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Philippinen

Hauptstadt:

Manila auf der Insel Luzon

Int. Kennzeichen:

PH

Sprache:

Pilipino (auch Tagalog genannt), daneben Regionalsprachen (Cebuano, Ilocano, Pinay-Hiligaynon, Bicol)

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 philippinischer Peso (PH) = 100 Centavos

Zeitdifferenz zu MEZ:

+7 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+6 h

Elektrischer Strom:

110 und 220 Volt/60 Hertz Wechselstrom, Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich); häufige Stromabschaltungen (vor allem im Gefolge der Taifune)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12.2006

Von Reisen nach Mindanao wird generell abgeraten. Ein Bombenanschlag in Mindanao vom 10. Oktober 2006 forderte sechs Todesopfer und 34 Verletzte. Ein weiterer Bombenanschlag in Mindanao, der weder Todesopfer noch Verletzte forderte, erfolgte am 11. Oktober 2006. Von Aufenthalten auf den umliegenden Inseln des Sulu-Archipels, inklusive Basilan, Tawi-Tawi und Jolo, der Region Zamboanga del Sur und der Region um Cotabato wird ebenfalls weiterhin abgeraten.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Trotz der Bemühungen und einiger Erfolge der philippinischen Regierung im Kampf gegen Verbrechen und Terrorismus wird Reisenden in die Philippinen allgemein Vorsicht empfohlen.

Im Laufe der letzten Jahre ist es auf den Philippinen wiederholt zu Bombenexplosionen gekommen, die zahlreiche Menschenleben und Hunderte von Verletzten gefordert haben. Aufgrund von immer wiederkehrenden Bombendrohungen muss gelegentlich mit vorübergehenden Evakuierungen – z.B. von Ressorts, Hotels und Kaufhäusern - gerechnet werden. Generell wird Reisenden vor allem in den Touristenzentren und an Orten mit großen Menschenansammlungen zu besonderer Vorsicht geraten. Öffentliche Plätze, Bars, Discos, Nachtclubs, Schulen, religiöse Heiligtümer und Märkte sollten möglichst vermieden werden.

Die Sicherheitssituation ist - nach den Bombenanschlägen in Makati, Davao und General Santos vom 14. Februar 2005, in denen 12 Personen getötet und zahlreiche Personen verletzt wurden- erneut äußerst gespannt. Mit Anschlägen wie diesen muss auch in Zukunft gerechnet werden.

Es besteht nach wie vor die Gefahr von Geiselnahmen ausländischer Touristen, vor allem im südlichen und südwestlichen Teil des philippinischen Archipels. Ebenso besteht weiterhin die Gefahr von Terroranschlägen auf Flughäfen, Busstationen, Einkaufszentren, etc. und Orten, die v.a. von westlichen Touristen frequnetiert werden, wie Ferienressorts oder gewisse Bars.

Im übrigen gelten weiterhin folgende Hinweise:

Generell sollten Überlandsreisen auf den Philippinen nur in Gruppen und mit seriösen Reiseveranstaltern unternommen werden. Der Aufenthalt in sichtbar verarmten und verwahrlosten Stadtteilen, auch in der Hauptstadt Manila, ist grundsätzlich zu vermeiden. Besonders nachts wird angeraten, sich nur in Gruppen zu bewegen.

Privat angebotene Fahrzeuge oder illegale Taxidienste sollten nicht angenommen werden, da es sich unter Umständen um Mitglieder von Verbrechersyndikaten handelt (Gefahr von Raubüberfällen). Speisen und Getränke von Fremden sollten nicht angenommen werden, da diese mit Substanzen versetzt sein könnten, welche zu Verwirrungen (Schläfrigkeit) oder gar zu Bewusstlosigkeit führen können. Auch die Bitte gut gekleideter, freundlicher Asiaten an Flughäfen, Bus-Terminals und Seehäfen, Geld (auch Kleidgeld) zu wechseln, sollte unbeachtet bleiben.

Die Ein/Ausfuhr und der Besitz von auch nur geringster Mengen von Drogen (auch Marihuana) ist in den Philippinen strafbar und wird strengstens (sogar mit lebenslänglicher Freiheits- bzw. Todesstrafe) geahndet. Sehr hohe Freiheitsstrafen werden auch gegen Ausländer wegen Kindesmisshandlung verhängt.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 21 Tagen im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 10.000 Peso, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt. EURO können lokal getauscht werden, es empfiehlt sich auch die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch für Personen ab 18 Jahren wahlweise 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 2 Flaschen Alkohol à 1 Liter).

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 10.000 Peso, die Ausfuhr von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt. Personen ab 18 Jahren dürfen auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 Gramm Tabak sowie 1 Quart (ca. 1,3 Liter) Alkohol ausführen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die eigentliche Trockenzeit dauert von Dezember bis Februar, woran der heiße Abschnitt der Trockenzeit von März bis Mai anschließt. Die Regenzeit schließlich dauert von Juni bis November mit hoher Luftfeuchtigkeit und häufigen Taifunen.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern generell nicht dem europäischen Standard. In Manila kann noch am ehesten mit einer dem europäischen Standard annähernd vergleichbaren Spitalseinrichtung und medizinischen Versorgung gerechnet werden.

Medikamente für den persönlichen Gebrauch können, in der für die Dauer des Aufenthaltes entsprechenden Menge, eingeführt werden. Rezeptpflichtige Medikamente müssen mit einem Begleitbrief des behandelnden Arztes, in dem eine Begründung für die notwendige Einnahme sowie die genaue Dosierung angegeben ist, versehen sein.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für alle Reisenden sowie bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, Japan-B-Enzephalitis sowie für Individualreisende und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für ländliche Gebiete unter 800m wird angeraten. Bohol, Leyte und Cebu sind malariafrei.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Vogelgrippe:
Bis dato wurden keine Fälle von Vogelgrippe auf den Philippinen gemeldet. Das Ansteckungsrisiko kann derzeit als gering eingestuft werden, sofern der Besuch von Tiermärkten und Hühnerfarmen vermieden wird. Hühnerfleisch sowie Hühnereier sollten nur ausreichend gekocht oder gegart verzehrt werden.
Nähere Informationen können der offiziellen Website des Philippinischen Gesundheitsministeriumsentnommen werden.

 

Versicherung

Zwischen Österreich und den Philippinen besteht seit 1982 ein Abkommen im Bereich der sozialen Sicherheit (s. BGBl. Nr. 116 vom 11. März 1982), das sich die Philippinen betreffend jedoch auf Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie die Bereiche Alter, Invalidität und Tod bezieht. Für Reisende wird daher der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport (Rückholversicherung) nahegelegt.

 

Verkehr

Taxis sind zahlreich vorhanden und zum größten Teil klimatisiert, ebenso Mietwagen. Die chaotische Verkehrslage in Manila ist jedoch gewöhnungsbedürftig. Taxifahrer sollten den Taxameter einschalten, tun sie dies nicht, sollte der Fahrpreis unbedingt vor Antritt der Fahrt vereinbart werden. Vor allzu freundlichen Taxi-, Trycicle- oder Calesa- (=Kutschen)fahrern, die zu sich nach Hause einladen oder zu Karten bzw. Würfelspielen (um Geld) auffordern, wird eindringlich gewarnt. Auch Speisen und Getränke, die in Fahrzeugen freundlich angeboten werden, sollten nicht angenommen werden.

Sonstiges

Die Einfuhr/Ausfuhr und der Besitz auch geringster Mengen von Drogen (auch Marihuana) ist in den Philippinen strafbar und wird strengstens (sogar mit lebenslänglicher Freiheitsstrafe!) geahndet.

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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