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Brasilien

Hauptstadt:

Brasilia

Int. Kennzeichen:

BR

Sprache:

Portugiesisch mit brasilianischen Eigenheiten

Gängige Fremdsprachen:

Fremdsprachenkenntnisse gering, noch am ehesten Englisch und Spanisch

Währung:

1 Real (R$) = 100 Centavos

Information zur Zeitdifferenz:

MEZ -4 h, MESZ -5 h, bei brasilianischer Sommerzeit (Oktober - Februar) -3 h

Elektrischer Strom:

je nach Region 110Volt/60 Hertz und/oder 220 Volt/60 Hertz. Amerikanische und europäische (keine DIN-) Steckdosen

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 14.07.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf eine erhöhte Sicherheitsgefährdung, v.a. durch Straßenkriminalität hingewiesen.

Seit Mai 2006 kommt es aufgrund von Rebellionen in mehreren Haftanstalten im Bundesstaat Sao Paulo zu Angriffen der kriminellen Organisation PCC (Primeiro Commando da Cidade) auf Polizeistationen, Feuerwachen, Militäranlagen und andere öffentliche Einrichtungen und Banken. Ganze Stadtteile von Sao Paulo sind ohne öffentliche Verkehrsmittel, da Transportunternehmer aufgrund der gefährlichen Situation den Betrieb eingestellt haben. Seit Beginn der Unruhen kamen über 200 Personen ums Leben. Sicherheitskräfte und PCC befinden sich in einem andauernden Kleinkrieg. Lt. Medienberichten sollen die Unruhen auf die Bundesstaaten Bahia, Minas Gerais und Mato Grosso übergegriffen haben. Ausländer wurden bis dato allerdings noch nicht Ziel von Übergriffen.

In den Großstädten (besonders Rio de Janeiro und São Paulo) sollte aufgrund erhöhter Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Die Täter zeichnen sich in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft aus, dies gilt nicht nur für Eigentums-, sondern vor allem auch für Gewaltdelikte, darunter auch Entführungen. Bei Überfällen sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle ist stark angestiegen.

Folgende Kriminaltaten sind besonders häufig:
- Bewaffnete Raubüberfälle auf Autolenker an Kreuzungen oder in Verkehrsstaus. Besondere Vorsicht auf dem Flughafenzubringer in Rio de Janeiro.
- Vorübergehende Entführungen um Geld zu erpressen.
- Überfälle auf Fußgänger, Diebstahl von Bargeld, Uhren und Kameras.
- Diebstähle am Strand.

Mitunter kommt es (v.a. in Rio de Janeiro) auch zu Raubüberfällen auf Touristen bereits kurz nach Antritt der Fahrt vom Flughafen in die Stadt. (Touristenbusse werden oft durch Informanten observiert, zum Anhalten gezwungen und ausgeraubt). Von den Tourismusbehörden wurde zusammen mit einigen Hotels in RIO DE JANEIRO ein preisgünstiges Shuttle-Service vom Flughafen zu diesen Hotels und zurück eingerichtet, welches sich im Ausbau befinden soll. Reisebüros sollten darüber auf dem Laufenden sein, zu welchen Hotels bereits eine solche, sicherere Transportmöglichkeit besteht.

Flüge sollten so gewählt werden, dass die Landung in Rio de Janeiro und die anschließende Fahrt zum Hotel vor 20 Uhr stattfinden. Zugleich wird dringend vor vermeidbaren Kontaktnahmen im Flughafenbereich, selbst mit sich als Personal ausgebenden Fremden, gewarnt. Geldwechsel sollte keinesfalls bei Schwarzwechslern durchgeführt werden (auch wenn ein Wechselvorteil angepriesen wird). Ein bereits vor Flugantritt vom Hotel oder vom Reisebüro organisierter Flughafentransport wird ebenso empfohlen. Das Anheuern von Taxifahrern am Ausgang der Flughafenhalle ist als sicherheitsriskant einzustufen und daher nicht zu empfehlen.

