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Kambodscha

Hauptstadt:

Phnom Penh

Int. Kennzeichen:

KH

Sprache:

Khmer

Gängige Fremdsprachen:

Französisch, zunehmend Englisch

Währung:

1 Riel (CR) = 100 Sen

Zeitdifferenz zu MEZ:

+6 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+5 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, öfters Stromabschaltungen

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Änderung: 26.05.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko hingewiesen (27.12.2005).

In Kambodscha besteht für Reisende aufgrund der allgemeinen Armut eine erhöhte Gefahr, Opfer von Raub oder Diebstahl zu werden. Obwohl sich gewisse Verbrechen wie Entführungen hauptsächlich auf lokaler Ebene abspielen, werden vor allem in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh und in Sihanoukville auch Touristen vermehrt Opfer von Diebstählen, bewaffneten Überfällen und auch Sexualdelikten.

Es sollten daher keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck usw.) und nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Dokumente sollten fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Insbesondere sollte nach Einbruch der Dunkelheit auch in den Städten auf Spaziergänge sowie Fahrten mit Motorrad- und Fahrradtaxis verzichtet werden.

Die Sicherheitslage kann sich in Kambodscha sehr schnell verändern.

Aufgrund der latenten Gefahr von Unruhen in der Hauptstadt Phnom Penh wird zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit geraten. Demonstrationen, Wahlveranstaltungen und generell größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Überlandreisen sollten ausschließlich tagsüber und vorzugsweise in Gruppen von mehreren Fahrzeugen unternommen werden.

Mit Ausnahme der Strassen von Phnom Penh nach Sihanoukville, Kampot, Kampong Cham, Kompong Thom oder Battambang ist aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse das Flugzeug zu bevorzugen.

Außerhalb der Ballungszentren ist die Minengefahr noch immer sehr hoch, vor Treckingtouren wird daher gewarnt. Am Meisten betroffen sind die Provinzen entlang der thailändischen Grenze (auch die Provinz Siem Reap). Vor Individualreisen ohne Zuziehung eines ortskundigen Reisebüros wird abgeraten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes (4, rue Adolphe Yvon, F-75116 Paris, Tel. 00331 45034720, Fax: 45034740) beantragt werden sollte (Bei der Einreise über die internationalen Flughäfen Phnom Penh und Siem Reap kann gegen eine Gebühr von derzeit USD 20,- ein 30-Tage-Visum erlangt werden - Passfotos mitnehmen!). Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch Deklarationspflicht ab umgerechnet US-Dollar 10.000.-. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar (nach Möglichkeit in kleinen Stückelungen), Travellerschecks oder Kreditkarten (werden nicht überall akzeptiert). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung, jedoch Deklarationspflicht bei umgerechnet US-Dollar 10.000.-. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt. Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Überwiegend tropisches Klima mit Monsunregen von Mai bis November, Dezember bis Februar mäßig heiß, März/April sehr heiß.

Ratschläge

 

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.
Beim Besuch von religiösen Stätten ist auf korrekte Kleidung zu achten (keine Shorts und Miniröcke, geschlossenes Schuhwerk).

Die Kambodschanischen Behörden haben in letzter Zeit die Verfolgung von sexuellem Missbrauch von Kindern durch Ausländer verstärkt. Eine entsprechende Verurteilung kann mit einer langjährigen Haftstrafe unter schwersten Bedingungen enden. Homosexualität ist illegal und strafbar.

Vor Ort besteht keine österreichische Vertretungsbehörde. Die zuständige Botschaft befindet sich in Thailand. Bürger von EU-Staaten können sich jedoch in Notfällen an die Vertretungsbehörde anderer EU-Staaten wenden. Die deutsche Botschaft in Phnom Penh No. 76-78 Rue Yougoslavie (= Street 214), Tel.: (00855 23) 21 61 93, 21 63 81, Fax: (00855 23) 42 77 46 hat den konsularischen Schutz der österreichischen Staatsbürger übernommen.

 

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse, der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten und veralteten medizinischen Ausrüstung entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Das öffentliche Gesundheitswesen ist nur sehr eingeschränkt vorhanden.
Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet mit Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für ReisemedizinWien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten sowie Rundreisenden eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Japan-B-Enzephalitis, für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Tollwut. Malariagefahr besteht im ganzen Land. Vorsorge durch Moskitosprays vor allem während der Dämmerung oder durch Einnahme von Malariaprophylaxe (meist mit Nebenwirkungen verbunden) wird angeraten. Bei Verzicht auf Prophylaxe wird neuerdings die Mitnahme eines sogenannten "Malaria-stand-by-Mittels (soll bei Einnahme sofort nach Auftreten der ersten Symptome den Ausbruch der Krankheit verhindern) empfohlen.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

 

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Mietwagen und Taxis. Fahrpreis im Voraus aushandeln.

Das Vermieten von Motorrädern an Ausländer ist in einigen Landesteilen verboten. Ausländische Motorradfahrer werden daher oft von der Polizei angehalten und aufgefordert, die Motorräder sofort zurückzustellen.

 

Sonstiges

Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden (vor Ort in Phnom Penh die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, No. 76-78 Rue Yougoslavie (= Street 214), Tel.: (00855 23) 21 61 93, 21 63 81, Fax: (00855 23) 42 77 46). Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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