arabische Emirate] [Vietnam] [Zentralafrikanische Republik] [Zypern] [Offizielle Seiten] [Reisebüros] [Impressum]