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Timor-Leste

Hauptstadt:

Dili

Int. Kennzeichen:

TL

Sprache:

offizielle Landessprachen: Tetum (82 %) und Portugiesisch (5 %)

Gängige Fremdsprachen:

Indonesisch (43 %) und Englisch (2 %)

Währung:

(US-Dollar)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+ 8 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom; Steckerformen uneinheitlich

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 05.12.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die hohe Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das Land wird abgeraten.

Nach wie vor steht Osttimor am Rande eines Bürgerkriegs. Ausländische Truppen bemühten sich, die Situation in dem ehemaligen portugiesischen Territorium unter Kontrolle zu halten.

Seit Ende April 2006 kommt es im Zusammenhang mit der Entlassung von 600 Soldaten aus der Armee zwischen der Polizei und Demonstranten zu Zusammenstößen. Bei diesen Unruhen wurden mehrere Menschen getötet und zahlreiche Häuser schwer beschädigt. In Folge dieser Ereignisse haben zahlreiche Menschen die Hauptstadt Dili aus Angst vor neuerlichen Unruhen verlassen.

Obwohl sich die Lage etwas gebessert hat, wird weiterhin von örtlich begrenzten Schießereien berichtet. Insgesamt bietet sich ein Bild größter Unsicherheit und es muss auf die große Gefahr für Reisende hingewiesen werden. Erforderlichenfalls können sich österreichische Staatsbürger an die Portugiesische Botschaft in Dili wenden.

Kriminalität ist weit verbreitet. Die öffentlichen Institutionen sind nur rudimentär vorhanden und generell im Aufbau begriffen. Die große Armut der Bevölkerung und die Schwäche der Sicherheitsorgane sind Rahmenbedingungen, die ein erhöhtes Maß an Gefährdung erwarten lassen.

Reisen außerhalb der Hauptstadt Dili sind nach wie vor mit einem gewissen Risiko verbunden. Insbesondere im Grenzgebiet zu Westtimor kommt es immer wieder zu gewalttätigen Zwischenfällen. In Westtimor halten sich noch immer einige tausend Flüchtlinge auf. Milizen sind nach wie vor aktiv und sind für die anhaltenden Unruhen sowohl in den Flüchtlingslagern als auch im Grenzgebiet verantwortlich.

Generelle Vorsichtsmaßnahmen:
Bei notwendigen Reisen in das Landesinnere ist die dürftige touristische Infrastruktur zu berücksichtigen. Leihautos mit Fahrer können in der Hauptstadt Dili angemietet werden. Das Preisniveau liegt beträchtlich über demjenigen für vergleichbare Dienstleistungen in Indonesien. Es wird jedenfalls empfohlen, sich vor Antritt einer Reise ins Landesinnere nochmals über die jeweils aktuelle Sicherheitslage zu informieren. Die Büros der UNO (UNMISET) erteilen vor Ort entsprechende Auskünfte. In Ost Timor gibt es eine Betreibergesellschaft von Mobiltelefonen mit GSM-Standard, der landesweite Empfang erscheint allerdings fraglich. SIM Karten mit entsprechenden Gesprächszeiten können überall in Dili gekauft werden. Da ein Grossteil der Infrastruktur noch nicht wiederhergestellt ist, gibt es nur in Dili, Maliana und in Suai Festnetztelefone. In diesen 3 Städten sollte der Telefonverkehr nach Österreich möglich sein.

 

Einreise

Anlässlich der Einreise wird ein Visum für die Dauer des beabsichtigten Aufenthaltes, jedoch maximal für 3 Monate erteilt. Für das Visum ist eine Gebühr von dzt. USD 25,-- zu entrichten. Der Reisepass muss eine Mindestgültigkeit von 6 Monaten haben, ein Weiter- bzw. Retourflugticket ist vorzuweisen. Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer von USD 10,00 zu entrichten.

Einfuhr

Das übliche Reisegepäck (inkl. Mobiltelefone, Laptops für persönliche Zwecke) darf grundsätzlich eingeführt werden. Daneben können in Übersee erworbene Güter mit einem Wert von mehr als USD 300,- pro Person, 200 Zigaretten und 2,5 Liter steuerpflichtige Getränke eingeführt werden. Ein- bzw. Ausfuhr von Devisen ist in jeder Form uneingeschränkt möglich.
Kreditkarten werden nur in wenigen Fällen und gegen eine Gebühr akzeptiert. Zur Zeit gibt es für Kreditkarten nur 2 Bargeldbehebungsautomaten in Dili.

Ausfuhr

Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

 

Klima

Tropisches Klima mit Durchschnittstemperatur von 21° C und 80 % Luftfeuchtigkeit, während der Trockenzeit in den Küstenebenen 18 °C, im hügeligen Landesinneren 10 °C. In der Regenzeit zwischen November und April durchschnittlich 25 °C.
Die angenehmste Reisezeit ist während der Trockenzeit von Mai bis Oktober. Die schwersten Regenfälle sind üblicherweise im Jänner und Februar anzutreffen. Insgesamt ist Osttimor jedoch erheblich trockener als die indonesischen Inseln Java und Sumatra.

Ratschläge

Auf die, vor allem in den Tropen, notwendige Vorsicht betreffend Trinkwasser, Nahrung und Körperhygiene wird hingewiesen. Die für eine Reise notwendigen Vorkehrungen wären mit den auf Tropenmedizin spezialisierten Instituten abzuklären.

Auf passiven Schutz vor Insekten sollte in der Übergangsperiode von der Regen- zur Trockenzeit besonderes Augenmerk gelegt werden.

Nicht pasteurisierte Milchprodukte, offene kalte Getränke, Eiswürfel, rohe Salate, kalte Fleischgerichte sowie ungeschältes Obst sollten grundsätzlich gemieden, auf Mayonnaise und Eiscreme überhaupt verzichtet werden. Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen (kein Aspirin, da kontraindikativ bei eventuellen Tropenkrankheiten mit gleichen Symptomen).

 

Gesundheit

Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber sind weit verbreitet. Die medizinische Versorgung ist äußerst schlecht. Aufgrund der gegenwärtigen Situation kann mit einer Medikamentenausstattung vor Ort nicht gerechnet werden. Der Abschluss einer Reiseversicherung, die notwendigenfalls auch einen Ambulanzflug inkludiert, wird nahe gelegt.

Impfungen

Bei der Einreise nach Osttimor sind keine Impfungen vorgeschrieben, es sei denn die Einreise erfolgt aus einem Infektionsgebiet mit Gelbfieber. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Rundreisende und Individualtouristen sowie bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Japan-B-Enzephalitis, sowie für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Tollwut sowie Malariaprophylaxe.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Da Rücktransporte bzw. Spitalsaufenthalte in der Region (mit einer Behandlung vor Ort kann nicht in allen Fällen gerechnet werden) meist mit sehr hohen Kosten verbunden sind, wird der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

In Osttimor gibt es zurzeit noch kein öffentliches Busnetz, jedoch bieten viele private Busfahrer ihre Dienste an. Diese Busse sind aber meist überfüllt und haben nur geringen Standard. Taxis und Leihwagen sind insbesondere in Dili ausreichend vorhanden. Der Tagespreis beträgt dzt. ca USD 15,--.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierende Schäden übernimmt.

Weitere hilfreiche Informationen

Nützliche Websites:

www.unmiset.org
www.gv.east-timor.org
www.untl.labor.net.au
www.etan.org/lh/bulletins/bulletinv3n8.html
www.undp.east-timor.org

 

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