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Iran

Hauptstadt:

Teheran

Int. Kennzeichen:

IR

Sprache:

Persisch, Lokalsprachen in den Provinzen (hauptsächlich Azeri, Kurdisch, Arabisch)

Gängige Fremdsprachen:

primär Englisch, zum Teil Französisch

Währung:

1 Rial (Rl =100 ), gerechnet wird meist in 'Toman' (1 Toman = 10 Rial)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+ 2,5 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+ 1,5 h

Information zur Zeitdifferenz:

+ 2,5 h bzw. 1,5 h während der Sommerzeit in Österreich, da im Iran nicht auf Sommerzeit umgestellt wird.

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 16.05.2006

Informationen zur Vogelgrippe

Hohe Sicherheitsgefährdung

Sicherheit

Hohes Sicherheitsrisiko:
Aufgrund der derzeit allgemein kritischen Lage in islamischen Ländern wird derzeit von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Iran abgeraten. Es liegen der Botschaft zwar keine Berichte von Aggressionen gegen österreichische Staatsbürger vor, dennoch besteht ein gewisses Bedrohungspotenzial für ausländische (westliche) Firmen und Einrichtungen. Es gab bereits Fälle von zum Teil gewalttätigen anti-westlichen Demonstrationen und Anschlägen gegen die österreichische Botschaft. Aktionen von Einzeltätern können wie überall nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher zu erhöhter Aufmerksamkeit und zu möglichst unauffälligem Verhalten geraten.

Personen sollen sich, v.a. bei längeren Iran-Aufenthalten (z.B. beruflich) bei der österreichischen Botschaft melden und ihre Erreichbarkeit bekannt geben.

Nach den Anschlägen vom 12. Juni sowie am 15. Oktober 2005 kam es am 24. Jänner 2006 erneut zu Bombenexplosionen mit Todesopfern und zahlreichen Verletzten in Ahwas, der Hauptstadt der ölreichen südwestlichen Provinz Khusestan (Grenze zu Irak). Ahwas war auch bereits im April 2005 Schauplatz von Unruhen der mehrheitlich arabischsprachigen Bevölkerung gegen die persische Dominanz gewesen.

Eine besondere Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche ist unbedingt zu empfehlen, wobei vor allem die islamischen Bekleidungsvorschriften für Frauen beachtet werden sollten:

  • · langärmeliger, bis über die Knie reichender, hochgeschlossener Mantel, der sämtliche Körperformen verdecken soll
  • · undurchsichtige Strümpfe oder lange, weite Hosen
  • · eine Kopfbedeckung, die Haare, Hals und Ohren verhüllt
  • · kein Make-Up
  • · Händeschütteln zwischen Mann und Frau ist verpönt
  • Männer dürfen keine kurzen Hosen tragen, kurze Hemdsärmel stellen mittlerweile kein Problem mehr dar.
    Auf jeden Fall ist das strikte Alkoholverbot zu beachten.

Es wird weiters geraten, beim Fotografieren besonders vorsichtig zu sein. Nicht fotografiert werden darf bzw. soll: Uniformierte und deren Fahrzeuge, öffentliche Gebäude, militärische Anlagen, Flughäfen und Flugzeuge, Hafenanlagen und Schiffe. In den letzten Wochen kam es zu Verhaftungen westlicher Ausländer, da angeblich solche oder ähnliche Gegenstände fotografiert wurden. Ebenso verboten ist das Fotografieren aus Flugzeugen während des Fluges. Österreichische Touristen wurden deswegen mehrere Stunden lang festgehalten, obwohl sie vom Bordpersonal die Erlaubnis zum fotografieren hatten. Offenbar wurden die diesbezüglichen Überwachungsmaßnahmen verschärft.

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der iranischen Botschaft beantragt werden muss. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Kinder mit Doppelstaatsbürgerschaft benötigen einen eigenen Reisepass.

Österreichische Touristen können an den Flughäfen Imam Khomeini und Mehrabad (beide Teheran), Shiraz, Täbriz und Mashad ein 7-Tage-Touristenvisum bekommen. Vorzulegen sind: Reisepass (mind. 6 Monate Gültigkeit), Rückflugticket, 1 Passfoto, ausgefülltes Antragsformular (am Flughafen erhältlich). Kosten (Juli 2005): US $ 50,-, für jeden im Pass eingetragenen Begleiter US $ 10,-.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 250.000.- Rial erlaubt, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig.
Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder EURO in bar. Travellerschecks werden selten akzeptiert, Kreditkarten so gut wie gar nicht.

