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Tunesien

Hauptstadt:

Tunis

Int. Kennzeichen:

TN

Sprache:

Arabisch als Amtssprache; Französisch als Bildungs- und Geschäftssprache; berberische Sprachen

Gängige Fremdsprachen:

Englisch; in den Touristenzentren auch Deutsch und Italienisch

Währung:

1 tunesischer Dinar (TD) = 1000 Millimes

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, meist zweipolige Stecker, teils auch Sicherheitssteckdosen

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 16.05.2006

Bis dato wurde seitens der zuständigen tunesischen Behörden noch kein Fall von Vogelgrippe in Tunesien gemeldet.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

An von Touristen frequentierten Orten und Sehenswürdigkeiten besteht in der Regel ein hohes Maß an Sicherheitsvorkehrungen. Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche wird empfohlen. Da aber Terrorakte auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden können, wird vor allem bei größeren Menschenansammlungen, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Stätten, zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht geraten.

Vor Reisen von Tunesien aus in die Saharagebiete der Nachbarstaaten wird weiterhin nachdrücklich gewarnt. Österreichische Reisende in diesen Gebieten werden ersucht, sich mit der nächstgelegenen Österreichischen Vertretungsbehörde oder dem Bürgerservice des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten unter der Tel.Nr. +43 / 50 11 50 – 4411 in Verbindung zu setzen. Reisen in die Randzonen der tunesischen Sahara können jedoch durchgeführt werden. Vor unbegleiteten Fahrten abseits gesicherter Pisten wird abgeraten.

Vor Drogenkonsum (selbst geringe Mengen für den persönlichen Verbrauch) wird aufgrund strengster Ahndung durch tunesische Behörden (hohe Haftstrafen, e.g. einige Gramm bewirken einen Gefängnisaufenthalt von mindestens 1 Jahr!) wird ausdrücklich gewarnt. Homosexualität ist illegal.

Es wird empfohlen, sich über die Sicherheitslage an Ort und Stelle genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 3 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket u.dgl.) nachweisen können.

Bei der Einreise mit einem Fahrzeug (Auto, Motorrad und dgl.) wird dieses in den Reisepass des Touristen eingetragen. Bei der Ausreise ohne das Fahrzeug (z.B. nach einem Unfall, Diebstahl) werden von den tunesischen Behörden Steuern in beträchtlicher Höhe gefordert. Es wird empfohlen, eine Kopie des Reisepasses immer mit sich zu führen.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt (ab umgerechnet TD 1.000,-, das sind je nach Wechselkurs ca. € 617,--, besteht aber Deklarationspflicht). Auch Travellerschecks und Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden - in beschränktem Maß - angenommen, gelegentlich auch US Dollar. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 400 Gramm Tabak sowie 1 Liter Alkohol).

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Zum Rückwechseln der Landeswährung bedarf es der Vorlage einer Wechselbestätigung. Die Ausfuhr von Antiquitäten und archäologischen Fundstücken ist grundsätzlich untersagt. Eine Sondergenehmigung für deren Export ist erforderlich. Zuwiderhandlungen können mit Gefängnisstrafen geahndet werden. Bei der Ausreise aus Tunesien ist in den Duty Free Shops die Bezahlung mit Tunesischen Dinar nicht möglich.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Mediterranes Klima im Norden. In den Sommermonaten (Juni bis September) heiß, von Dezember bis Februar kühl, zum Teil auch kalt, windig und regnerisch. Der Rest des Jahres ist frühlingshaft bis sommerlich warm. Im Süden ist der Einfluss der Sahara vorherrschend.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette oder scharfe Speisen vermeiden. In den Sommermonaten und vor allem kurz vor Beginn der Regenzeit kommt es zu Gelsen- und Fliegenplagen, entsprechende Vorkehrungen sind notwendig.

Einkaufen: Besondere Vorsicht ist beim Kauf von teureren Souvenirs geboten. Vor allem jedoch beim Kauf von Teppichen sind Betrügereien nicht auszuschließen, sodaß ein strenger Preisvergleich und eine Kontrolle der Ware nach Übernahme im Geschäft eindringlich empfohlen wird.

