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Pakistan

Hauptstadt:

Islamabad

Int. Kennzeichen:

PK

Sprache:

Urdu, Regionalsprachen Pandschabi, Sindhi, Paschtu

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Pakistanische Rupie (pR) = 100 Paisa (Ps)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+4 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, überwiegend britische Steckerform (Zwischenstecker erforderlich)

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vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

Besondere Hinweise

Letzte Änderung: 22.11.2006

Die Sicherheitslage in Baluchistan hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt, wobei die Armee und Luftwaffe gegen aufständische Stammesgruppen und separatistische Kräfte vorgehen, die immer wieder Infrastruktureinrichtungen sabotieren und auch wichtige Durchzugsstrassen der Region verminen. Die von dieser Region ausgehende Bedrohung hat sich nach der Tötung eines prominenten belutschischen Stammesführers durch die pakistanischen Streitkräfte weiter erhöht, zumal dieser gleichzeitig Lokalpolitiker und führendes Mitglied einer der wichtigsten Widerstandsbewegungen in dieser Provinz war. Dies führte zu erheblichen Unruhen in der gesamten Provinz Baluchistan und auch außerhalb, bei denen mehrere Tote zu beklagen waren. In der Folge wurden von belutschischen Aufständischen auch Öl- und Gasleitungen gesprengt und es kam zu diesbezüglichen Versorgungsengpässen.

Sicherheit

Hohe Sicherheitsgefährdung bzw. PARTIELLE REISEWARNUNG für die Provinz Kaschmir!

In Pakistan besteht eine ernstzunehmende Terrorgefahr. Insbesondere in der Hafenstadt Karachi kommt es regelmäßig zu terroristischen Anschlägen. Diese Attacken richten sich vor allem gegen christliche bzw. westliche Einrichtungen und gegen die pakistanische Regierung und können auch für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Für jede Person westlicher Herkunft besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Terrorakten, Entführungen oder sonstigen Gewalttaten zu werden. Da sich in letzter Zeit Attentate gegen Fast Food Restaurants, die mit westlichen Einrichtungen identifiziert werden, vor allem im Raum Karachi häufen, wird vor Besuchen derartiger Lokale abgeraten.

Landesweit nimmt auch die Gefährdung durch politisch-religiöse Gewalttaten und Straßenkriminalität zu. Terroristische Anschläge und gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen religiösen Gruppen (Sunniten und Schiiten) sind in Karachi und Quetta, aber auch in den Northern Areas (Gilgit und Hunza-Tal) an der Tagesordnung. Vom Besuch der Northern Areas und dem Befahren des Karakorum - Highway wird unbedingt abgeraten, da es dort immer wieder zu terroristischen Anschlägen auf Reisebusse kommt, bei denen zahlreiche Todesopfer und Verletzte zu beklagen sind.

Reisen in die westlichen Gebiete der North Western Frontier Province (NWFP), in die ländlichen Gebiete der Provinz Sindh und die größeren Städte im Punjab – insbesondere Lahore – sollten gemieden werden. Es kommt immer wieder zu politisch motivierten Bombenanschlägen und Attentaten und es besteht die Gefahr, dass derartige Anschläge weiter fortgesetzt werden.

Die Sicherheitslage in Baluchistan hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt, wobei die Armee und Luftwaffe gegen aufständische Stammesgruppen und separatistische Kräfte vorgehen, die immer wieder Infrastruktureinrichtungen sabotieren und auch die wichtigsten Durchzugsstrassen zwischen der Hauptstadt Quetta und Lahore verminen.

Manche Gebiete Pakistans sind nur mit einer Sondererlaubnis zugänglich, dazu zählen etwa die „Tribal Areas“ und die Grenzgebiete zu Afghanistan, Indien und Iran. Für Journalisten bestehen Sonderregelungen, deren Missachtung auch mit Haftstrafen geahndet werden kann.

Allgemein wird Reisenden dringend geraten, größere Menschenansammlungen jeglicher Art zu meiden, sich unauffällig zu verhalten und grundsätzlich Vorsicht walten zu lassen.

In Pakistan besteht, ausgenommen in einigen internationalen Hotels mit eigener staatlicher Lizenz, absolutes Alkoholverbot. Blasphemie und Drogendelikte können mit der Todesstrafe geahndet werden. Eine besondere Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche, vor allem auf islamische Bekleidungsvorschriften, ist unbedingt zu empfehlen. Auf eine unauffällige, auch die Beine bedeckende Bekleidung bei Frauen ist Bedacht zu nehmen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begeben möchte, sollte sich mit der damit zusammenhängenden Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Zur Einreise nach Pakistan ist ein Visum erforderlich. Visa sind bei der zuständigen pakistanischen Botschaft zu beantragen. Der Reisepass sollte keine israelischen Reisesichtvermerk aufweisen.

