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Ukraine

Hauptstadt:

Kiew (Kyiv)

Int. Kennzeichen:

UA

Sprache:

Amtssprache Ukrainisch

Gängige Fremdsprachen:

Russisch, gelegentlich auch Englisch

Währung:

1 Hryvnia (HR) = 100 Kopeken

Zeitdifferenz zu MEZ:

+1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Zwischenstecker erforderlich

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Änderung am 01.12.2006

Das Auftreten von Fällen der Vogelgrippe in mehreren Ortschaften auf der Krim und in der Region Kherson wurde offiziell bestätigt. Bislang wurde allerdings kein Auftreten des Virus bei einem Menschen festgestellt.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Die letzten Jahre sind von einer steigenden Kleinkriminalität gekennzeichnet. Daher wird angeraten, keine fremden Personen in das Hotelzimmer zu lassen, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Raubüberfällen gekommen ist. Bei Zugfahrten soll auf das Tragen von auffälliger oder teurer Kleidung verzichtet werden und das Abteil sicherheitshalber verriegelt werden.

Von nächtlichen Überlandfahrten mit dem Auto wird nicht nur aufgrund der mangelnden Beleuchtung und der oft schlechten Straßenverhältnisse abgeraten. Es kommt immer wieder zu brutalen Raubüberfällen z.B. bei längeren Ruhepausen, wobei hier beleuchtete Rastplätze oder Tankstellen keinen Schutz bieten. Die Täter sind zumeist bewaffnet. Auch im Falle von Pannen ist die Sicherheit nicht gewährleistet.

In den Großstädten sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten, da die Straßen teilweise sehr schlecht beleuchtet sind. Besondere Vorsicht in krimineller Hinsicht ist an folgenden Orten geboten: Gebiet Donetsk, Dnepropetrowsk, Luhansk, Zakarpattje und die Autonome Republik Krim.

Reisende, die sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchten, müssen sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

EU-BürgerInnen und damit auch ÖsterreicherInnen benötigen für die Einreise in die Ukraine kein Visum, wenn der Aufenthalt die Dauer von maximal 90 Tagen nicht überschreitet und mit dem Aufenthalt keine Aufnahme einer Arbeit oder eines Studiums verbunden ist. Für Aufenthalte, die über diesen Zeitraum hinausreichen oder deren Zweck nicht kurzfristigen Charakters ist, ist ein Visum erforderlich, das bei der Ukrainischen Botschaft in Wien beantragt werden kann.

Reisende müssen über einen gültigen Reisepass verfügen.

Der Abschluss einer Reiseversicherung wird empfohlen.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten (außer es handelt sich um einmal bereits ausgeführte Geldscheine bis zu einer Höhe von HR 1.000,--). Die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zu einem Gegenwert von US Dollar 3.000,-- erlaubt. Die Einfuhr von Beträgen bis zu maximal US Dollar 15.000,-- pro nicht in der Ukraine wohnhafter Person ist erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Beträge über US Dollar 15.000,-- dürfen von physischen Personen nicht eingeführt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro oder US Dollarnoten oder Kreditkarten. Kreditkarten werden von einigen Geschäften und Restaurants vor allem in Kiew und anderen Großstädten akzeptiert. Beim Einsatz von Kreditkarten wird zur Vermeidung von Manipulationen besondere Aufmerksamkeit und kritische Auswahl des Kartenempfängers empfohlen. Geldwechsel außerhalb der Bankzeiten ist am Flughafen Boryspil, in guten Hotels und Reisebüros und an den sehr zahlreichen Wechselstuben möglich. Illegaler Geldwechsel ist in der Ukraine verboten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf (z.B. Bekleidung, Schuhe, Fotoapparate, Videokameras, tragbare Radios, CD-Player, Notebooks, Handys, Pager, Sportausrüstung, usw.) können zollfrei eingeführt werden. Deklarationspflichtig sind auch Schmuck (außer bereits im Gebrauch gewesener) und andere Wertgegenstände. Lebensmittel für den eigenen Verzehr dürfen bis zu einem Gesamtwert von Euro 50,- pro Person eingeführt werden. Darunter fallen einerseits verpackte Lebensmittel (nicht mehr als 1 Packung bzw. in der Gesamtmenge maximal 2 kg pro Artikel und Person) und andererseits unverpackte Lebensmittel (nicht mehr als 1 untrennbares Produkt, in der Gesamtmenge maximal 2 kg pro Artikel und Person). Die für den eigenen Verzehr eingeführten Lebensmittel müssen an der Grenze mündlich oder schriftlich deklariert werden.

