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Indonesien

Hauptstadt:

Jakarta

Int. Kennzeichen:

ID

Sprache:

Indonesisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch, Holländisch (nur ältere Personen); Verständigung außerhalb von Tourismusgebieten meist nur in Landessprache möglich

Währung:

1 Rupiah (Rp) = 100 Sen (S - keine Münzen im Umlauf)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+6

Information zur Zeitdifferenz:

3 Zeitzonen: westindonesische Zeit auf Sumatra und Java (MEZ +6 h, MESZ +5 h), ostindonesische Zeit auf den Molukken und Irian Jaya (MEZ +8 h, MESZ +7 h), ansonsten (z.B.: Bali, Lombok) zentralindonesische Zeit (MEZ +7 h, MESZ +6 h)

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Steckerformen uneinheitlich

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12.2006

Seit dem starken Seebeben und dem Tsunami im Dezember 2004 sowie dem Seebeben westlich von Sumatra im März 2005 kommt es laufend zu Nachbeben, welche auch für die verstärkten vulkanischen Aktivitäten im Land verantwortlich gemacht werden. Indonesien liegt am sogenannten Pacific Ring of Fire und hat mehr als 100 aktive Vulkane. Folgende Vulkane zeigen in letzter Zeit verstärkte Aktivitäten, weshalb die lokalen Behörden die Gebiete um diese Berge aus Sicherheitsgründen zeitweilig sperren: Mount Merapi in Zentraljava, Mount Talang in West Sumatra in der Nähe von Padang, Solok Mount Tangkuban Perahu auf Java in der Nähe von Bandung, Sukabumi Anak Krakatau in der Sundra Strait zwischen Java und Sumatra, Mount Semeru auf Java südöstlich von Surabaya.

Die Bombenanschläge in Bali am 1. Oktober 2005, bei denen mehrere Personen, darunter auch Ausländer, ums Leben kamen, bestätigten in tragischer Weise, dass weitere Anschläge in Indonesien jederzeit und überall (nicht nur auf Bali) möglich sind. Reisende sollten sich dieser Gefahr bewusst und besonders aufmerksam sein sowie Vorsicht walten lassen.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. (seit 06.02.2006)

Die Gefahr terroristischer Anschläge gegen westliche Einrichtungen bzw. Orte und Menschenansammlungen, die symbolisch für westlichen Einfuß und westliche Interessen stehen, wie z.B. internationale Hotels, Einkaufszentren, Diskotheken, Flugplätze, christliche Kirchen etc. bleibt bis auf weiteres hoch aktuell. Insbesondere gilt dies für großstädtische Bereiche, wie Jakarta, Bandung, Medan, Makassar und Surabaya. Traditionell besteht - wegen der Symbolhaftigkeit - während der Feiertage um Weihnachten und Neujahr eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Anschlägen.

Waren in der Vergangenheit Terroranschläge in Indonesien zumeist Auswüchse lokaler ethnischer, sozialer, religiöser oder politischer Konflikte, so hatten die Bombenanschläge vom 12. Oktober 2002 in Bali zum ersten Mal westliche Staatsangehörige zum Ziel. Bei den Anschlägen auf das Marriott-Hotel in Jakarta am 5. August 2003 und auf die australische Botschaft am 9. September 2004 waren abermals westliche Einrichtungen Ziel eines terroristischen Aktes. Am 1. Oktober 2005 kam es auf Bali erneut zu Anschlägen, denen mehrere Menschenleben zum Opfer fielen.

Landesweit kann es auf Grund politischer, ethnischer, religiöser und sozialer Spannungen zu spontanen Demonstrationen und Protestkundgebungen kommen, welche auf Grund der Gefahr von gewaltsamen Ausschreitungen generell zu meiden wären. Reisen in und nach Indonesien werden daher bis auf weiteres mit einem Risiko verbunden bleiben.

Generelle Vorsichtsmaßnahmen:

Bei Reisen wird besondere Vorsicht und unauffälliges Verhalten in Ballungszentren, öffentlichen Plätzen, Märkten und generell bei Massenansammlungen dringend empfohlen.