 

Einfuhr

Die Landeswährung kann bis zu einem Betrag von 100 Rupien, jedoch nur in Stückelungen von 10 Rupien oder weniger eingeführt werden. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährung. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar oder Pfund Sterling in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 Gramm Tabak). Die Einfuhr von Pflanzen und Obst unterliegt Beschränkungen. Achtung, die Einfuhr alkoholischer Getränke ist strikt untersagt! Unter www.tourism.gov.pk kann eine Liste der Einfuhrbeschränkungen abgerufen werden. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß Alkohol NICHT importiert werden darf!

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 100 Rupien, die Mitnahme von Fremdwährung bis US $ 5.000,- erlaubt. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten. Unter www.tourism.gov.pk kann eine Liste der Ausfuhrbeschränkungen abgerufen werden.

 

Klima

Wüstenklima im Süden (Sindh und Baluchistan), trockenes, kontinentales Klima im Norden (Pundjab und North-West-Frontier-Province, N.W.F.P.), extreme Hitze, in manchen Gegenden bis zu 50° Celsius von April bis Juni. Im Osten Monsunklima ; Regenzeit: Juni bis August, Trockenzeit: September bis Mai.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden. Öffnungszeiten: Im Frühjahr 1997 wurde offiziell das Wochenende in Pakistan auf Sonntag verlegt. Einige Geschäfte sind am Freitag während der Mittagsstunden (Gebetszeiten) geschlossen, öffnen jedoch danach wieder. Samstag ist ein Werktag, an dem sämtliche Geschäfte offen halten, am Sonntag sind mit Ausnahme diverser Märkte sämtliche Geschäfte, Banken, Behörden, etc. geschlossen. Es gilt zu bemerken, daß Behörden an Freitagen ab 12.00 Uhr geschlossen bleiben.

Gesundheit

In den nördlichen Gebieten Pakistans, insbesondere den North Western Frontier Province (NWFP) ist der absolut tödliche Kongo-Virus (Crimean Congo Haemorrhagic Fever - CCHF) aufgetreten. Auch in der Umgebung der Hauptstadt Islamabad wurden derartige Viren bereits festgestellt.

Weiters spricht die pakistanische Gesundheitsbehörde von einer Epidemieausmaße annehmenden Verbreitung von Hepatitis A, B, C und AIDS im ganzen Land.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern und den allermeisten Arztpraxen nicht dem europäischen Standard. In der Hauptstadt ist allerdings ein modernes Spital mit teilweise in den USA ausgebildeten Ärzten vorhanden. Weitere einigermaßen gute Spitäler gibt es in Lahore und Karachi. Wenige praktische Ärzte und Fachärzte auf einigen Gebieten haben europäische Ausbildung. Malaria, Hepatitis A, B und C Tuberkulose sind weit verbreitet. Lepra kommt in einigen Gebieten vor.

Es gibt im ganzen Land weder Tamiflu-Tabletten noch Blutkonserven; bei Bluttransfusionen kann das Spenderblut aufgrund von fehlenden Instrumenten nicht auf HIV, Hepatitis C etc. kontrolliert werden. Im Falle einer Bluttransfusion besteht daher absolute Ansteckungsgefahr.

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass bei Mitnahme von einer größeren Anzahl von Medikamenten (Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen etc.) die Gefahr besteht, dass diese von den Einreisebehörden beschlagnahmt werden.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Rundreisende und Individualtouristen sowie bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Meningokokken – Meningitis sowie in der Indus-Region gegen Japan-B-Enzephalitis. Malariaprophylaxe für Gebiete unter 2000 m Seehöhe wird empfohlen.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Vorsicht ist auch bei Eiswürfeln angesagt, die meist aus normalen Leitungswasser hergestellt werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Ebenso empfiehlt es sich bei Reisen im Land einen Getränkevorrat mitzunehmen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

In Pakistan herrscht Linksverkehr, der grundsätzlich als chaotisch bezeichnet werden kann. Es besteht (theoretisch) Vorrang für Fahrzeuge, die sich in einem Kreisverkehr befinden. Auf den Hauptverbindungsstrecken zwischen Islamabad, Lahore, Multan und Karachi bzw. überall dort, wo Schwerverkehr unterwegs ist, ist erhöhte Vorsicht geboten. Von Nachtfahrten ist absolut abzuraten, es besteht strengstes Alkoholverbot. Als öffentliche Verkehrsmittel fungieren Pick-upTrucks, Kleinbusse bzw. große Reisebusse, die zum Teil nicht verkehrs- und betriebssicher sind. Bahnverbindungen zwischen großen Städten sind vorhanden. Das Inlandsflugnetz ist dicht und relativ preisgünstig.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Weitere hilfreiche Informationen

Pakistanische Tourismusinformation (in englischer Sprache)

 

 

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