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Georgien

Hauptstadt:

Tbilisi

Int. Kennzeichen:

GE

Sprache:

Georgisch, Russisch, Armenisch

Gängige Fremdsprachen:

Russisch

Währung:

1 Lary

Zeitdifferenz zu MEZ:

+3h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+2h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Zwischenstecker erforderlich (in internationalen Hotels auch österreichische Stecker)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 28.02.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Bei Reisen in abgelegene Gebiete Georgiens wird generell zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht geraten.

Höchstes Sicherheitsrisiko besteht in Abchasien und Süd-Ossetien (Region von Tzchinwali) - beide stehen praktisch nicht unter georgischer Kontrolle - sowie den daran angrenzenden Gebieten. Die Autonome Republik Abchasien im Nordwesten Georgiens steht seit 1992 nicht mehr unter dem Einfluss der georgischen Regierung. Sowohl Abchasien als auch Süd-Ossetien sind grundsätzlich für den internationalen Reiseverkehr gesperrt. Die Einreise ist weder über die russische Nordgrenze noch über die Demarkationslinie entlang des Inguri-Flusses möglich. Die Sicherheitslage des Landes ist prekär. Es kommt häufig zu Anschlägen und bewaffneten Auseinandersetzungen, vereinzelt treten Minenfelder auf.

Weiters wird geraten, von Reisen in das Pankisi-Tal, wo ein erhöhtes Risiko von gewaltsamen Übergriffen auf AusländerInnen besteht, Abstand zu nehmen. In Swanetien besteht ein erhöhtes Risiko bewaffneter Raubüberfälle.

Weiterhin ist erhöhte Kriminalität zu registrieren, auf dem gesamten Territorium häuften sich Entführungen. AusländerInnen sollten nur wenig Bargeld mitnehmen, Dokumente sollten fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Seit 15. Juni 2005 benötigen EU-Bürger für die Einreise und den Aufenthalt bis maximal 90 Tage kein Visum mehr. Für längere Aufenthalte muss ein Visum bei der zuständigen Vertretungsbehörde beantragt werden.

Tiblisi wird von mehreren europäischen Hauptstädten sowie einigen GUS-(Haupt)Städten aus direkt angeflogen.
Die Ein- oder Ausreise über die russisch-georgischen Landgrenzübergänge sollte vermieden werden.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Euro werden akzeptiert, ebenso Travellerschecks und Kreditkarten; es gibt mittlerweile viele Bankomaten in Tbilisi, was die Versorgung mit Bargeld wesentlich erleichtert. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.
Wertvollere Gegenstände sollten bei der Einreise deklariert werden.
Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum deklarierten Betrag erlaubt.
Das Reisegepäck muss vollständig wiederausgeführt werden. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen ist nur mit einer Genehmigung erlaubt. Edelmetalle sowie Pelze dürfen nicht ausgeführt werden.
Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Kontinentales Klima im Landesinneren mit eher kalten, schneereichen Wintern und warmen Sommern. An der Küste mildes Meeresklima mit kurzen und schneearmen Wintern, im Sommer warm und feucht.

Ratschläge

Keine besonderen Ratschläge.

 

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Medikamentenmangels entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur die regelmäßig benötigten Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig).
Abgesehen vom empfohlenen Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01 - 403 8343) jedoch eine vorbeugende Impfung für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten gegen Tollwut.
Malariaprophylaxe ist nicht notwendig.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie Einwegspritzen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandard im Inlandsflugverkehr ist fraglich, es kommt zu längeren Verspätungen. Das Straßennetz ist schlecht ausgebaut. Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung mitzuführen.
Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden.
Eine Ein- oder Ausreise über die russisch-georgischen Landgrenzübergänge sollte vermieden werden.

Sonstiges

Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden (vor Ort in Tbilisi die französische Botschaft): Goguebachvili street 15, 380008 Tbilisi; Tel.: +995 – 32 – 99 99 76; Fax: +995 – 32 – 95 33 75; Email: ambafrance@access.sanet.ge; Internet: http://www.ambafrance-ge.org

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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