Reisende sollten daran denken, dass viele Teile Indonesiens - mit Ausnahme der populären Gebiete auf Sumatra, Java, Bali, Lombok und Sulawesi - isoliert sind. Moderne Transport- und Kommunikationsmittel stehen oft nur eingeschränkt bzw. gar nicht zur Verfügung und Distanzen von bis zu mehreren tausend Kilometern erschweren ein rasches Erreichen der Hauptstadt.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Ort über eine allfällige Änderung der Sicherheitslage in den einzelnen Landesteilen mittels TV und Radio zu informieren.
Vorsicht ist bei der Verwendung von Kreditkarten angezeigt. In der jüngsten Vergangenheit mehren sich Betrugsfälle bei der Abrechnung der Belege.

Es wird angeraten, Taxis nur von bekannten Firmen zu benutzen und vorzugsweise über Telefon zu bestellen. Im Stadtgebiet von Jakarta wären Taxis der Bluebird-Gruppe und Silverbird vorzuziehen.

Vorsicht: Falschspielerbanden versuchen vor allem auf Bali, Touristen dazu zu verleiten, sich auf verbotene Glückspiele einzulassen. Regelmäßig werden diese Touristen dabei um ihr Geld und ihre Habe gebracht

In den Territorialgewässern von Indonesien gibt es vermehrt Fälle von Piraterie. Diese treten sowohl in den inneren Gewässern Indonesiens als auch in den Grenzgebieten zu Malaysien und den Philippinen auf. Skippern wird diesbezüglich äußerste Vorsicht angeraten.

Der Besitz, der Gebrauch und die Einfuhr aller Arten von Drogen wird in Indonesien streng bestraft. Auf Vergehen selbst bei geringen Mengen stehen strenge Gefängnisstrafen bis hin zur Todesstrafe sowie hohe Geldbußen.

Spezielle Sicherheitshinweise zu einzelnen Regionen:

Jakarta:

Aufgrund von Bombenanschlägen in der Vergangenheit sowie der Terroranschläge auf das Hotel Marriott am 5. August 2003 und auf die australische Botschaft am 9. September 2004 ist in Jakarta und Umgebung erhöhte Aufmerksamkeit angezeigt.
Da weiterer Anschläge nicht ausgeschlossen werden können, sind unbeaufsichtigte Gepäckstücke, vor Wohngebäuden abgestellte unbekannte KFZ, etc. mit Vorsicht zu behandeln und größere Menschenansammlungen nach Möglichkeit zu meiden. In der Vergangenheit kam es auch zu Angriffen radikaler Gruppierungen auf Bars und Nachtklubs, bei denen mehrfach Ausländer verletzt wurden. Auch ist ein Ansteigen der Kriminalität in den Wohnbezirken Jakartas zu verzeichnen. Bis dato unbehelligte Ausländer werden nunmehr auch Opfer von Einbrüchen und Raubüberfällen.

Bali und Lombok:
Die Wiederholung von terroristischen Akten wie den Anschlägen vom 1. Oktober 2005 in Bali kann trotz erhöhter Sicherheitsvorkehrungen auch in Zukunft nicht völlig ausgeschlossen werden. Es wird daher generell zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Orte mit größeren Menschenansammlungen sowie Orte mit symbolträchtigem Charakter wären wenn möglich zu meiden.

Touristen, die in der Vergangenheit den Mount Rinjani in Lombok bestiegen, wurden wiederholt Opfer krimineller Aktivitäten. Es wird empfohlen, sich über die Situation bei lokalen Behörden zu erkundigen und registrierte Fremdenführer zu benutzen.

Kalimantan (Insel Borneo):
In Kalimantan ist es 2001 zu blutigen, ethnisch motivierten Zusammenstößen zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen gekommen. In Gebieten Zentral-, Süd- und Ostkalimantans besteht weiterhin ein Risiko gewaltsamer Auseinandersetzungen.

In den Grenzgebieten Ostkalimantans zu Malaysien und den Philippinen, insb. auf abgelegenen Inseln, besteht ein Risiko von Entführungen durch die in den Süd-West Philippinen operierende Abu-Sayyaf-Gruppe.

Sulawesi:

In Zentralsulawesi besteht die Möglichkeit gewaltsamer Zusammenstösse zwischen Christen und Moslems.

Aufgrund mehrerer Überfälle auf Busse im Gebiet um Poso/Zentralsulawesi, bei denen auch ausländische Touristen zu Schaden kamen, wird von Überlandfahrten in Zentralsulawesi abgeraten.

Auch in Südsulawesi kommt es sporadisch zu ethnisch bzw. religiös motivierten gewaltsamen Zusammenstössen.

