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Niederlande
(inkl. Aruba und Niederländische Antillen)

Hauptstadt:

Amsterdam (Hauptstadt), Den Haag (Regierungssitz)

Int. Kennzeichen:

NL

Sprache:

Niederländisch und teilweise Friesisch (in der Provinz Friesland)

Gängige Fremdsprachen:

Deutsch, Englisch

Währung:

1 EURO = 100 Cent;

Elektrischer Strom:

230 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 23.05.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Westeuropäischer Standard, in den Großstädten sollte dennoch nur wenig Bargeld mitgeführt und Dokumente photokopiert werden. Pkws sollten eine Wegfahrsperre aufweisen (besonders Autoradios werden gern gestohlen).

Einreise

Österreichische Staatsbürger und Bürger anderer EU-Mitgliedsstaaten benötigen für die Einreise und den Aufenthalt kein Visum. Der Reisepass darf bei der Einreise weniger als 5 Jahre abgelaufen sein. Die Einreise kann auch mit einem Personalausweis erfolgen.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Kreditkarten werden ohne weiteres akzeptiert. Bargeldabhebung an den Bankomaten möglich. Außerhalb der Bankzeiten bestehen Geldwechselmöglichkeiten am Flughafen Amsterdam/Schiphol und auf den Bahnhöfen in Amsterdam, Den Haag und Rotterdam. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Niederlande sind Mitgliedsstaat der Europäischen Union, es sind daher die für den innergemeinschaftlichen Verkehr geltenden Einfuhrbestimmungen zu beachten. Die Einfuhr von Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Für die Weiterreise in andere EU-Mitgliedsstaaten, auch nach Österreich sind die für den innergemeinschaftlichen Verkehr geltenden Ausfuhrbestimmungen zu beachten . Die Ausfuhr von Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen.

 

Klima

Ozeanisches Klima mit geringen Temperaturunterschieden, die Sommer sind relativ kühl, die Winter mild und schneearm. Die Luftfeuchtigkeit ist generell hoch.

Ratschläge

Die geographischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen keine von der österreichischen verschiedene Lebensweise. Die seltenere direkte Sonneneinstrahlung und die eher geringen Temperaturen wirken sich allerdings belastend auf die Gemütslage aus.

Gesundheit

Alle größeren Kliniken verfügen über englisch- oder deutschsprachige Ärzte. Ende Februar 2003 ist in der ostniederländischen Provinz Gelderland und der an Belgien grenzenden Provinz Seeland die klassische Geflügelpest (aviaire influenza vom Typ H7N7 und möglicherweise eine zweite niedrigpathogene Variante) ausgebrochen. Das Virus wurde bei zahlreichen Geflügelhöfen nachgewiesen und hat sich weiter in südöstliche Richtung (Provinzen Nordbrabant und Limburg) ausgebreitet und hat bereits auf an die Niederlande grenzende Gebiete von Belgien und Deutschland übergegriffen. Mit Ende März 2003 haben sich bereits 30 Personen, die sich intensiv an den Räumungsarbeiten der betroffenen Geflügelhöfe beteiligt hatten, mit dem Virus (aviaire influenza) infiziert. Die Krankheit macht sich bis jetzt beim Menschen durch Augenleiden verschiedenen Grades bemerkbar. In einem weiteren Fall wurde die Übertragung des Virus von einem Menschen auf den anderen nachgewiesen. Vor dem Hintergrund der jährlichen Grippe-Epidemie haben nunmehr Aussagen mehrerer Wissenschaftler Unruhe verbreitet, wonach eine neue, für den Menschen durchaus gesundheitsschädliche Variante des Influenza-Virus entstehen könnte, wenn jemand, der bereits Träger des gewöhnlichen Grippe-Virus sei, sich mit dem Geflügelpestvirus infizieren würde (virale konjunctivitis). Es besteht der Verdacht, dass ein Tierarzt, bei dem der Hühnerpestvirus festgestellt wurde und der Mitte April 2003 einer schweren Lungenentzündung erlag, das erste Todesopfer der Geflügelpest sein könnte. Bis Ende April wurden 19 Millionen Hühner notgeschlachtet. Mehr als 1.000 Geflügelbetriebe wurden „geräumt“, bei 230 Höfen wurde das Geflügelpestvirus unumstößlich nachgewiesen, in weiteren 23 Betrieben gibt es Verdachtsfälle. Die Infektionsgebiete werden behördlich abgeriegelt, die Notschlachtungs-, Desinfektions- und Deponiekapazitäten können mit dem Tempo der Ausdehnung der Seuche nicht Schritt halten. Nach Auftreten des ersten Falls von Geflügelpest in Belgien haben die Gesundheitsbehörden ein Ausfuhrverbot von Hühnern und Eiern verhängt und die deutschen Behörden die Tötung von Tieren auch im deutschen Grenzgebiet angeordnet. Die beiden Nachbarstaaten der Niederlande sind bereits dabei, die weiteren notwendigen Präventivvorkehrungen zu treffen. Aufgrund von EWG-Richtlinien wurden Verbringungs- und Exportverbote für Geflügel, Geflügelfleisch und (Brut-, und Konsum-) Eier erlassen und in Zusammenarbeit mit der Kommission eine Fülle sonstiger Gemeinschaftsmaßnahmen zur Bekämpfung der Pest getroffen. Das Verbringungsverbot in den Isolierungsgebieten wurde per Mitte April 2003 auch auf Schweine und Schweinemist ausgeweitert, da sich auch Schweine auf gemischtwirtschaftlichen Betrieben in den Sperrzonen mit dem Geflügelpestvirus infiziert haben.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Vorsicht

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist ratsam.

Versicherung

Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Die e-card der österreichischen Sozialversicherungsträger enthält auch die im EU/EWR-Raum und der Schweiz gültige europäische Krankenversicherungskarte (EKVK).

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport sollte dennoch in Betracht gezogen werden. Dies gilt auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

 

Verkehr

Sehr dichtes Eisenbahn- und Omnibusnetz, etwa 20-Minuten-Intervalle auf Hauptstrecken. Gut entwickelte lokale Beförderungsmittel. Nur Amsterdam und Rotterdam verfügen über ein (bescheidenes) U-Bahnnetz. Es gibt eine für alle Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen im ganzen Land gültige 'Streifenkarte'. Insgesamt erreichen Pünktlichkeit, Verläßlichkeit und Sauberkeit aber nicht österreichischen Standard. Eines der wichtigsten Beförderungsmittel ist das Fahrrad. Die Niederlande verfügen über eines der dichtesten Fahrradwegnetze der Welt. Überall können Fahrräder gemietet werden (Bahnhöfe, Fahrradhändler, viele Hotels) und bei vielen Einkaufszentren und öffentlichen Gebäuden gibt es überwachte Abstellmöglichkeiten. Besonderes Augenmerk ist daher auf den Fahrradverkehr zu richten, vor allem beim Ab- und Einbiegen, da zumeist ein Fahrradweg überquert wird, den auch Mopeds mit hoher Geschwindigkeit benutzen. Bei Autounfällen mit Fußgehern und Radfahrern haftet grundsätzlich der Autofahrer, unabhängig von der Schuldfrage. Vielfach sehr enge Straßen - besonders entlang der zahlreichen Kanäle. Während der Hauptverkehrszeiten oftmals ausgedehnte Staus auch auf Autobahnen - unter anderem durch Ende 2005 probeweise eingeführte drastische Geschwindigkeitsbeschränkungen (generell 80 km/h im Einzugsbereich und durch größere Städte)

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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