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Senegal

Hauptstadt:

Dakar

Int. Kennzeichen:

SN

Sprache:

Französisch, Wolof, Serér und andere einheimische Sprachen

Währung:

CFA-Franc

Zeitdifferenz zu MEZ:

-1 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-2 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, meist französische Stecker

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12..2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Angriffe auf Ausländer haben - vor allem in Dakar - zugenommen. Es wird daher geraten, Schmuck und Wertsachen nicht sichtbar zu tragen, da Überfälle mit Körper- und Waffengewalt zu befürchten sind. Trick- und Taschendiebe sind häufig auf Märkten und stark frequentierten Plätzen tätig. Bei Fahrten in Autos sollten die Fenster unbedingt geschlossen und die Türen verriegelt werden.

Vor Fahrten am Strand zwischen Dakar/Lac Rose und St. Louis wird wegen Überfallgefahr gewarnt.

In der südlichsten Provinz Senegals, der Casamance, in der es seit Jahren politisch bedingte Spannungen und Unruhen gibt, kommt es zu bewaffneten Raubüberfällen auf Reisende, und die Minengefahr ist sehr hoch. Ende September 2006 starb die Frau des Leiters des Roten Kreuzes in Senegal, weil sie mit ihrem Wagen auf eine frisch verlegte Mine fuhr. Von Reisen in diese Region wird bis auf weiteres dringend abgeraten.

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 3 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Seit August 2003 ist die Einreise/Einfuhr von Autos, die älter als fünf Jahre alt sind, nicht mehr möglich. Touristen können, auch für einen kurzen Zeitraum, mit solchen Autos nicht mehr einreisen. Ausgenommen sind Autos, die in den Nachbarstaaten immatrikuliert sind.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung und von Währungen der Französischen Währungsunion ist unbeschränkt erlaubt, ebenso die Einfuhr von Fremdwährungen, diese sind jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich daher die Mitnahme von Euro in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (Diners, Visa). Der Euro wird in Banken zu einem fixen Kurs gewechselt (1 Euro = FCFA 655,95). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak). Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 5.000.- CFA-Francs können ebenfalls zollfrei eingeführt werden.

Ausfuhr

Die Landeswährung und Währungen der Französischen Währungsunion können bis zu einem Betrag von 20.000.- CFA-Francs ausgeführt werden. Andere Fremdwährungen können bis zu einem Betrag im Gegenwert von 50.000.- CFA-Francs unbeschränkt, darüber hinaus gegen Nachweis der Einfuhrdeklaration, ausgeführt werden. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

 

Klima

Subtropisches Klima ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn. Es gibt nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober ohne nächtliche Abkühlung und mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 90 und 100%. In der Trockenzeit beträgt die Luftfeuchtigkeit 60 bis 70%, es kommt häufig zu Sandstürmen.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Für Europäer kommt daher nur die Einweisung in eine der diversen Privatkliniken in Frage. Es kommt immer wieder zu Ausbrüchen der Cholera vor allem in den dicht bewohnten Vierteln von Dakar, die keinen Zugang zu Leitungswasser haben, sowie in der Region um Touba. Eine Ausweitung der Seuche auf das ganze Land wird befürchtet. Es werden erhöhte hygienische Vorsichtsmaßnahmen angeraten.

Nach einer sehr niederschlagsreichen Regenzeit, gab es eine immense Zunahme an Malariafällen, auch mit tödlichem Ausgang, nicht nur im Landesinneren sondern auch bis in die Hauptstadt Dakar.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten allen Reisenden zu empfehlen). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Institut für Tropenmedizin Wien (Tel. 403-83-43) für Rundreisende und Individualtouristen sowie Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und eitrige Gehirnhautentzündung, sowie für Individualreisende und Camper zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut. Fälle von Tollwut treten vermehrt auf, 2004 starb ein französischer Tourist nach einem Hundebiss. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten (mit einer Kaliummanganatlösung oder mit anderen Produkten desinfizieren), Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. In Restaurants sollte Gemüse und Obst ohne entfernbare Schalen gemieden werden. Getränke sollten nur aus verschlossenen Flaschen getrunken werden, ohne Eiswürfel zuzugeben. Auf den Genuss von rohem oder halbrohem Fleisch sollte besser verzichtet werden. Mückenstiche sollten durch die Verwendung von Moskitonetzen, Anti-Mückensprays etc. möglichst vermieden werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein (allerdings zwischenstaatlicher empfohlen) und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden.

Seit August 2003 ist die Einreise/Einfuhr von Autos, die älter als fünf Jahre alt sind, nicht mehr möglich.

 

Sonstiges

Die westafrikanische Zentralbank (BCEAO) hat neue Geldscheine im Wert von 10.000.--. 5.000,--, 2.000,-- und 1.000,-- CFA-Francs ausgeben. Die alten Banknoten verloren ihre Gültigkeit mit 31.12.2004.

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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