In der Hauptstadt Südsulawesis, Makassar (Ujung Pandang), kam es im Dezember 2002 zu einem Bombenanschlag auf ein McDonalds Restaurant. Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden. Besondere Vorsicht und Rücksichtnahme auf religiöse Gefühle der Bevölkerung sind angezeigt.

In Nordsulawesi, insb. auf den an die Philippinen angrenzenden Inseln, besteht ein Risiko von Entführungen durch die in den Süd-West Philippinen operierende Abu Sayyaf-Gruppe.

Aceh:
Wegen der noch immer unklaren Sicherheitslage wird trotz der Friedensvereinbarungen von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Aceh abgeraten, sofern sie nicht im Zuge von Wiederaufbaumaßnahmen und im Rahmen der "Aceh Monitoring Mission" erfolgen. Vor touristischen Reisen nach Aceh wird ausdrücklich gewarnt.

West Papua (Irian Jaya):
Für Reisen nach Irian Jaya (mit Ausnahme von Jayapura und Biak) werden von der lokalen Polizei ausgestellte Passierscheine (surat jalan) benötigt, die rechtzeitig zu beantragen sind. Häufig sind Proteste und gewalttätige Ausschreitungen festzustellen

In West-Papua ist eine Unabhängigkeitsbewegung aktiv, die in der Vergangenheit wiederholt Ausländer in abgelegenen Gebieten entführte.

West Timor:
In West Timor, insbesondere in Lagern im Grenzgebiet zu Osttimor, halten sich tausende Flüchtlinge auf. Nach wie vor sind Milizen im Gebiet Westtimors aktiv.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer hohen Sicherheitsgefährdung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das vor Reiseantritt bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Indonesischen Botschaftin Wien abrufbar, auf welcher auch die unterschiedlichen Visakategorien bzw. die erforderlichen Unterlagen ersichtlich sind und Antragsformulare heruntergeladen werden können.

Seit dem 01. August 2005 besteht für österreichische Staatsbürger die Möglichkeit, das Visum auch bei der Einreise zu erhalten. Die Gütigkeitsdauer des „Visum on Arrival“ beträgt mindestens 7 und maximal 30 Tage, eine Verlängerung ist nur bedingt möglich (Naturkatastrophen, Unfall oder Krankheit). Österreichern, die beabsichtigen, sich länger als 30 Tage im Lande aufzuhalten, wird empfohlen, das Einreise-Visum weiterhin an der Indonesischen Botschaft in Wien zu beantragen.

Visa on Arrival werden ausschließlich auf folgenden Flug- und Seehäfen ausgestellt:

Flughafen Pollonia in Medan, Flughafen Sultan Syarief Kasim II in Pakanbaru, Flughafen Tabing in Padang, Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta, Flughafen Juanda in Surabaya, Fughafen Ngurah Rai in Bali, sowie Flughafen Sam Ratulangi in Manado.

Seehafen Sekupang, Batu Ampar, Nongsa, Marina Teluk Senimba und Batam Center in Batam, Seehafen Bandar Bintan Telani, Lagoi und Bandar Sri Udana Lobam in Tanjung Uban, Seehafen Sri Bintan Pura in Tanjung Pinang, Seehafen Belawan in Belawan, Seehafen Sibolga in Sibolga, Seehafen Yos Sudarso in Dumai, Seehafen Teluk Bayur in Padang, Seehafen Tanjung Priok in Jakarta, Seehafen Padang Bai und Benoa in Bali, Seehafen Jayapura in Jayapura, Seehafen Bitung in Bitung, Seehafen Tanjung Balai Karimun in Tanjung Balai Karimun, Seehafen Tanjung Mas in Semarang, Seehafen Tenau in Kupang, Seehafen Pare-pare in Pare-pare, Seehafen Soekarno Hatta in Makassar, sowie Seehafen Mauzmere in Nusa Tenggara Timur.

Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.

