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Nicaragua

Hauptstadt:

Managua

Int. Kennzeichen:

NI

Sprache:

Spanisch; indianische Sprachen (u.a. Chibcha, Miskito, Sumo)

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Córdoba (C$) = 100 Centavos (c, cts.)

Zeitdifferenz zu MEZ:

-7 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-8 h

Elektrischer Strom:

110 Volt/, 60 Hertz, amerikanischer Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Änderung am 01.12.2006

Es wird auf die Möglichkeit von Wirbelstürmen in der Zeit von Juni bis November hingewiesen, der Höhepunkt der Saison ist von Mitte August bis Mitte Oktober. Aktuelle Informationen entnehmen Sie der Homepage des National Hurricane Center.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Wie im gesamten zentralamerikanischen Raum herrscht auch in Nicaragua die Kleinkriminalität und es ist besondere Vorsicht vor Taschendieben und Überfällen angebracht. Daher sollte nur wenig Bargeld mitgeführt, Schmuck nicht offen getragen werden sowie Dokumente und Geldbeträge sicher verwahrt werden, von Dokumenten sollte zudem eine Kopie angefertigt werden.

Vor Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Es wird empfohlen, nur Funktaxis zu benutzen und diese nicht mit anderen Fahrgästen zu teilen. Im Norden Nicaraguas sind infolge des Bürgerkriegs noch einige Landstriche abseits der Hauptstrassen vermint. Daher wird von Ausflügen abseits der befestigten Strassen - auch in Begleitung Ortskundiger - abgeraten.

Abgeraten wird von einer Reise in die Nordostregion am Landweg ab Matagalpa, sowie in die Region Autonoma del Atlantico Norte (RANN), da es in letzter Zeit wiederholt zu bewaffneten Überfällen gekommen ist. In der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS kommt es gelegentlich zu Raubüberfällen. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras kommen, sollten dort besonders vorsichtig sein. Busreisende sollten ihr Gepäck nie aus den Augen lassen. In Managua ist beim Besuch der beiden großen Märkte (Mercado Roberto Huembes und Mercado Oriental), der Umgebung der alten Kathedrale und auf allen Busbahnhöfen (insb. Ticabus) erhöhte Vorsicht vor Diebstahl geboten. Auch in den Städten Granada und León kam es gelegentlich zu bewaffneten Raubüberfällen.

Nicaragua ist erdbebengefährdet (letztes großes Beben 1972).

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer erhöhten Sicherheitsgefährdung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende können sichtvermerksfrei für 90 Tage nach Nicaragua einreisen und erhalten an der Grenze eine Touristenkarte (momentane Gebühr US$ 5,00). Der Reisepass soll bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können, bei der Ausreise ist eine Flughafengebühr (momentan US$ 25,--) zu entrichten.

Aufgrund häufigen Diebstahls von Pass und/oder Ticket sollten Touristen der Österreichischen Botschaft in Guatemala nach Möglichkeit eine Kopie des Passes und des Tickets zukommen lassen. Da ab 26. Oktober auch bei Transit über die USA nur mehr maschinlesbare Pässe akzeptiert werden, kann der Verlust des Reisepasses und die Rückreise mit einem Notpass zu einer erheblichen Zeitverzögerung führen, da Notpassinhaber ein Visum an der US-Botschaft beantragen müssen.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung; Deklarationspflicht ab US$ 10.000,-.

Euros haben keinen Markt, es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (vor allem VISA, Mastercard).

Gegenstände des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen.

 

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung; Deklarationspflicht ab US$ 10.000,-. Die Ausfuhr von Gold, Goldmünzen und archäologischen Gegenständen ist verboten.

 

Klima

Tropisches bis subtropisches Klima ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, nur mit einem Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert von Dezember bis April. An der Atlantikküste kommt es jedoch ganzjährig zu Niederschlägen. Wirbelstürme treten zwischen Juni und Oktober auf.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Situation in den Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt, ist besser. Mit zunehmender Entfernung von den Zentren nimmt die Qualität der medizinischen Versorgung ab.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Institut für Tropenmedizin Wien(Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe für die ländlichen Gebiete wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden (Trinkwasser in Flaschen ist praktisch überall erhältlich).

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen Vulkanbesteigungen nicht ohne erfahrene Führer zu machen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Sammeltaxis (Preis vorher aushandeln), Busverbindungen.

Nach San Carlos, Bluefields, Puerto Cabezas und den Bergwerkstädten sowie Corn Island bestehen Flugverbindungen, die grundsätzlich zuverlässig sind (nur wetterbedingte Verzögerungen). Öffentliche Reisebusse sind wenig empfehlenswert, geführte Touren von Reisebüros allerdings im Kommen.Bei einem vorübergehenden Aufenthalt wird der österreichische Führerschein anerkannt.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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