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Sudan

Hauptstadt:

Khartoum

Int. Kennzeichen:

SD

Sprache:

Arabisch, einheimische Sprachen (Luo, Dinka, Bari, Haussa, Ful und Nubisch)

Gängige Fremdsprachen:

Englisch (aber nur in der gebildeten Oberschicht bzw. im Fremdenverkehr)

Währung:

1 Sudanesischer Dinar (DS) = 10 Sudanesische Pfund (LS) = 100 Piaster (Pt.)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+1 h

Elektrischer Strom:

220 - 240 Volt/50 Hertz; zweipoliger Stecker, starke Stromschwankungen, häufige Stromausfälle

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 23.01.2006

Sicherheit

Partielle Reisewarnung! (seit 08.01.2004)
Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Eritrea und nach Dafur sowie in den Südsudan wird gewarnt. Reisen in den Sudan sollten generell auf ihre Notwendigkeit geprüft werden. In Khartum sollten die Außenbezirke nach Möglichkeit gemieden werden. Österreichische Reisende in den Sudan werden vor Reiseantritt ersucht, sich mit der zuständigen Österreichischen Botschaft in Kairo oder dem Honorarkonsulat in Khartum bzw dem Bürgerservice des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten unter der Tel.Nr. +43 / 5 / 0 115 0 – 4411 in Verbindung zu setzen.

Trotz des Abschlusses des Abkommens zwischen der Regierung und der SPLA im Süden des Landes besteht nach wie vor ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, der tödliche Absturz des 1. Vizepräsidenten des Sudan und Anführer der SPLA (südsudanesische Rebellenorganisation), Dr. John Garang in Uganda führte zu heftigen Unruhen im Ballungsgebiet von Groß-Khartum und anderen Städten. Es besteht die Möglichkeit terroristischer Anschläge in Khartum, die sich gegen westliche Ausländer und Hotels, die von westlichen Ausländern frequentiert werden, richten können. Geplante Reisen in den Sudan sollten bis auf weiteres nach Möglichkeit verschoben und die Entwicklung der Lage abgewartet werden.

Weite Teile des Landes sind oder waren rezent Schauplatz von Kämpfen zwischen bewaffneten Gruppen bzw. mit der sudanesischen Armee, insbesondere in Darfur, aber auch im Ostsudan an der gesperrten Grenze zu Eritrea, immer wieder kommt es auch zu Unruhen. Trotz des Abkommens zwischen Regierung und SPLA kann eine Wiederholung solcher Vorkommnisse in verschiedenen Landesteilen bis auf weiteres nicht ausgeschlossen werden.

Für Reisen außerhalb des sog. 3-Städtegebietes Khartum-Khartum North-Omdurman sind im Sudan zu beantragende Bewilligungen vorgeschrieben. Das Photographieren im Sudan ist nur mit einer speziellen Bewilligung des Ministry of Culture & Information gestattet. Eine besondere Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche ist unbedingt zu empfehlen (dies gilt insbesondere für das strikte Alkoholverbot). Freizügige Kleidung, Drogenbesitz und Trunkenheit sollten tunlichst vermieden werden, da dies nach den strengen moslemisch beeinflussten Gesetzen mit Haft oder Prügelstrafe geahndet werden kann.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und darf keine israelischen Stempel enthalten. Die Grenzen zu Eritrea und Tschad sind geschlossen, die Grenze zu Ägypten ist mit Ausnahme des Grenzübergangs Assuan/Wadi Halfa ebenfalls geschlossen. Änderungen sind jederzeit möglich.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt und derzeit nicht deklarationspflichtig; es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 1 Pfund Tabak). Die Einfuhr von Alkohol, Waren aus Israel, sowie von Obst und Gemüse ist verboten.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Trockenes Wüstenklima im Norden, feucht-heißes Tropenklima im Süden. Sandstürme treten vor allem in den Monaten April bis Juli auf. Im April/Mai bzw. September/Oktober kommt es zu heftigen Regenfällen im Norden. Im tropischen Südsudan gibt es keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von April bis Oktober.

Ratschläge

Sowohl Wüstenklima im Norden als auch Tropenklima im Süden stellen große Belastungen für Reisende dar; vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten daher größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist besonders zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden.

Gesundheit

Arzneimittel sind außerhalb Khartoums nur sehr beschränkt und unregelmäßig zu erhalten. Derzeit sind alle gängigen (d.h. v.a. auf Reisen am häufigsten benötigten) Medikamente erhältlich.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten allen Reisenden zu empfehlen). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Institut für Tropenmedizin Wien (Tel. 403-83-43) jedoch für Rundreisende und Individualtouristen sowie Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und eitrige Gehirnhautentzündung, für Individualreisende und Camper zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe wird angeraten.

Vorsicht

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen. Die innersudanesischen Verkehrsmittel sind allerdings mit den europäischen nicht vergleichbar, es muß mit Verspätungen und anderen Schwierigkeiten gerechnet werden. Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Die Einreise mit dem Fahrzeug gestaltet sich allerdings schwierig, geeignet sind nur geländegängige Fahrzeuge. Der Sudan kann am besten mit dem Flugzeug, allenfalls mit dem Schiff über Port Sudan, erreicht werden. Schon vor der Einreise sollten allenfalls erforderliche Sichtvermerke für die Weiterreise eingeholt werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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