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Tadschikistan

Hauptstadt:

Duschanbe

Int. Kennzeichen:

TJ

Sprache:

Tadschikisch, Russisch, Usbekisch

Gängige Fremdsprachen:

Russisch

Währung:

Somoni

Zeitdifferenz zu MEZ:

+4 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+3 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, (Zwischenstecker erforderlich - nur in internationalen Hotels gibt es Steckdosen, welche den österreichischen Normen entsprechen)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 30.11.2005

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko besonders in den Grenzgebieten hingewiesen. Die Sicherheitslage in der Hauptstadt Duschanbe stellt sich hingegen stabil und weitaus besser dar.

Auf dem gesamten Territorium ist jedoch die Kriminalität gegenüber AusländerInnen sehr hoch, Reisende sollten daher nur wenig Bargeld mitführen, Dokumente sollten photokopiert werden. Vor allem nach Einbruch der Dunkelheit wird zu besonderer Vorsicht geraten. Die TäterInnen zeichnen sich in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft aus, dies gilt nicht nur für Eigentums-, sondern vor allem auch für Gewaltdelikte, darunter auch Entführungen. Bei Überfällen sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle ist stark angestiegen.

Unbedingt erforderliche Reisen außerhalb von Duschanbe und Chodschant sollten nur mit entsprechender Sicherheitsbegleitung durchgeführt werden. Ausgänge und Ausfahrten nach der Dunkelheit sind zu vermeiden.

Vor Reisen in das Karategintal und Rashtal (ehemaliges Garmtal) östlich von Duschanbe wird aufgrund der Gefahr von Überfällen abgeraten. Abseits der Hauptverkehrsstrasse von Duschanbe nach Khorog zwischen Rogun und Kalaikum herrscht Minengefahr, ebenso in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan. Das Grenzgebiet zu Afghanistan sollte gemieden werden.

Das Photographieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten. Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Um die Ausstellung von Einreise- und Aufenthaltsvisa für Ausländer zu erleichtern, hat die Konsularverwaltung des Außenministeriums der Republik Tadschikistans seit 08. November 2001 eine Konsularstelle eingerichtet. Ausländer, die eine Reise nach Tadschikistan planen, wenden sich vor dem Reiseantritt entweder über die diplomatische Vertretung ihres Landes oder über die e-Mail Adresse "www.kumid@tojikiston.com" an die Konsularverwaltung des tadschikischen Außenministeriums, wobei ein entsprechender Visumantrag auszufüllen und beizufügen ist. Der Antrag wird vom tadschikischen Außenministerium beglaubigt und per Fax oder e-Mail an den Antragsteller übermittelt. Er dient in weiterer Folge als Erlaubnis für die Einreise am Flughafen der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe, wodurch nun die Möglichkeit einer Visumausstellung bei der Ankunft am Flughafen Duschanbe besteht. Für Reisen in das autonome Gebiet Berg-Badachschan wird ein spezielles Visum benötigt, das gesondert beantragt werden muss, und dessen Bearbeitung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.

Einfuhr

Euro wird grundsätzlich akzeptiert; es gibt mittlerweile viele Bankomaten in Duschanbe, was die Versorgung mit Bargeld wesentlich erleichtert.

Ausfuhr

Keine Angaben.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Kontinentales Klima mit heißen und trockenen Sommern. Die Winter sind mild, nur kurzzeitig Frost.

Ratschläge

Die geographischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen keine von der österreichischen verschiedene Lebensweise. Lediglich bei Reisen in die Pamirregion sollten die Auswirkungen der extremen Höhenlage nicht unterschätzt werden. Beim Auftreten der Höhenkrankheit kann nicht mit schneller ärztlicher Versorgung gerechnet werden. Für allgemeine Fragen: www.tajikistan.ru

Gesundheit

Die sanitären und hygienischen Verhältnisse entsprechen nicht dem europäischen Standard. Krankenhäuser verfügen nur über veraltetes Gerät, die Versorgung mit Medikamenten ist schlecht.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut. Malariaprophylaxe wird für einige Gebiete angeraten.

Vorsicht

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von Fleischgerichten, rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

 

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden. Auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die schlechten Verkehrsbedingungen, unzureichende Beschilderung, den besonders im Winter desolaten Straßenzustand, sowie mangelnde Fahrdisziplin und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer wird hingewiesen. Überlandfahrten sollten nach Einbruch der Dunkelheit generell unterlassen werden. Vor der Nutzung privater Taxis wird wegen der Gefahr von Raubüberfällen gewarnt. Es sollten ausschließlich offizielle Taxis, die auf dem Dach und seitlich als solche gekennzeichnet sind, benutzt werden.

Im Inlands- sowie im grenzüberschreitenden Flug-, Bus- und Bahnverkehr kommt es häufig zu Verspätungen, die Einhaltung europäischer (Sicherheits-)Standards ist nicht gegeben.

 

Sonstiges

Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden (vor Ort in Duschanbe die deutsche Botschaft, Warsobskaja 16, 734017 Duschanbe, Tel: (00992 372) 21 21 98, (00992 372) 21 21 89, Fax: (00992 372) 24 03 90, (00992 372) 21 22 45, E-Mail: info@dusc.diplo.de). Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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