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Laos

Hauptstadt:

Vientiane

Int. Kennzeichen:

LA

Sprache:

Laotisch

Gängige Fremdsprachen:

Französisch, Englisch

Währung:

1 Kip =100

Zeitdifferenz zu MEZ:

+6 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+5 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Änderung am 07.07.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. (seit 09.11.2004)

Bei Überlandreisen besteht hohe Unfallgefahr auf Grund der schlechten Straßen und des Verhaltens der übrigen Verkehrsteilnehmer. Besonders in der "Xaysomboune special zone" (spezielle Bewilligung erforderlich, welche selten erteilt wird), in der man sich am Besten mit einer Militäreskorte bewegt, zwischen Kasi und Luang Prabang und der Xieng Khouang Provinz ist man auch dem Risiko von Überfällen ausgesetzt. Von Februar bis April 2003 und erneut Anfang Dezember 2003 kam es zu bewaffneten Überfällen auf Zivilpersonen und Sicherheitskräfte auf der Nationalstrasse 13 zwischen Vientane und Luang Prabang. Unter den Opfern befanden sich auch Europäer. Obwohl es seit damals keine Vorfälle gegeben hat, muss man sich des Risikos bewusst sein. Die Einschaltung eines lokalen Reiseunternehmens mit der entsprechenden Erfahrung ist ratsam. Besonders risikoreich ist auch der Nordosten des Landes ( Nationalstrasse Nr. 7 von Phoukhoun nach Vietnam). Eine zusätzliche Gefährdung besteht durch nicht explodierte Minen, vor allem im Gebiet Xieng Khouang sowie an der Grenze zu Vietnam, vom Verlassen der markierten Routen wird daher abgeraten.

Auf die Benutzung sogenannter Schnellboote ("Speed Boats") sollte verzichtet werden, da sie häufig in Unfällen mit oft tödlichem Ausgang verwickelt sind. Es wird daher geraten, die normalen Boote ("Slow Boats") zu benützen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen. Vor Individualreisen ohne Zuziehung eines ortskundigen Reisebüros wird abgeraten.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes (Bismarchallee 2A, D-14193 Berlin, Tel. 004930 89060647, Fax: 89060648) beantragt werden kann. Ebenso kann ein Visum auch bei der Einreise über den Landweg von Thailand (Grenzübergang Nong Khai) sowie bei der Einreise über die Flughäfen Vientiane, Luang Prabang und Paksé sowie bei der laotischen Botschaft in Bangkok beantragt werden (Passbilder notwendig!, Kosten ca. USD 30,--): es wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Erteilung eines Visums im Ermessen der laotischen Behörden liegt. Falls die Einreise auf dem Landweg erfolgen soll, ist vorher zu erkundigen, an welchen Grenzübergängen die Einreise erlaubt ist.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt. (Beträge ab USD 10.000,-- müssen sowohl bei der Einfuhr als auch bei der Ausfuhr deklariert werden). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar, Euro oder Thai Baht in bar (nach Möglichkeit in kleinen Stückelungen), Travellerschecks oder Kreditkarten (diese werden jedoch nur in größeren Restaurants und Hotels akzeptiert, es gibt jedenfalls keine Geldautomaten). Sinnvollerweise sollte man sich jedoch nach Ankunft in Laos und insbesondere vor Antritt von Reisen außerhalb der Städte Landeswährung bei Banken oder im Hotel besorgen. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (1,5 Liter Alkohol, 1 Stange Zigaretten).

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Von Mai bis November Monsunklima mit einer feucht-heißen Regenzeit, Dezember bis Februar trocken und mäßig heiß, März/April sehr heiß.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse, der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten und veralteten medizinischen Ausrüstung entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Das öffentliche Gesundheitswesen ist nur sehr eingeschränkt vorhanden.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Rundreisende, Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Japan-B-Enzephalitis, für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Tollwut. Malariaprophylaxe oder die Mitnahme von in der Region nicht erhältlichen Anti Malaria Standby Mitteln und Moskitoschutz (Repellent) für das gesamte Land wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Wegen des schlechten Zustands der Straßen wird dringend empfohlen, nur mit dem Flugzeug zu reisen und nach Möglichkeit Internationale Flüge zu benutzen. Bei Inlandsflügen wird von der Benützung der veralteten chinesischen Maschinen (Y12, Y17) wegen der Unfallhäufigkeit abgeraten, oft stehen allerdings nur diese zur Verfügung. Die Benützung von sog. "Speed Boats" (Schnellbooten) sollte nach Tunlichkeit vermieden werden, da es immer wieder zu Unfällen kommt.
Von Ausländern, die in einen Unfall verwickelt sind, wird im Regelfall automatisch die Bezahlung des Schadens gefordert, egal, wer schuldig ist. Zweiradfahrer sollten unbedingt einen Sturzhelm tragen.

Sonstiges

Es wird darauf hingewiesen, dass es Ausländern bei Strafe (bis zu USD 5.000,--) verboten ist, mit einheimischen Frauen unter einem Dach zu wohnen. Bei einer beabsichtigten Heirat in Laos wird präventiv eine entsprechende Strafe verhängt, da die Behörden davon ausgehen, dass Ausländer bereits vor der Ehe sexuellen Kontakt haben. Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden (vor Ort in Vientane die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Rue Sokpalouang 26 (Sisattanek), Vientiane, Tel.: (00856 21) 312 110, 312 111, Fax: (00856 21) 314 322, E-Mail : germemb@laotel.com .

Reisehinweise der deutschen Botschaft Vientiane können unter www.diplo.de nachgelesen werden.

Der Reisepass muss immer mitgeführt werden, Zuwiderhandeln kann zu hohen Strafen führen.

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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