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Dschibuti

Hauptstadt:

Dschibuti

Int. Kennzeichen:

DJ

Sprache:

Arabisch, Französisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Dschibuti Franc (FD) = 100 Centimes (c)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+2 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12.2006

Anfang Mai 2006 wurde in Dschibuti erstmals ein Fall von Vogelgrippe bei Menschen registriert.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. Wegen der Stationierung ausländischer Truppen in Dschibuti besteht eine erhöhte Terrorgefahr gegen westliche Einrichtungen und Personen. Ende März 2004 gab es ernstzunehmende Terrorhinweise.

Vom Baden in der Umgebung der Stadt wird abgeraten.

Von Dschibuti nach Äthiopien führen zwei Straßen; die nördliche über Mille ist durchgehend asphaltiert, die südliche über Dire Dawa ist Schotter/Erde. Auf beiden sind öffentliche Transportmittel nur eingeschränkt verfügbar.

Die Eisenbahn zwischen Dschibuti und Addis Abeba war bereits mehrmals das Ziel von Sprengstoffattentaten.

Die Straße von Norddschibuti (Obock) nach Eritrea (Assab) ist wenig befahren und die Gegend ist nach wie vor vermint. Vor einem Befahren dieser Strecke sollten die lokalen Behörden kontaktiert werden. Im Gebiet nördlich von Tadjoura und im Gebiet südlich von Dikhil werden Rebellen vermutet. Diese Gebiete gelten daher als unsicher.

Wegen Piratenüberfällen wird für die Schifffahrt östlich von Dschibuti auf die Reisewarnung für Somalia verwiesen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss.
Der Reisepass muss für die Dauer des Aufenthaltes noch gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar und € in bar.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
 

Klima

In den Monaten Mai bis Oktober sehr heiß mit extremer Luftfeuchtigkeit. Das ganze Jahr nur geringe Niederschläge.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten allen Reisenden zu empfehlen).
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, eitrige Gehirnhautentzündung (Meningokokken – Meningitis) und Tollwut, für Rundreisende allenfalls gegen Cholera.
Malariaprophylaxe für das gesamte Land wird dringend empfohlen.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vom Genuß von rohem Obst und Salaten wird abgeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muß bei der Einreise abgeschlossen werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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