Vor dem Wechsel von €- und US $-Banknoten sollte auf die Qualität der Scheine geachtet werden. (keine Einrisse, Verunreinigungen oder sonstige Beschädigungen), da sie sonst von der jeweiligen Bank eventuell nicht angenommen werden.

Wechselbestätigungen von Banken sollten aufgehoben werden, damit bei größeren Anschaffungen die reguläre Umwechslung der Devisen überprüft werden kann.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.
Die Einfuhr von Alkohol, Schweinefleisch (-Produkten) sowie von Waffen jeglicher Art ist strikt verboten. Bücher, Video- und Audiokassettten werden auf ihre Vereinbarkeit mit den strengen islamischen Normen geprüft. Musikinstrumente dürfen nur mit Spezialgenehmigung importiert werden. Höherwertige technische Geräte sowie Sportausrüstung sollten bei der Einreise deklariert werden.

 

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 250.000.- Rial erlaubt, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt.
Die Ausfuhr von Antiquitäten - einschließlich 'antiker' Teppiche - ist verboten, es sei denn, eine offizielle Genehmigung wird erteilt.
Ansonsten dürfen pro Person maximal 6 m2 an Teppichen ausgeführt werden. Die einschlägigen Bestimmungen können jedoch jederzeit ohne Publizität geändert werden. Es ist daher empfehlenswert, sich bei der Einreise vor Ort zu informieren, um unliebsame Überraschungen möglichst zu vermeiden.
Die Ausfuhr größerer bzw. mehrerer Teppiche ist nur mit vorheriger Genehmigung durch den iranischen Zoll und mit Zustimmung des Vereins der Teppichexporteure erlaubt.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Der Iran erstreckt sich dank seiner Ausdehnung (rund 20 mal so groß wie Österreich) über mehrere Klimazonen. Im Hochgebirge kalte Winter und heiße, trockene Sommer.
Am Persischen Golf feucht-heißes Klima im Sommer mit Monsuneinfluss von Juli bis Oktober, im Winter mild. Am Kaspischen Meer mild und niederschlagsreich im Winter, heiß und schwül im Sommer. Im zentralen Wüstengebiet: extrem kontinentales Wüstenklima. Teheran leidet unter besonders hoher Luftverschmutzung.

Ratschläge

In den tropischen Zonen sollten vor allem in der Eingewöhnungsphase größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Vor den gelegentlich illegal erhältlichen 'selbst gebrannten' Alkoholika wird auch aus gesundheitlichen Gründen gewarnt.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Jahreszeitbedingt kann es v.a. in den Sommermonaten lokal zum Auftreten von Cholera kommen. In diesem Fall wird empfohlen, z.B. nur Wasser aus originalverschlossenen Flaschen zu trinken und auf den Verzehr von Obst und Gemüse zu verzichten.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt üdas Institut fr Tropenmedizin Wien(Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, Hepatitis B und Tollwut.
Malariaprophylaxe für die südlichen Landesteile (März bis November) wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist zu achten. Leitungswasser sollte, außer vielleicht in Teheran, am besten nicht oder nur abgekocht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen, da westliche Medikamente regelmäßig nicht zur Verfügung stehen .

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport ist unentbehrlich. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Wegen der großen Distanzen kommt primär das Flugzeug als Verkehrsmittel in Frage.
Es bestehen aber auch lokale Autobuslinien und ein - sehr eingeschränktes - Eisenbahnnetz. Bei der Reise mit dem eigenen PKW sind extremes Klima, große Entfernungen, oft schlechte Straßen, undisziplinierte Fahrweise der Einheimischen und Absenzen bzw. Mangel von Werkstätten (selbst für in Europa gängige PKW) und geeigneter Tankstellen zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich daher, lokal einen PKW mit Chauffeur zu mieten.

Diesel-PKW werden nicht zugelassen, Dieseltreibstoff ist privat nicht erhältlich.
Innerhalb der Städte dominieren wegen des mangelhaften öffentlichen Verkehrssystems weitgehend Taxis, welche entweder privat oder zumeist gemeinschaftlich von bis zu 6 Passagieren benutzt werden.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Weitere hilfreiche Informationen

Iranische Botschaft Wien

 

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