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Irak

Hauptstadt:

Bagdad

Int. Kennzeichen:

IQ

Sprache:

Arabisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 irakischer Dinar (ID) = 1000 Fils

Information zur Zeitdifferenz:

MEZ +2 h, MESZ +3 h, bei irakischer Sommerzeit (April bis September) +2 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, englische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 17.11.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

REISEWARNUNG!

Vor Reisen in den Irak, aus welchen Gründen auch immer, wird ausdrücklich gewarnt. Selbst dringende Reisen sollten bis zu einer wesentlichen Änderung der Sicherheitslage aufgeschoben werden.

Die Sicherheitssituation im Irak muss nach wie vor als ausgesprochen schlecht bezeichnet werden. Angriffsziele können neben primär betroffenen Irakern jederzeit auch westliche Ausländer, ungeachtet ihrer allfälligen Religionszugehörigkeit sein, wie die Entführungen zweier deutscher Ingenieure im Jänner 2006 und die Entführung eines österreichischen Mitarbeiters einer Sicherheitsfirma am 16.11. 2006 gezeigt haben. Das Risiko einer Entführung und der Ermordung ist weiterhin als sehr groß einzustufen.

Auch ohne selbst ein direktes Ziel eines Attentates zu sein, besteht große Gefahr, Opfer eines der vielen täglich im Irak verübten Anschläge zu werden. Ein weiteres Sicherheitsrisiko stellt die gemeine Kriminalität dar, deren Aktionen sich oft kaum von den politisch motivierten unterscheiden.

Da es derzeit keine Österreichische Vertretungsbehörde im Irak gibt, kann derzeit in Not geratenen Österreichern keine konsularische Hilfestellung geleistet werden.

Die Österreichische Vertretungsbehörde in Jordanien , welche vorübergehend die konsularischen Aufgaben für den Irak wahrnimmt, ebenso wie die Vertretungsbehörden in den weiteren Nachbarstaaten Iraks (Syrien, Türkei, Iran, Saudi Arabien und Kuwait) können Österreichern, die im Irak in eine Notlage geraten, erst ab dem jeweiligen Grenzübergang Hilfestellung leisten.

Nordirak:

In dem von der kurdischen Regionalregierung kontrollierten Gebiet, insbesondere Erbil und Umgebung, kam es in jüngerer Vergangenheit im Vergleich zu den übrigen Teilen des Irak zu verhältnismäßig weniger terroristischen Anschlägen. Jedoch besteht auch in dieser Region weiterhin die Gefahr von Terrorakten, wobei politische Einrichtungen der kurdischen Regionalverwaltung als Hauptziele terroristischer Attacken gelten dürften. In den Gebieten um Kirkuk, Tuz Khormato u. Mossul wird das terroristische Risiko aufgrund wiederholter Anschläge auch im Jahre 2006 als weiterhin sehr hoch erachtet.

Österreichische Staatsbürger, die sich trotz dieser Warnung in den Irak begeben, sollten sich bewußt sein, dass bereits die Anreise (sowohl auf dem Landweg als auch per Flugzeug) mit erheblichen Gefahren verbunden sein kann. Darüberhinaus muss die Flughafenstrasse von Bagdad als eine der gefährlichsten Abschnitte im Irak überhaupt betrachtet werden. Wird dennoch eine Reise in den Irak geplant, wird dringend empfohlen, diese vorher bei der

Österreichischen Außenhandelsstelle Bagdad

Hay Babil 929, House No. 30
Street No. 38
Jadrijah
P.O.Box: 2079
Baghdad, Irak
Tel.: +964/1/719 92 99

zu avisieren bzw. sich zu melden.

 

Einreise

Ab sofort wird für die Einreise in den Irak ein Visum benötigt. Ein solches ist bei irakischen Botschaften oder Konsulaten zu beantragen. Geschäftsleute müssen eine offizielle Einladung einer öffentlichen irakischen Stelle, ein Unterstützungsschreiben des Aussenministeriums des Herkunftslandes des Reisenden sowie einer Handels- oder der Wirtschaftskammer vorweisen können.

Personen, die trotz der obigen, explizit ausgesprochenen Reisewarnung in den Irak zu reisen beabsichtigen, sollten vorher unbedingt Kontakt mit der zuständigen irakischen Vertretungsbehörde (z. B. irak. Botschaft in Wien) aufnehmen.

 

Einfuhr

Aktuelle Einfuhrbeschränkungen sind noch nicht bekannt.

Ausfuhr

Aktuelle Ausfuhrbeschränkungen sind noch nicht bekannt.
 

Klima

Kontinental-subtropisches Klima mit extrem heißen und trockenen Sommern. Die Jahreszeiten sind wenig ausgeprägt, die Übergangsphasen kurz. Im Winter (November bis März) kann die Temperatur bis auf den Gefrierpunkt absinken.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Grosse Vorsicht ist bei Trinkwasser geboten.

Gesundheit

Die Ärzte im Irak sind im Allgemeinen gut ausgebildet. Allerdings sind die Krankenhäuser zum Teil katastrophal schlecht ausgerüstet und die hygienischen Bedingungen entsprechen kaum den internationalen Standards. Die Versorgung mit Medikamenten ist oft unzureichend und es gibt einen grossen Mangel an geschultem Pflegepersonal.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Institut für Tropenmedizin Wien (Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, Hepatitis B und Tollwut.
Malariaprophylaxe wird für die nordöstlichen Landesteile (Mai bis Oktober) angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte keinesfalls getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen (Einweg-Injektionsnadeln mitnehmen).

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Krankentransportflüge sind de facto kaum durchführbar, da zur Zeit eine Landeerlaubnis für zivile Luftfahrtunternehmen kaum erhältlich ist.

Sollte trotz der bestehenden Reisewarnung eine Reise in den Irak unternommen werden, wird empfohlen mit dem jeweiligen Versicherungsunternehmen vorab abzuklären, ob in diesem Fall überhaupt ein Versicherungsschutz besteht.

 

Verkehr

Es besteht die Möglichkeit von Fahrten mit Überlandtaxis von Amman nach Bagdad. Auf Grund der Gefahr der Geiselnahme wird von dieser Transportart jedoch zur Zeit dringend abgeraten. Wenn diese Fahrten trotz der Warnung dennoch durchgeführt werden, so sollte unbedingt im Konvoi mit anderen Taxis gefahren werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Weitere hilfreiche Informationen

 

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