Bei der Bestellung und gleichzeitigen Bezahlung von Teppichen und später erfolgender Lieferung an die Heimatadresse kann es vorkommen, dass die angezahlte Ware überhaupt nicht geliefert wird, oder dass die Qualität nicht den ursprünglichen Vorstellungen und Preisangaben entspricht.

Erfahrungsgemäß ist davon abzuraten, für angeblich dringende wichtige Angelegenheiten flüchtigen Bekannten Geld- oder Sachwerte zu „borgen“, da selbst bei Vorhandensein von Schuldscheinen oder dergleichen die Einbringung fraglich, jedenfalls aber sehr schwierig ist. Desgleichen sollte bei spontanen Einladungen flüchtiger Bekannter nach Österreich Zurückhaltung geübt werden. Die Erteilung von Visa durch die zuständige Österreichische Botschaft Tunis richtet sich jedenfalls nach den strengen Schengen-Richtlinien.

Bei beabsichtigten Grundstückskäufen sollten keine tunesischen Mittelspersonen eingeschaltet werden; von privaten Vereinbarungen dieser Art ist abzusehen und es wird angeraten, einen lokalen Anwalt zu kontaktieren.

 

Gesundheit

In der Stadt Tunis herrscht kein Mangel an praktischen Ärzten und an Fachärzten mit guter Ausbildung. Die Ärzteschaft erreicht fast immer europäischen Standard. In größeren Städten sind an die Spitäler Kliniken aller Fachrichtungen angeschlossen, doch sollten diese sowie die medizinische Versorgung auf dem Land nur bei unbedingter Notwendigkeit in Anspruch genommen werden.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut. Malariaprophylaxe ist nicht notwendig.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, da stark chlorisiert, nicht getrunken werden. Die in Tunesien insgesamt selten vorkommenden Krankheiten (etwa bakterielle Ruhr, Typhus und Paratyphus, Cholera, venerische Erkrankungen und Pilzerkrankungen, Tuberkulose und infektiöse Bindehautentzündung) haben ein Nord-Süd-Gefälle, d.h. sie kommen im Norden kaum, im Süden gelegentlich vor. Für Personen, die nicht zumindest beschränkt tropentauglich sind, ist ein Aufenthalt im Süden Tunesiens im Hochsommer nicht ratsam. Personen mit Asthma- und Bronchialbeschwerden sowie rheumatischen Erkrankungen leiden insbesondere während des Winters unter der hohen Luftfeuchtigkeit. Bei Magen-, Darm- und Gallenleiden, bei denen die Einhaltung einer bestimmten Diät vorgesehen ist, kann es außerhalb der Touristenzonen und großen Städte infolge mangelnder Versorgung zu Schwierigkeiten kommen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Der Abschluss einer Auto/Motorrad-Versicherung bei Einreise mit einem Fahrzeug (z.B. ÖAMTC) für den Fall eines Diebstahls wird angeraten.

Verkehr

Kleine Taxis in der Stadt. Öffentliche Autobusse sind weniger zu empfehlen. Die Eisenbahnverbindungen sind auf einigen Hauptstrecken gut. Überland stehen weiters taxi louage (Sammeltaxi) oder Mietwagen (mit oder ohne Fahrer) zur Verfügung. Mietautos aller Kategorien können unkompliziert gleich am Flughafen oder in allen größeren Hotels angemietet werden. Der Zustand der wichtigen Verbindungsstrassen ist gut. Das undisziplinierte Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer stellt jedoch ein beachtliches Unfallrisiko dar. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Die Grüne Versicherungskarte ist notwendig.

Für die Benützung der Autobahnen ist eine geringfügige Maut zu bezahlen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 110 km/h.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Weitere hilfreiche Informationen

Tunesisches Fremdenverkehrsamt
Opernring 1/R/109, 1010 Wien
E-Mail: tunesien@magnet.at
Fax: 01- 585 3480 - 18
Tel: 01- 585 3480

Tunesisches Fremdenverkehrsamt
in deutscher Sprache
Internet: http://www.fva-tunesien.de

Tunisian Tourism Travel Office
in englischer Sprache
Internet: http://www.tourismtunisia.com

 

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