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Guyana

Hauptstadt:

Georgetown

Int. Kennzeichen:

GY

Sprache:

Englisch

Währung:

1 Guyana Dollar (G$) = 100 cents

Zeitdifferenz zu MEZ:

-4 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-4 h

Elektrischer Strom:

110/220 Volt, 50 Hertz (Georgetown), sonst 60 Hertz; amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 21.11.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die hohe Sicherheitsgefährdung hingewiesen. (seit: 08.03. 2004)

Obwohl sich die Sicherheitslage in jüngster Zeit etwas gebessert hat, herrscht im ganzen Land ein hohes Mass an Gewaltkriminalität.
Dies gilt vor allem für Georgetown, wo es in der Vergangenheit zu „car jackings“, bewaffneten Raubüberfällen und Schiessereien mit tödlichem Ausgang kam.
Es wird Besuchern zu extremen Sicherheitsvorkehrungen geraten, insbesondere im südlichen Teil von Georgetown, dem Stabroek Markt, dem Bourda Markt, der Ostküste, der Überlandstrasse von Georgetwon in Richtung New Amsterdam und an der Autobahn Timerh (International Airport)/Linden, sowie in den Städten Linden und New Amsterdam. Die Autotüren sind während der Fahrt immer versperrt und die Fenster geschlossen zu halten.
Von Reisen in der Nacht wird abgeraten, wenn diese nicht unbedingt erforderlich sind und in einem Konvoi durchgeführt werden können.

Grosse Menschenansammlungen, Demonstrationen und politische Veranstaltungen sollten gemieden werden. Probleme auf den Strassen, wie z.B. auch Strassenblockaden, können sehr spontan und unvorhergesehen auftreten.
Die lokalen Nachrichten sollten während des Aufenthaltes im Land permanent aufmerksam verfolgt werden.
Die schlecht ausgestattete Polizei ist zwar hilfsbereit, kann aber in der Regel nicht effizient gegen die steigende Kriminalität vorgehen.
In der Hauptstadt sollte aufgrund der starken Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer hohen Sicherheitsgefährdung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Österreichische Staatsbürger brauchen für die Einreise kein Visum. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.
Es kann zu Schwierigkeiten bei der Ausreise führen, wenn der Reisepass bei der Einreise nicht abgestempelt wird, weswegen darauf geachtet werden sollte.
Eine Flughafensteuer in der Höhe von G$ 1.500,00 wird bei der Ausreise auf dem Luftweg eingehoben.

Die Bemühungen der Regierungen der meisten südamerikanischen Länder, dem Problem der Kindesentführungen beizukommen, führen für den Reisenden mit Kindern dazu, dass er sowohl bei der Ein- als auch Ausreise die entsprechende Dokumentation das Kind betreffend, wie z.B. Geburtsurkunde, oder Einverständniserklärung des anderen Elternteils, wenn nur ein Elternetil mit dem Kind reist, vorweisen muss.
Es wird empfohlen, vor Antritt der Reise entsprechende Informationen bei der guyanischen Botschaft in Brüssel einzuholen.

 

Einfuhr

Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, allerdings deklarationspflichtig.
Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar und von Reiseschecks. Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert (z.B. nur in den grossen Hotels).
Es gibt nur wenige Banken, bei welchen mit Kreditkarten abgehoben werden kann („cash advance“). Wegen eklatanter Betrugsgefahr im Zusammenhang mit Falschgeld sollte man nie auf der Strasse, sondern immer nur in Banken, offiziellen Wechselstuben „cambios“ oder Hotels Geld wechseln.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist im Rahmen der Deklaration unbegrenzt erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Extrem tropisches feucht-heisses Klima mit zwei Regenzeiten, von Mai bis Mitte August und von Mitte November bis Mitte Jänner. Es wird empfohlen, vorort die regionalen Wetterberichte zu verfolgen und die Reisepläne entsprechend anzupassen.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten allen Reisenden empfohlen).
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe für das gesamte Land wird angeraten. Dengue-Fieber kann im Landesinneren auftreten.

 

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten, sowie Getränken mit Eiswürfeln angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Ein nationaler Führerschein wird auf der Grundlage des österreichischen oder internationalen Führerscheins ausgestellt.
Mietwagen sind verfügbar. Die Strassen im Landesinneren sind sehr schlecht und verfügen fast nie über adäquate Strassenbeleuchtung. Desweiteren muss immer mit Tieren auf den Strassen gerechnet werden.
Verkehrsstrafen sind sehr streng.
So kann bei einem verschuldeten Unfall mit Todesfolge sogar eine lebenslängliche Haftstrafe drohen!
Es wird davon abgeraten, Taxis auf der Strasse anzuhalten, sondern stattdessen immer solche die vom Hotel vermittelt werden, oder spezielle Flughafen-Taxis benützen. Aufgrund regelmässiger Überfüllung und mangelhafter Wartung in Verbindung mit aggressivem Fahrstil werden die sogenannten „Minibuses“ (für 12-15 Passagiere, ohne feste Routen oder Zeitpläne) allgemein für die meisten Verkehrsunfälle auf den Strassen Guyanas verantwortlich gemacht. Bei vielen dieser Unfälle sind wegen der hohen Geschwindigkeiten Menschenleben zu beklagen.
Wichtig ist ausserdem der Verkehr auf den schiffbaren Flüssen des Landes.

Achtung, in Guyana herrscht Linksverkehr.

 

Sonstiges

Vor Ort besteht keine österreichische Vertretungsbehörde. Die zuständige Botschaft befindet sich in Venezuela. Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden.

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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