Auf die Gefahr von bewaffneten Auseinandersetzung und gewalttätigen Ausschreitungen im Stadtgebiet von Rio de Janeiro, die Drogenbanden, welche die Armenviertel (Favelas) von Rio kontrollieren, angelastet werden, wird hingewiesen. Bewaffnete Auseinandersetzung der Drogenbanden und Sonderaktionen der Polizeibehörden gegen die Drogenbanden können auch in unmittelbarer Nähe von Touristenattraktionen stattfinden. Touristen sind durch die gewalttätigen Aktionen bisher noch nicht betroffen gewesen, im Hinblick auf den vermehrten Einsatz der Polizeibehörden gegen die Drogenbanden und deren Gewaltbereitschaft kann eine gewisse Gefahr für Touristen jedoch nicht ausgeschlossen werden. Trotz starker Polizeipräsenz zum Schutz der Touristen wird zu besonderer Vorsicht angeraten. Zusätzlich zu den regulären Polizeikräften werden seit 10. Mai 2004 auch die Streitkräfte zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in Rio de Janeiro herangezogen. Die Favelas (Armenviertel) sollten vor allem in Rio de Janeiro und São Paulo gemieden werden. Dokumente sollten photokopiert und separat (Hotelsafe) aufbewahrt werden.

In jüngerer Vergangenheit sind vereinzelt auch MissionarInnen dem schwelenden Konflikt zwischen Unternehmen und Landarbeitern im Bundesstaat Pará zum Opfer gefallen. Helfer, die nach Brasilien – wenn auch nur vorübergehend – reisen, mögen sich bei der Österreichischen Botschaft Brasilia melden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Gemäß dem zwischen Österreich und Brasilien in Geltung stehenden Sichtvermerksabkommen können sich österreichische Touristen, die im Besitz eines gültigen österreichischen Reisepasses sind, bis zu einer Aufenthaltsdauer von 90 Tagen ohne Visum in Brasilien aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.
Derzeit wird von Reisenden, die aus Peru und Bolivien kommen, eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.

Aus gegebenem Anlass wird mitgeteilt, dass die brasilianische Einreisebehörde in Rio de Janeiro (Bundespolizei) den Begriff "touristische Einreise" äußerst restriktiv auslegt und bei dem geringsten Hinweis auf einen geschäftlichen Aufenthalt und Fehlen eines entsprechenden Visums die Einreise verweigert. Trotz über 30-jährigen Bestehens des diesbezüglichen Sichtvermerksabkommens hat es in letzter Zeit Fälle gegeben, in denen die brasilianischen Bundespolizei bei der Einreise österreichischer Touristen die Aufenthaltsdauer willkürlich auf 30 Tage begrenzt und bei der Ausreise über Touristen, die mehr als 30 Tage in Brasilien verblieben, Strafen verhängt hat. Die Beschränkung der Aufenthaltsdauer ist auf dem Einreisestempel im Pass rechts oben handschriftlich vermerkt. Sollte ein österreichischer Tourist einen derartigen Vermerk bei der Einreise bemerken, sollte sofort mit der österreichischen Botschaft Brasilia (Adresse und Fax siehe weiter unten) Kontakt aufgenommen werden. Gegen eine allfällige, widerrechtlich verhängte Strafe muss innerhalb von fünf Arbeitstagen ab Datum des Strafzettels bei der brasilianischen Botschaft in Wien schriftlich Einspruch erhoben werden. Im Zweifelsfall wäre auch hier (sofort, um Fristversäumnis zu vermeiden) mit der Österreichischen Botschaft in Brasilia Rücksprache zu halten.

 

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, ab US $ 10.000 jedoch deklarationspflichtig (Zollformular wird im Flugzeug ausgegeben). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar oder in Travellerschecks, besonders aber Kreditkarten (am häufigsten verbreitet sind VISA- oder MASTERCARD-Kreditkarten). Geldwechsel außerhalb der Bankzeiten ist am Flughafen, in guten Hotels und Reisebüros möglich.

Neue Gegenstände für den persönlichen Bedarf bis zum Wert von US $ 500 können zollfrei eingeführt werden; es müssen jedoch bei der Ankunft aus dem Ausland auf einem Formular des brasilianischen Zolls alle eingeführten Gegenstände deklariert werden.

Bei Ankunft in Brasilien kann im Duty-free-Shop um US $ 500 zollfrei eingekauft werden. Dies gilt jedoch nicht für offensichtlich zum Verkauf bestimmte Waren (insbesondere größere Mengen von Alkohol, obwohl hier keine fixen Quoten festgesetzt werden.) Waren im Wert von über US $ 500 werden für den US $ 500 übersteigenden Wert mit 50% besteuert (z.B.: Waren im Wert von US $ 900 zahlen 50% von US $ 400,-, also US $ 200 Steuern).

