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Bangladesch

Hauptstadt:

Dhaka

Int. Kennzeichen:

BD

Sprache:

Bengali

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Taka (Tk) = 100 Paisa

Zeitdifferenz zu MEZ:

+5 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+4 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Dreipunktstecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 17. 05. 2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Gewaltsame Auseinandersetzungen und Bombenanschläge nehmen im ganzen Land, inklusive Dhaka, Chittagong und die Region Sylhet, zu. Neu hinzu sind Selbstmordanschläge gekommen, die von islamischen Extremisten ausgehen. Ihr Ziel sind in der Hauptsache Justizeinrichtungen und Richter, aber auch lokale NGOs und Journalisten. Ausländer sind nicht Ziel von Angriffen. Jedoch ist Vorsicht geboten, da die Anschläge insbesondere an öffentlichen Plätzen, Märkten, in Kinos etc. passieren, wo sich auch ausländische Touristen aufhalten. Reisenden wird geraten, das Umfeld von politischen Veranstaltungen, Demonstrationen, Protestmärschen und politisch motivierten Streiks (Hartals), die oft zu gewaltsamen Verkehrsblockaden führen und in der englischsprachigen Presse angekündigt werden, unbedingt zu meiden und auch bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel besondere Vorsicht walten zu lassen. Auch bei Massenveranstaltungen und an religiösen Wallfahrtsstätten können gewaltsame Anschläge nicht ausgeschlossen werden.

Gegen Reisen in die Chittagong Hill Tracts (ausser nach Chittagong City) muss aufgrund der prekären Sicherheitslage abgeraten werden. Wenn eine Reise dahin unaufschiebbar ist, sollte man nur in den größeren Städten wie Khagrachari, Rangamati und Bandarban bleiben und nur auf den Hauptstrassen sich fortbewegen.

Bei der Benutzung von Eisenbahn, Überlandbussen, Fähren, Fahrrad- und Motorrikschas (Baby Taxis) wird wegen vorkommender Bandenüberfälle zur Vorsicht geraten.

Vor allem in den größeren Städten besteht die Gefahr, Opfer von Diebstählen und Raubdelikten zu werden. Es sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Wertsachen sollten gut geschützt und Dokumente fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Besondere Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche ist zu empfehlen. Es wird dringend angeraten, Fahrten über Land wegen des schlechten Zustandes der Strassen nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muß sich der Gefährdung bewußt sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen

Jüngste Ereignisse:

Ende November/Anfang Dezember 2005: Bombenanschläge auf Einrichtungen der lokalen Justiz und Verwaltung in Chittagong und Gazipur (30 km von Dhaka entfernt), und in Ost und NO Teilen von Bangladesch, sowie in Dhaka 2 Selbstmordanschläge auf 2 hohe Richter. Insgesamt 23 Todesopfer und über 144 Verletzte.

Am 3.10.2005: Anschläge auf Gerichtsgebäude in Chittagong, Laksmipur und Chandpur. 2 Todesopfer und 40 Verletzte.

Am 17.August 2005: Anschlagsserie in ganz Bangladesch, offensichtlich koordiniert mit über 500 Bomben an verschiedenen Plätzen des Landes: 2 Tote und über 50 verletzte.

Jänner 2005: Bombenanschlag auf eine politische Veranstaltung der Oppositionspartei Awami Liga, 5 Tote (inklusive ehemaliger Finanzminister) und über 70 Verletzte;

August 2004: 20 Personen getötet und hunderte Verletzte bei einem Bombenanschlag auf eine politische Großveranstaltung der Awami Liga;

Mai 2004: Bombenanschlag auf Hazrat Shahjalal Schrein in Sylhet, 3 Tote und über 50 Verletzte inklusive der

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss 3 Monate noch gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 100 Taka, die Mitnahme von Fremdwährung bis zu einem Betrag von umgerechnet US $ 1.000.- erlaubt (ab US $ 150.- Deklarationspflicht). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar oder € in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Eine beschränkte Einfuhr von alkoholischen Getränken für Angehörige anderer als der islamischen Religion ist möglich.

 

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 100 Taka, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum deklarierten Betrag erlaubt. Kunstgegenstände und Souvenirs bis zu einem Wert von 3.000.- Taka können zollfrei ausgeführt werden. Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Tropisches Monsunklima mit Monsun von Juni bis Oktober, einer anschließenden eher kalten Jahreszeit und einem heißen Sommer (März bis Mai).

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Berichten des bangladeschischen Gesundheitsministeriums zufolge ist in letzter Zeit die Zahl der Fälle von Dengue-Fieber in vielen Teilen von Bangladesch, vor allem in der Hauptstadt Dhaka und der Küstenstadt Khulna, stark angestiegen. Die Krankheit breitet sich in der feuchten und heißen Jahreszeit besonders stark aus, wobei der Höhepunkt in den Monaten des tropischen Monsunklimas mit Monsun von Juni bis Oktober liegt. Die meisten Krankheitsfälle wurden bisher in Dhaka festgestellt, wo der Krankheitsüberträger "Aedes Aegypti" einen besonders günstigen Nährboden (z.B. unkontrollierte Mülldeponien, schlechte hygienische Bedingungen, usw.) vorfindet. Die letzte große Dengue-Epidemie in Bangladesh wurde 2000 mit 93 Todesfällen registriert. Der Krankheitsverlauf endet bei 5 Prozent der mit dem Dengue-Virus infizierten Patienten tödlich. Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmachtzustände und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Vor Selbstbehandlung mit Acethyl-Salicyl-säurehältigen Medikamenten, wie z. B. Aspirin, wird seitens der Gesundheitsbehörden abgeraten. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht. Nähere Informationen erteilt das Zentrum für Reisemedizin in Wien(Tel. 01- 403 83 43).

Ende Februar 2004 wurde das Auftreten des Nipah-Like-Virus bekannt. Die Übertragung dieser Krankheit erfolgt durch den Kontakt mit infizierten Gewebe und Körperflüssigkeiten von Tier zu Tier und Tier zu Mensch. Nähere Infos auf der Homepage der WHO. Die Krankheit trat bisher in den Provinzen Rajbari, Manikganj, Jaipurhat, Naogang und Faridpur auf. Bislang (Stand 01.04.2004) sind insgesamt 24 Todesfälle bekannt geworden. Die meisten Fälle stammen aus der Provinz Rajbari (14 Tote). Weitere betroffene Provinzen sind Tangail (5 Tote), Jaipurhat (3 Tote), Sibalaya (1 Toter) und Manikganj (1 Toter).

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das üInstitut fr Tropenmedizin Wien(Tel. 403-83-43) jedoch eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Japan-B-Enzephalitis, für Individualtouristen und Camper zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen. Weiters Taxis und Mietwagen. Achtung, in Bangladesch Linksverkehr.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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