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Bosnien-Herzegowina

Hauptstadt:

Sarajewo

Int. Kennzeichen:

BA

Sprache:

Bosnisch, Serbisch, Kroatisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 konvertible Mark (BAM) ca. 50 €-Cents

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

 

Letzte Aktualisierung: 14.11.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Vor Antritt einer Reise nach Bosnien und Herzegowina empfiehlt es sich, die politischen Tagesereignisse in den Medien genau zu verfolgen. Von der Existenz von Sympathisanten extremistischer Gruppen ist auszugehen. Jede Reisebewegung in Bosnien und Herzegowina ist mit einer gewissen Gefährdung verbunden. Die Straßen sind teilweise in schlechtem Zustand, die im Krieg ausgelegten Minenfelder sind zu einem großen Teil noch ungeräumt. Experten schätzen, dass in ganz Bosnien und Herzegowina noch ca.1 Million unentschärfte Minen vergraben liegen. Ohne Kenntnis der genauen Lage kann daher ein Verlassen der befestigten Strassen selbst in geografischer Nähe zur Hauptstadt Sarajewo lebensgefährlich sein, wie erst wieder ein Unglücksfall Anfang November 2006 tragisch dokumentiert hat. Aufgrund des schlechten Zustands der Strassen und der ungenügenden Markierung wird von Nachtfahrten abgeraten.

Reisende mit eigenem PKW müssen sich des Risikos eines Diebstahls bewusst sein, da insbesondere Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen häufig gestohlen werden. Entsprechende Berichte weisen auch auf eine beträchtliche Häufigkeit von sehr schweren Verkehrsunfällen hin. Aus diesem Grund wird Reisenden mit eigenem PKW sehr vorsichtiges und defensives Fahrverhalten empfohlen. Häufig sind u.a. Fahrzeuge mit nicht funktionierenden Bremsleuchten zu beobachten.

In Verbindung mit in der Vergangenheit häufig zu beobachtenden Diebstählen von in Österreich zugelassenen PKW und den sich darin befindlichen Ausweisdokumenten, wird dazu geraten, keine Dokumente im abgestellten Fahrzeug aufzubewahren und jedenfalls vor der Abreise aus Österreich Kopien sämtlicher mitgeführter Dokumente gesichert bei einer Vertrauensperson zurückzulassen, um im Falle des Abhandenkommens diese Kopien rasch übermittelt erhalten zu können (z.B. zur Ausstellung eines Notpasses).

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Ein gültiger Reisepass ist für die Einreise erforderlich.

Einfuhr

Es empfiehlt sich die Mitnahme von € in bar (in kleineren Scheinen, möglichst nicht 50er und 100er), die landesweit als Währung akzeptiert werden; Kreditkarten werden nur in Ausnahmefällen bzw. in den Städten akzeptiert. In größeren Städten ist ein Bargeldbezug über Bankomat problemlos möglich.

Ausfuhr

Keine Angaben. Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Kontinentales Klima im Landesinneren mit kalten Wintern und warmen Sommern, in Küstennähe mediterranes Klima mit weniger ausgeprägten Temperaturschwankungen.

Ratschläge

Keine besonderen Ratschläge.

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist nur in den größeren Städten in Ansätzen existent, entspricht aber nicht dem westeuropäischen Standard. Abseits der großen Städte ist eine medizinische Versorgung nicht gesichert.

Im Vorjahr wurden aus den Gegenden um Banja Luka und Prijedor immer wieder Meningitis-Fälle berichtet, weswegen allgemein zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere beim Kontakt mit Personen, die anscheinend an Grippe (hohes Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen) erkrankt sind, geraten wird. Bei Kindern können zusätzlich folgende Symptome auftreten: Erbrechen, Krämpfe. Beim geringsten Verdachtsmoment wird der umgehende Besuch eines Arztes empfohlen.

 

Vorsicht

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Gewisse Impfstoffe (z.B. Röteln) sind mitunter in BuH nicht erhältlich.

Versicherung

Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der zusätzliche Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport sollte dennoch in Betracht gezogen werden. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Allerdings ist eine uneingeschränkte Benutzung der Flughäfen im Lande nicht gewährleistet.

Verkehr

Bei Autofahrten sind neben Führerschein und Zulassung auch die grüne (internationale) Versicherungskarte mitzuführen. Da es in Bosnien und Herzegowina keine verlässliche staatliche Kontrolle über den Versicherungsstatus der zugelassenen Fahrzeuge gibt, empfiehlt sich der Abschluss einer Kaskoversicherung. Für Fahrten durch Bosnien und Herzegowina darf - entsprechend der Jahreszeit, jedoch bereits ab spätestens Mitte November - Winterausrüstung empfohlen werden. Insbesondere in den Wintermonaten kann es aufgrund der Witterungsverhältnisse (starker Nebel und Schneefall) zu einer eingeschränkten Benützung des Flughafens Sarajewo kommen.

Bei Fahrten in entlegene Gebiete muss damit gerechnet werden, dass es unter Umständen keinen Zugang zu Mobiltelefonnetzen gibt.

 

Sonstiges

Wallfahrtsort Medjugorje:
Bei einem Besuch des im Süden von Bosnien und Herzegowina gelegenen Wallfahrtsortes Medjugorje sollte man sich bewusst sein, dass der Aufstieg zu den auf den Bergen gelegenen Wallfahrtstätten wegen des schwierigen Geländes und der sommerlichen Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius sehr anstrengend und für ältere oder gesundheitlich angeschlagene Personen ungeeignet sein kann. Vorsichtsmaßnahmen wie die ausreichende Mitnahme von Wasser, Verpflegung (Medikamente!) und Mobiltelefonen, sowie das Zusammenbleiben in Gruppen werden dringend empfohlen.

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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