Folgende Waren müssen speziellen Kontrollen unterzogen werden:
*Nahrungsmittel, Pflanzen und lebende Tiere (Einfuhrerlaubnis des Landwirtschaftsministeriums nötig)
*Medikamente, außer wenn sie für den persönlichen Gebrauch des Touristen bestimmt sind (Einfuhrgenehmigung des Gesundheitsministeriums nötig)
* Waffen und Munition (Heeresministerium)
* Radioaktives Material (brasilianische nationale Kommission für Nuklearenergie - Comissao Nacional de Energia Nuclear )
* Spezielle Einfuhrbestimmungen für Musikinstrumente: Für Musikinstrumente, die von Orchestern oder konzertierenden Musikern in Brasilien verwendet werden sollen, muß ein Zollvormerkverfahren durchgeführt werden. Das Verfahren muss im vorhinein in Brasilien von der die Tournée organisierenden Agentur bzw. sonstigen Vertrauensperson (die im Regelfall einen 'Despachanten' einsetzen muss) abgewickelt werden. Dauer: 2-3 Wochen. Bei Nichtdurchführung Gefahr der Beschlagnahmung der Instrumente bei der Einreise. Analoge Bestimmungen gelten für die Einfuhr von professioneller
*Foto- und Filmausrüstung (Journalisten).

 

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es dürfen in Brasilien erworbene Güter, sofern diese nicht zu Handelszwecken (Wiederverkauf) bestimmt sind, bis zu einem Limit von US$ 2.000 als 'Gepäck' ausgeführt werden, wobei die definitve Ausfuhr bis zu 6 Monaten nach der Ausreise des Touristen erfolgen kann.

Bei allen Gegenständen, die nicht zum üblichen Touristengepäck gehören, sowie in allen Zweifelsfällen, sollte bei mitgebrachten Gegenständen schon bei der Einreise, bei im Lande erworbenen vor der Ausreise mit dem brasilianischem Zoll Rücksprache gehalten werden!

Nicht als Reisegepäck werden angesehen:
* Motorräder, Trailers, Autos, Fahrräder, die mit einem Motor versehen sind
* Flugzeuge, motorisierte Wasserski-Ausrüstungen, motorisierte Boote
* Motoren für die im vorstehenden angeführten Güter.

Die genannten Gegenstände unterliegen den normalen brasilianischen Exportbestimmungen. Es ist streng verboten, ohne vorherige Genehmigung tropische Pflanzen und Tiere - mit Ausnahme von Haustieren - auszuführen. Bei Verstößen ist mit Verhaftung zu rechnen.

Die vor dem Abflug zu bezahlenden Flughafengebühren können - je nach Flughafen und Destination - ab US$ 40 betragen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um 6 Monate verschoben, der europäische Sommer entspricht daher dem brasilianischen Winter und umgekehrt. Es gibt starke regionale Klimaunterschiede. Regenwaldklima bestimmt das Amazonas-Tiefland. Im Bergland von Guyana und im Mittelwesten Savannenklima mit winterlicher Trockenzeit. Die Küstenregion im NO weist tropisches Savannenklima auf. Um Rio de Janeiro und im SO herrscht randtropisches Klima vor, im Süden subtropisches Klima mit z.T. sehr kühlen bis kalten Wintern (bis zum Gefrierpunkt).

Ratschläge

In den eher tropischen Gebieten ist angesichts der verminderten Leistungsfähigkeit eine kalorienarme Kost und genügend Schlaf sowie ein eingeschränkter Tabak- und Alkoholgenuß ratsam. In den Trockengebieten (Mittelwesten - Zentralbrasilien, insbesondere Juli/August, eventuell September) ist wegen des Absinkens der Luftfeuchtigkeit eine Einschränkung der körperlichen Tätigkeit sowie eine genügende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Liter pro Tag in Form von Obstsäften oder Wasser (aus gekauften Flaschen, nicht aus der Leitung!) anzuraten.

Gesundheit

Bei schweren Verletzungen und Erkrankungen wird aufgrund der allgemein schlechten Bedingungen in öffentlichen Krankenhäusern eine Behandlung in einer Privatklinik dringend empfohlen. Da diese jedoch sehr teuer sind und um extrem hohe Zusatzausgaben für Behandlungskosten zu vermeiden, wird daher dringendst angeraten, vor jeder Reise nach Brasilien eine angemessene Reiseversicherung abzuschließen.

