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Marokko

Hauptstadt:

Rabat

Int. Kennzeichen:

MA

Sprache:

Amtssprache Arabisch und diverse Berbersprachen

Gängige Fremdsprachen:

Französisch, im Norden des Landes Spanisch

Währung:

1 Dirham (MAD) = 100 Centimes ©

Zeitdifferenz zu MEZ:

-1 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-2 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicheiheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. (11.03. 2004)

Die Terroranschläge vom Mai 2003 in Casablanca mit insgesamt 45 Todesopfern haben gezeigt, dass auch in Marokko mit einer diesbezüglichen Gefährdung gerechnet werden muss. Generell wird Reisenden vor allem in den Touristenzentren und an Orten mit großen Menschenansammlungen zu besonderer Vorsicht geraten. Öffentliche Plätze, Restaurants, Nachtlokale, religiöse Heiligtümer und Märkte sollten wenn möglich gemieden werden. Es wird empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen. Von individuellen Fahrten in die Grenzgebiete zu Algerien bzw. die Randgebiete der Sahara sollte Abstand genommen werden. Vor Reisen in und durch die Sahara wird weiterhin nachdrücklich gewarnt. Österreichische Reisende in diesem Gebiet werden ersucht, sich mit der nächstgelegenen Österreichischen Vertretungsbehörde oder dem Bürgerservice des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten unter der Tel.Nr. +43 / 5 / 0 115 0 – 4411 in Verbindung zu setzen. Die konsularische Betreuung in den Gebieten der Westsahara gestaltet sich administrativ schwierig, vom Verlassen der Hauptverbindungsstrecke Laayoune – Dakhla – mauretanische Grenze wird abgeraten. Die Grenzgebiete zu Mauretanien sind zum Großteil vermint und somit lebensgefährlich. Der einzig offene Grenzübergang nach Mauretanien Guerguarat/Nouadhibou (Grenzposten PK 55) führt über eine Sandpiste durch vermintes Gebiet. Jegliches Verlassen dieser Piste ist lebensgefährlich. Die Gefahr von Kleinkriminalität (Diebstahl- und Betrugsfälle) in öffentlichen Verkehrsmittel, touristisch erschlossenen Regionen und den Großstädten ist hoch, gewalttätige Angriffe auf Touristen sind eher selten, wenngleich steigend. Islamische Sitten und Gebräuche sollten vor allem während des Fastenmonats Ramadan berücksichtigt werden. Handel und Besitz von Rauschgift stehen in Marokko unter strenger Strafandrohung. Vor allem im Rif-Gebirge, aber auch in anderen Landesteilen (Touristenzentren) wird Haschisch zum Kauf angeboten. Aufgrund des aggressiven Verhaltens der Händler sollte das Rifgebirge - insbesondere die Strecken zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima sowie die Strasse von Ketama nach Fes – nach Möglichkeit nicht alleine befahren werden.

Die Verkehrssicherheit ist auch im regionalen Vergleich schlecht und stellt eine ernsthafte Gefährdung von Reisenden dar (siehe Verkehr).

 

Einreise

Österreichische Staatsbürger können für touristische Zwecke bis zu 3 Monate visumsfrei nach Marokko einreisen. Der Reisepass muss während des Aufenthaltes gültig sein. Eine Verlängerung des Aufenthalts ist mit begründetem Antrag unter Nachweis der finanziellen Mittel und gegebenenfalls Arbeitsvertrag in Marokko bei der Ausländerpolizei zu beantragen. Bei Aufenthaltsüberschreitung muß mit Abschiebung gerechnet werden. Die Landgrenze zu Mauretanien ist bei Guerguarat/Nouadhibou (Grenzposten PK 55) in beiden Richtungen offen, jene zu Algerien durchgehend geschlossen. Bei einer Einreise mit KFZ, hat auch die Ausreise wieder per KFZ zu erfolgen, andernfalls ist der Nachweis der ordnungsgemässen Verzollung (auch bei Unfallwagen) zu erbringen. Bei Vorhandensein eines israelischen Einreisevisums im Reisepass ist unter Umständen mit genauerer Überprüfung bei der Einreise zu rechnen.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten. Fremdwährung kann unbegrenzt eingeführt werden. Es wird empfohlen, Beträge von umgerechnet mehr als DH 15.000.- bei der Einreise zu deklarieren. Neben Euro empfiehlt sich die Mitnahme von Kreditkarten (Visa oder Mastercard), die von vielen Hotels, aber auch Supermärkten und einigen Bazaren akzeptiert werden. Bankomatkarten (mit dem entsprechenden Pin-Code) können auf den Flughäfen, sowie in den größeren Städten bei Bargeldautomaten verwendet werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 1 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen). Funkgeräte sind bei der Einreise genehmigungspflichtig. Radios, tragbare Fernsehgeräte und Notebooks sollten bei der Einreise deklariert werden. Die Einfuhr von Jagdwaffen bedarf einer Genehmigung der Sicherheitsbehörden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Verbleibende Landeswährung kann bis zur Höhe des bei der Einreise umgewechselten Betrages in Fremdwährung rückgetauscht werden (die Wechselbestätigung der Banken ist vorzulegen). Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Die Ausfuhr von Schildkröten ist verboten. Bezüglich der Ausfuhr von Haustieren wird auf die Gefahr von Tollwutbefall und auf die österreichischen Einfuhrbestimmungen verwiesen.

