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Saudi-Arabien

Hauptstadt:

Ar-Riyad (Riyadh)

Int. Kennzeichen:

SA

Sprache:

Hocharabisch, verschiedene arabische Dialekte

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Saudi Riyal (S.R.) = 100 Hallalas

Zeitdifferenz zu MEZ:

+2 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+1 h

Elektrischer Strom:

sowohl 220 Volt als auch 110 Volt/60 Hertz, verschiedene Steckerformen

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung am 30.11.2006

Das saudische Landwirtschaftsministerium hat bekannt gegeben, dass nunmehr auch im Königreich Saudi Arabien einige Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen werden konnten.
Saudi Arabien gilt im Falle einer auftretenden Pandemie als gut vorbereitet und verfügt über genügend Impfstoffe und Kontroll-Einrichtungen.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Auf das hohe Sicherheitsrisiko wird hingewiesen.

Seit Mitte Mai 2003 kam es zu mehreren Terroranschlägen extremistischer Kräfte, vor allem auch gegen westliche Einrichtungen (diplomatische Vertretungen und Wohnviertel westlicher Ausländer) sowie Staatsangehörige westlicher Staaten. Trotz dem verstärkten Vorgehen der saudischen Sicherheitskräfte kommt es immer wieder zu Zwischenfällen (u.a. Feuergefechte zwischen saudischen Sicherheitskräften und Terroristen - vor allem in Riyadh und der Zentralprovinz Qassim). Weitere Anschläge auf westliche Einrichtungen bzw. saudische Regierungsgebäude können nicht ausgeschlossen werden.

ÖsterreicherInnen, die in Saudi Arabien leben, wird empfohlen, besondere Aufmerksamkeit walten zu lassen. Es gibt Hinweise, dass die Gewohnheiten von Ausländern ausgeforscht werden und für allfällige zukünftige Attentate genutzt werden können. Die saudi arabischen Terroristen bedienen sich bei ihren Aktionen immer mehr staatlicher Symbole. Allenfalls scheinen daher unregelmäßige Verhaltensweisen (unterschiedliche Fahrtrouten zur Arbeitsstätte bzw. Schule, etc.) als angebracht. Im Hinblick auf die Möglichkeit von Sprengstoffanschlägen durch Autobomben wird empfohlen, Autos permanent - auch in Garagen - abzusperren und nach Möglichkeit nicht auf Straßen und öffentlichen Plätzen zu parken. Ebenfalls ist es ratsam, vor jedem Fahrtantritt den Fahrzeuginnenraum sowie das Äußere des Fahrzeuges, was die Unterseite und die Radkästen inkludiert, sorgfältig auf verdächtige Veränderungen / zusätzlich angebrachte "Gegenstände" zu untersuchen. Etwaige suspekte Manipulationen an Fahrzeugen oder an Gebäuden sollten unverzüglich den saudischen Sicherheitsbehörden unter der Notruf-Nummer 999 mitgeteilt werden.

Reisenden wird angeraten, sich nicht auf öffentlich zugänglichen Plätzen, Straßen und Gebäuden auffällig zu verhalten. Autofahrern wird angeraten, sich im Falle von Straßensperren durch saudisch arabische Sicherheitskräfte ruhig und kooperativ zu verhalten. Angesichts der allgemein angespannten Situation können Überreaktionen seitens der Sicherheitskräfte nicht ausgeschlossen werden.

Eine besondere Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche ist unbedingt zu empfehlen; besondere Beachtung sollte dem strikten Alkoholverbot (Saudi Arabien ist ein "trockenes" Land, siehe auch Kapitel "Einfuhrbeschränkungen" !) geschenkt werden. Die saudischen Behörden handhaben die entsprechenden strafrechtlichen (äußerst strengen) Bestimmungen sehr strikt, und die Möglichkeiten einer diesbezüglichen Hilfestellung durch die österreichischen Vertretungsbehörden sind begrenzt.

Das saudiarabische Innenministerium warnt alle nichtmuslimischen Ausländer ausdrücklich davor, sich über die vom Islam gebotenen Fastengebote während des Ramadan hinwegzusetzen. Während des Ramadan darf tagsüber auf öffentlichen Plätzen weder gegessen, getrunken noch geraucht werden. Unter dem Begriff Öffentlichkeit fallen auch Firmengelände, die ohne besondere Zutrittskontrollen betreten werden können. Für den Fall von Übertretungen werden den nichtmuslimischen Ausländern ebenso strenge Strafen angedroht, wie den Unternehmen, die solche Verletzungen von Regeln des islamischen Anstandes zuließen. Im Einzelnen wird die Festnahme, die Annullierung des Arbeitsvertrages und damit verbunden, die Einziehung der Aufenthaltsberechtigung und daran anschließend die zwangsweise Ausweisung angedroht.

Für Frauen gelten besonders strikte Verhaltensregeln: sie müssen in der Öffentlichkeit einen langen, schwarzen Umhang ('Abaya', mit schwarzem Kopftuch) tragen. Frauen dürfen nur in 'gültiger' männlicher Begleitung reisen, d.h. in Begleitung von Vater, Gatten oder Bruder, bzw. mit 'gültiger' Zustimmung (Mitführen eines Sponsorbriefes) sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten.