Die Ärzte, Zahnärzte und Kliniken haben in den größeren Städten gutes Niveau; öffentliche Krankenhäuser sollten jedoch in der Regel wegen der Infektionsgefahr gemieden werden. Im Falle von Unfällen sollten nach Möglichkeit Ortsansässige gefragt werden, welches Spital über den besteingerichteten Notfall -Aufnahmedienst verfügt, da viele private Krankenhäuser Ärzte nur in Rufbereitschaft haben, sodass bei Unfällen teilweise öffentliche Spitäler wieder vorzuziehen wären. Notfalls sollte mit der örtlich zuständigen österreichischen Vertretungsbehörde Rücksprache gehalten werden, bevor ein Krankenhaus bzw. Arzt aufgesucht wird.

Medikamente:
Die meisten internationalen Präparate sind ohne Probleme zu erhalten. Das gesundheitliche Niveau ist als gut zu bezeichnen. Bei Reisen in entlegene Gebiete steigt aufgrund der mitunter schlechten Qualität des Wassers das Infektionsrisiko. Berichten des brasilianischen Gesundheitsministeriums zufolge sind in letzter Zeit die Zahl der Fälle von Dengue-Fieber in vielen Teilen Brasiliens, auch in Städten wie Rio de Janeiro und Brasilia, angestiegen. Die Krankheit breitet sich in der feuchten und heißen Jahreszeit besonders stark aus, wobei der Höhepunkt in den Monaten Jänner bis April liegt. Die meisten Krankheitsfälle wurden bisher in den Bundesstaaten Rio de Janeiro, Sao Paulo, Ceará, Bahia, Rio Grande do Norte, Amazonas und Goiás festgestellt. Betroffen sind vor allem die Hauptstädte der genannten Bundesstaaten, wo der Krankheitsüberträger "Aedes Aegypti" einen besonders günstigen Nährboden (z.B. unkontrollierte Mülldeponien, schlechte hygienische Bedingungen, usw.) vorfindet. Die letzte große Dengue-Epidemie in Brasilien wurde 1998 registriert. Es ist darauf hinzuweisen, dass Dengue in den allermeisten Fällen keine tödliche Krankheit ist. Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmachtzustände und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Vor Selbstbehandlung mit Acethyl-Salicyl-säurehältigen Medikamenten, wie z. B. Aspirin, wird seitens der Gesundheitsbehörden dringend abgeraten. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht. Andere Reiseziele in Brasilien - z.B. Amazonas, Pantanal, Küstengebiete im Norden Brasilien - werden trotz anderer, ebenso gefährlicher Parasiten und Stechmücken laufend von Touristen, die sich dieser Gefahr durchaus bewusst sind, besucht. Nähere Informationen erteilt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01-403 8343).

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber. Aufgrund des häufigen Auftretens von Gelbfieber wird allen Reisenden eine Gelbfieberimpfung empfohlen. Derzeit wird von Reisenden, die aus Peru und Bolivien kommen, eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.

Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01-403 8343) weiters für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Tollwut. Eine Malariaprophylaxe für das Amazonasgebiet und bei längeren Aufenthalten in ländlichen Regionen unter 2.500m Seehöhe wird angeraten.

 

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßregeln wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke (Arzneimittelmenge in für den privaten Konsum in 'vernünftigem Ausmaß', siehe auch 'Einfuhrbeschränkungen'), die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Es existiert ein gut ausgebautes Inlandsflugnetz, für Besuche in verschiedenen Städten empfiehlt sich der Ankauf eines 'Air-Passes'; dieses Rundreiseticket kann allerdings nur außerhalb Brasiliens gekauft werden. Ein Eisenbahnnetz ist so gut wie nicht vorhanden, das Netz an Überlandbussen ist gut ausgebaut.

Längere Autofahrten sind anstrengend, da nur wenige Autobahnen existieren und der gesamte Güterverkehr über die Straße abgewickelt wird. In den Städten empfiehlt sich die Benutzung der relativ preiswerten Taxis, trotz der geringen Gefahr von Taxipiraterie. Internationale Führerscheine werden in Brasilien anerkannt, sofern der Text neben Deutsch, Englisch und Französisch auch in Spanisch oder Portugiesisch enthalten ist. Bei Aufenthalt in Brasilien über 12 Monate muss der internationale oder österreichische Führerschein bei der örtlichen Verkehrsbehörde 'DETRAN' in einen brasilianischen Führerschein umgeschrieben werden.

Anhaltende wirtschaftliche Probleme der nationalen Fluglinie VARIG könnten unter Umständen zu Komplikationen aufgrund von stornierten Flügen führen.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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