 

Klima

Entlang der nördlichen Atlantikküste herrscht ein maritimes Klima mit warmen Sommern und milden Wintern bei stets hoher Luftfeuchtigkeit, im Norden Mittelmeerklima. Im Landesinneren und im Süden wird es zunehmend heißer und trockener. Charakteristisch für Rabat und weite Gebiete Marokkos ist der in unregelmäßigen Abständen auftretende Wüstenwind (Chergui), der in der Regel für einige Tage hohe Temperaturen (manchmal bis 45° Celsius) bringt. Die Wintermonate können sowohl an der Küste (wegen der hohen Luftfeuchtigkeit) als auch im Landesinneren (Schneefall!) empfindlich kalt sein.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden, insbesondere die von den Garküchen auf offener Strasse angebotenen Gerichte (Salmonellengefahr). Die hohe Luftfeuchtigkeit in Rabat und an der Atlantikküste macht für Krankheiten der Atemwege anfällig. Daher sollten Personen, die an Asthma, chronischer Bronchitis, Rheuma oder Arthritis leiden, vor einem längeren Aufenthalt ärztlichen Rat einholen.

Gesundheit

Die medizinische Versorgung entspricht nicht dem europäischem Standard. In den Privatkliniken der größeren Städte (vor allem Casablanca und Rabat) ist die Qualität der medizinischen Versorgung noch einigermaßen zufriedenstellend, sie nimmt aber proportional zu der Entfernung von den Zentren ab. Die Versorgung mit Medikamenten in ländlichen Gebieten ist beschränkt. Die Verbreitung von HIV / Aids erreicht unter Einbeziehung der hohen Dunkelziffer etwa europäische Zahlen.

Im Großraum Agadir besteht Tollwutgefahr. Reisenden in dieses Gebiet wird geraten, sich präventiv gegen Tollwut impfen zu lassen bzw. sich auch von fremden Haustieren (Hunde und Katzen) fernzuhalten. Durch den illegalen Import von Hunden aus Marokko sind bereits einige Tollwutfälle in Europa aufgetreten.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen eitrige Gehirnhautentzündung (Meningokokken – Meningitis) und Tollwut. Malariaprophylaxe für einige kleine Regionen im Südwesten wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen vermieden werden. Dazu zählen auch Denguefieber und Malaria, die in einzelnen Provinzen (Südwesten), nicht aber in Städten und Touristenorten auftreten. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Reise- bzw. Zusatzversicherung für den Krankheitsfall zur Deckung allfälliger Arzt-, Spitals- und Krankentransportkosten wird unbedingt angeraten. Dies gilt vor allem auch für Krankenrückholtransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Bei Einreise mittels eigenem KFZ wird der Abschluß einer Kasko – und Insassenversicherung dringend angeraten. Nähere Informationen über die Höhe der Versicherungsprämien erhalten Sie über die Info-Hotline des Österreichischen Versicherungsverbandes: 0711 420 45 45 (österreichweit). Die Deckungssummen und Zahlungsmoral marokkanischer Haftpflichtversicherer sind gering, in der Entscheidung über die Schuldfrage ist der Ausländer zumindest benachteiligt.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Eisenbahnen, Busverbindungen, Lokaltaxis. Marokko verfügt über ein ausgebautes und zum Teil gut erhaltenes Strassennetz. Alle wichtigen Ortschaften sind auf Asphaltstrassen zu erreichen. Es bestehen regelmäßige Busverbindungen zwischen allen größeren Städten sowie internationale Verbindungen nach Europa. Taxis sind in großer Anzahl verfügbar und auch Überland relativ preisgünstig. Eine Bahnlinie verbindet Tanger - Casablanca - Marrakech bzw. - Casablanca-Rabat - Fes - Oujda.

Die Verkehrssicherheit ist in keiner Weise mit europäischen Verhältnissen zu vergleichen. Die Gefährdung betrifft sowohl Reisende mit dem eigenen Fahrzeug als auch Benützer von Taxis und Bussen.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommen, dem schlechten technischen Zustand der Fahrzeuge, fehlender Antizipation und schlechter Fahrkenntnisse vieler Verkehrsteilnehmer sowie deren Negieren elementarster Straßenverkehrsregeln ist das Unfallsrisiko unverhältnismäßig hoch.

Reisende mit dem eigenen Fahrzeug sollten Fahrten während der Nachstunden außerhalb der Städte vermeiden und zusätzliche Gefährdungen durch sich auf der Fahrbahn aufhaltende Menschen und Tiere, Steinwürfe von Brücken und in manchen Gegenden mögliche Blockaden von Räuberbanden berücksichtigen. Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass bei Verkehrsunfällen außerhalb der Ballungsräume mit dem Eintreffen ärztlicher Hilfe in angemessener Zeit nicht gerechnet werden kann und die medizinische Versorgung entsprechend beschränkt ist.

Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung, bei Anmietung eines Leihwagens ist ein internationalerer Führerschein mitzuführen. Im Falle eines Unfalls stehen folgende Notrufnummern zur Verfügung: Rettung: Tel.: 15, Polizei: Tel.: 19, Gendarmerie: Tel.: 177

 

Sonstiges

Marokkanisches Tourismusbüro: Kärntner Ring 17/2/23, 1010 Wien, Tel. 01-512 53 26, e-mail: marokkotourismus@aon.at Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

 

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