 

Einfuhr

Die Einfuhr von Fremdwährung über einen Wert von umgerechnet 5 Mio. Rupiah ist deklarationspflichtig, IDR 10 Mio. und mehr bedarf einer Genehmigung der Bank of Indonesia.
Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar (die Scheine müssen unbeschädigt sein, dürfen keine Markierungen aufweisen und sollten nicht vor 1999, besser noch ab 2001 ausgegeben worden sein), Travellerschecks oder Kreditkarten.
Weder Banken noch private Geldinstitute (Money Changer) sind außerhalb der Touristenzentren auf den EURO im notwendigen Ausmaß vorbereitet. Ein Umtausch von EURO in indonesische Rupiah wird dort zumeist abgelehnt, bzw. zu unvorteilhaften Konditionen vorgenommen.
In Jakarta ist der Umtausch von EURO in indonesische Rupiah möglich. Die Mitnahme von US-Dollar anstatt EURO als Bargeld wird für Reisen abseits der Touristenzentren Indonesiens empfohlen.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.
Technische Geräte müssen beim Zoll deklariert werden. Daneben auch 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 Gramm Tabak sowie eine Flasche alkoholische Getränke.
Seit Mai 2005 werden Haustiere (Hunde und Katzen) am Flughafen in Jakarta für 3 bis 14 Tage in Quarantäne genommen. Bis auf weiteres ist die Einfuhr von Hunden und Katzen möglich, wenn eine Importgenehmigung, ein Gesundheitszeugnis und eine gültige Tollwutimpfung vorliegen. Ab einem späteren Zeitpunkt sollen neue, strengere Bestimmungen gelten, die derzeit noch nicht bekannt sind. Genaue Details hiezu können (in englischer Sprache) unter http://www.expat.or.id/ ersehen werden.

Ausfuhr

Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
 

 

Klima

Jahreszeiten im europäischen Sinne gibt es nicht, nur eine Unterscheidung zwischen Regen- und Trockenzeit. Extrem feucht-heißes tropisches Klima mit Regenzeit von November bis April und Regenschauern während des ganzen Jahres.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Auf die, vor allem in den Tropen, notwendige Vorsicht betreffend Trinkwasser, Nahrung und Körperhygiene wird hingewiesen.

Die für eine Reise notwendigen Vorkehrungen wären mit den auf Tropenmedizin spezialisierten Instituten abzuklären. Trotz der laufenden Modernisierung von Spitälern in Indonesien ist eine einheitliche qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in weiten Teilen des Landes nicht sichergestellt. Der Abschluss einer entsprechenden Urlaubskrankenversicherung ist zu empfehlen, um auch die Kosten eventueller Ambulanzflüge nach Jakarta, Singapur oder Europa abzudecken.
Auf passiven Schutz vor Insekten sollte in der Übergangsperiode von der Regen- zur Trockenzeit (Frühjahr, Frühsommer) besonderen Wert gelegt werden.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig).
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Rundreisende und Individualtouristen sowie bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Japan-B-Enzephalitis, sowie für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für Java, Bali, Sumatra, Lombok, Borneo sowie Sulawesi wird angeraten.
Jakarta gilt als malariafrei.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Nicht pasteurisierte Milchprodukte, offene kalte Getränke, Eiswürfel, rohe Salate, kalte Fleischgerichte sowie ungeschältes Obst sollten grundsätzlich gemieden, auf Mayonnaise und Eiscreme überhaupt verzichtet werden. Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden.
Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen (kein Aspirin, da kontraindikativ bei eventuellen Tropenkrankheiten mit gleichen Symptomen).

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Da Rücktransporte bzw. Spitalsaufenthalte in Indonesien (oder auch Singapur) meist mit sehr hohen Kosten verbunden sind, wird der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz und Fährverbindungen, lokal Taxis (billig) und Busse. Auf Java (zum Teil in guter Qualität) und Sumatra auch Zugverbindungen.

Das Durchschnittsalter indonesischer Flugzeuge (insbesondere bei Billigfluglinien) ist hoch und die Wartung entspricht nicht immer internationalen Standards. Fährschiffe entsprechen meist nicht den erforderlichen Sicherheitsrichtlinien und Unfälle sind verhältnismäßig häufig. Busse sind meist mit zu hoher Geschwindigkeit auf den relativ schlechten Strassen unterwegs, sodass es immer wieder zu schweren Unfällen kommt. Wegen des desolaten Schienennetzes und nicht funktionierender Signalanlagen kommt es häufig zu schweren Zugunglücken.
Der Autoverkehr ist sehr dicht, Autobahnen existieren kaum. Von der Benutzung eines Mietwagens ohne Chauffeur ist generell abzuraten.

Achtung, in Indonesien Linksverkehr!

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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