Ausfuhr

Ein Betrag bis zu HR 1.000,-- kann ausgeführt werden, allerdings ist die Mitnahme dem Zoll gegenüber mündlich zu deklarieren. Die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zu einem um US Dollar 1.000,-- höheren Betrag als bei der Einreise deklariert erlaubt. Das Reisegepäck muss wieder vollständig ausgeführt werden. Geschenke und Waren bis zu einem Wert von US Dollar 100,-- können zollfrei ausgeführt werden. Für die Ausfuhr von Kunstwerken ist eine Ausfuhrlizenz des ukrainischen Kulturministeriums erforderlich (Kunstwerke, die vor 1945 geschaffen wurden, dürfen nicht exportiert werden). Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen. Die Einhaltung der Ein- und Ausfuhrbestimmungen wird von den ukrainischen Zoll- und Grenzbehörden streng überwacht. Bereits geringfügige Verstöße können zu hohen Geldbußen führen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Gemäßigtes Kontinentalklima, subtropisch an der Südküste der Halbinsel Krim.

Ratschläge

Die geographischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen keine sich von der österreichischen unterscheidende Lebensweise.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der begrenzten Verfügbarkeit von Medikamenten entspricht der Standard in den Krankenhäusern nicht dem europäischem. Die Ukraine weist zudem europaweit eine der höchsten Raten an HIV-Infektionen auf, sodass die Mitnahme von Einwegspritzen empfohlen wird. Auch Hepatitis A - und Typhusfälle treten in letzter Zeit vermehrt auf.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Institut für Tropenmedizin Wien (Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, Hepatitis B und Tollwut.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt, da alle in die Ukraine einreisenden Ausländer im Besitz einer gültigen Krankenversicherung sein müssen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Das zuverlässigste Verkehrsmittel über Land ist immer noch die Eisenbahn. Bei größeren Entfernungen müssen Nachtzüge (Schlafwagen) benutzt werden. Bei der Benützung von Schlafwagen sollte man aus Sicherheitsgründen die Karten für ein ganzes Abteil, falls erhältlich, kaufen. Reisegruppen können auch einen eigenen Schlafwagenwaggon (Spezwaggon) gegen entsprechende mittelfristige Voranmeldung anmieten. Es wird dringend angeraten, die Abteile bei Nachtfahrten zu verriegeln.

Die Binnenflugverbindungen werden langsam wieder besser, in den Wintermonaten ist jedoch mit witterungsbedingten Verspätungen etc. zu rechnen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind mit Ausnahme der U-Bahnen in den Städten Kiew, Dnipropetrowsk und Charkiw, die einen guten Standard aufweisen, technisch teilweise in einem abenteuerlichen Zustand und stark überfüllt. Ortsunkundigen Ausländern ist daher für Fahrten in Städten die Benützung von offiziellen Taxis angeraten, doch sollte der Preis vorher ausgehandelt werden.

Die Überlandstraßen sind allgemein recht gut, wenn auch Vorsicht wegen der Schlaglöcher angebracht ist. Nachtfahrten sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Die Straßen in größeren Orten und Städten sind hingegen oft in sehr schlechtem Zustand.

In den letzten Jahren wurde ein relativ dichtes Tankstellennetz geschaffen, weshalb die Versorgung mit Treibstoff – insbesondere entlang dem überregionalen Straßennetz - kein Problem darstellt.

Die ukrainische Polizei führt im ganzen Land strenge Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr durch. Zur Vermeidung der Verhängung nicht unerheblicher Geldbußen wird die sorgsame Beachtung von Geschwindigkeitsbeschränkungen angeraten. Mitunter kann es zu Schikanen seitens der Verkehrspolizei kommen.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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