Das Fotografieren von Moscheen, militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung (Flughäfen) ist verboten. Auch Menschen, insbesondere Frauen, sollten nicht fotografiert werden. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, wird generell davon abgeraten, in der Öffentlichkeit zu fotografieren.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem sehr hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Die Vorlage einer Einladung nach Saudi Arabien sowie ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass ist für die Beantragung eines Visums erforderlich. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Ferner ist darauf zu achten, dass die Einreise nach Saudi Arabien innerhalb von 30 Tagen ab Ausstellungsdatum zu erfolgen hat, widrigenfalls das Visum verfällt.

Mit einem israelischen Einreisestempel oder einem israelischen Visum im Reisepass ist die Einreise nicht möglich!

 

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung (Ausnahme israelische Schekel). Es empfiehlt sich die Mitnahme von € oder US Dollar in bar, Reiseschecks, Bankomat- oder Kreditkarten. Nur Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden. Ansonsten Zollpflicht auf Fotoapparate, Schreibmaschinen etc. (falls innerhalb von 60 Tagen reexportiert, kann die Zollgebühr refundiert werden. Es dürfen sich keine Filme in den Kameras befinden.). Verboten ist die Einfuhr von Lebensmitteln aller Art (insbesonders Produkte aus Schweinefleisch !), Palmen oder Palmprodukte und Naturperlen. Strikt untersagt ist die Einfuhr von alkoholischen Getränken, pornographischen Materials (Gefängnisstrafen) und Drogen (Todesstrafe!).

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

 

Klima

Das Klima ist kontinental-trocken und zwischen Mai und Oktober sehr heiß. Zwischen Dezember und April kann es gelegentlich zu Regenfällen kommen.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase und in der heißen Jahreszeit (Temperaturen bis zu 50° Celsius) sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten (im Sommer mindestens 5 Liter in klimatisierten Räumen). Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden.

Gesundheit

Die meisten Krankenhäuser entsprechen dem europäischen Standard, es fehlt aber nach wie vor an geschultem Personal. Kompliziertere Operationen sollten daher in Europa durchgeführt werden. Medikamente sind in guter Auswahl erhältlich. Die Mitnahme von Medikamenten nach Saudi Arabien ist nur mit Vorlage eines ärztlichen Gutachtens unter Angabe detaillierter Informationen über den Patienten, Diagnose, Art und Dauer der Behandlung gestattet. Vor der Einfuhr jeglicher medikamentöser Substanzen sollte die für Österreich zuständige Vertretungsbehörde des Landes konsultiert werden.

Impfungen

Bei der Einreise ist eine Impfung gegen eitrige Gehirnhautentzündung (Meningokokken - Miningitis) vorgeschrieben, ebenso gegen Gelbfieber bei der Einreise über ein Infektionsgebiet (ansonsten nicht notwendig).
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) weiters für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für die Küstengebiete wird angeraten.
In und um Jeddah gibt es nach wie vor Mücken, die Dengue-Fieber übertragen.

Vorsicht

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Frisches Gemüse und Früchte sind gründlich zu waschen. Frisches Fleisch sollte nur gekocht oder durchgebraten gegessen werden. Das Wasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz in Riyadh ist nicht trinkbar. Besonders im Sommer treten immer wieder Fälle von Salmonellenvergiftungen auf, insbesondere nach dem Verzehr von „Shawarma“. Häufige Sandstürme können durch die großen Mengen an Feinstaub Atemprobleme sowie Haut- und Augenreizungen verursachen.

Europäer müssen sich in allem Mäßigung auferlegen. Bei sportlicher Betätigung sollten Überanstrengungen vermieden werden. Die Einnahme von Salztabletten (starkes Schwitzen) und von Vitaminen (Multivitamin) ist in gewissen Zeitabständen zur Stärkung der Widerstandskraft anzuraten. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

 

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahn, Busverbindungen. Lokal Taxis oder Mietwagen (aufgrund der schwierigen Fahrverhältnisse wird davon allerdings abgeraten). Innerstädtisch gibt es praktisch keine öffentlichen Verkehrsmittel. Der österreichische Führerschein wird anerkannt, Frauen dürfen nicht selbst fahren! Zwischen Riyadh und Damman gibt es eine Zugverbindung (täglich außer Donnerstag). Zwischen den größeren Städten verkehren auch Autobusse der staatlichen Firma SAPTCO. Fast alle Straßenbezeichnungen und Wegweiser sind ausschließlich in Arabisch.
Der Straßenzustand in den Städten und zwischen den übrigen großen Ballungszentren ist meist sehr gut. Bei einer Einreise mit einem Kraftfahrzeug nach Saudi Arabien muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Ohne diese Versicherung darf kein ausländisches Kraftfahrzeug in Saudi Arabien fahren. Die Versicherung kann bei allen autorisierten Versicherungsfirmen in Saudi Arabien abgeschlossen werden, die Kosten betragen SAR 360,-- (ca. € 97,--).

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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