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Angola

Hauptstadt:

Luanda

Int. Kennzeichen:

AO

Sprache:

Portugiesisch

Gängige Fremdsprachen:

vereinzelt Spanisch, Französisch oder Englisch

Währung:

1 New Kwanza = 100 Lweis

Zeitdifferenz zu MESZ:

-1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz, verschiedene Steckerformen, mitunter längere Stromausfälle

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 25.11.2006

Im Februar 2006 sind erstmals seit 10 Jahren wieder Cholerafälle in Luanda bekannt geworden. In der Zwischenzeit sind 15 der 18 Provinzen von der Krankheit betroffen. Bis Ende September 2006 wurden etwa 56.000 Erkrankungen registriert.

Entsprechende hygienische Maßnahmen sollten unbedingt in allen Gebieten Angolas getroffen werden. Es wird zu besonderer Vorsicht bei auf Märkten und an Straßenständen gekauften Lebensmitteln geraten. Es sollte nur abgekochtes Wasser bzw. Mineralwasser aus Flaschen getrunken werden. Von Eiswürfeln wird strikt abgeraten. Wenn Sie die betroffenen Gebiete bereisen und an Durchfall leiden, sollten Sie sofort einen Arzt konsultieren.

Es wird dringend empfohlen, vor Einreise nach Angola mit der Österreichischen Botschaft in Harare Kontakt aufzunehmen. Desgleichen sollte nach Einreise Kontakt zu dem Österreichischen Honorarkonsulat in Luanda:

R. Joaquim De Figueireda Ernesto, Edificio Rainha Ginga 8th floor, P.O.BOX 2679, Luanda

Tel.: 0244/222/39481

hergestellt werden

Reisenden wird außerdem geraten, sich an das üZentrum fr Reisemedizin (Tel. 01-403 83 43) zu wenden.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Obwohl der Bürgerkrieg Anfang April 2002 beendet wurde und formell ein Waffenstillstand verkündet wurde, besteht in weiten Teilen des Landes nach wie vor Minengefahr, weshalb empfohlen wird, außerhalb von Luanda nur unbedingt notwendige Reisen anzutreten. Das sicherste Fortbewegungsmittel ist noch das Flugzeug. Für Flüge innerhalb des Landes empfehlen die Vereinten Nationen ihrem Personal, SONAIR oder AIRGEMINI zu verwenden. Überlandfahrten per Pkw sollten nur im Konvoi (mindestens 2 Autos) vorgenommen werden.

Auch in der Hauptstadt ist größte Vorsicht geboten, Überfälle sind dort an der Tagesordnung. In letzter Zeit werden zunehmend Mobiltelefone gestohlen.

Da es in der Provinz Cabinda wiederholt zu militärischen Auseinandersetzungen kommt, wird vor Reisen in die Exklave gewarnt. Ausgenommen davon ist die Provinzhauptstadt Cabinda, in der jedoch zu Vorsicht geraten wird.

Das Photographieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten. Bei Zuwiderhandlung ist mit Beschlagnahmung der Fotoausrüstung oder gar mit Festnahme zu rechnen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen. Österreichischen Reisenden nach Angola wird vor Reiseantritt empfohlen, sich mit der zuständigen Österreichischen Botschaft in Harare (Simbabwe) oder dem Bürgerservice des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten unter der Tel.Nr. +43 / 5 / 0 115 0 – 4411 in Verbindung zu setzen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der Antragsteller muss seinem Antrag Fotokopien der Impfungen für Gelbfieber und Cholera beifügen.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 15.000 Kwanzas erlaubt. Devisen können anmeldefrei bis zu einem Gegenwert von USD 5.000,-- ein- und ausgeführt werden. Die Banken akzeptieren Bargeld. Nur in den großen Hotels und in sehr wenigen Restaurants werden internationale Kreditkarten akzeptiert. Sonstige Rechnungen werden in bar in der angolanischen Währung bezahlt. Viele Restaurants und Hotels nehmen auch USD an. 100 Dollar Noten werden von Banken nur gewechselt, wenn sie 1996 oder später gedruckt worden sind. Es wird empfohlen, besonders beim Geldwechsel größte Vorsicht walten zu lassen. Die Zollbehörden sind angewiesen, genaue Kontrollen vorzunehmen. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

 

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches bis subtropisches Klima mit Regenzeit von September bis Mai. Während der Trockenzeit relativ niedrige Temperaturen (Regenzeit bis 35° Celsius).

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Aus Sicherheitsgründen sollte die Unterbringung in Luanda in Hotels der gehobenen Kategorie (wie z.B.: Hotel Alvalade, Hotel Tropico, Hotel Presidente Meridien) erfolgen. Trotz der hohen Preise entsprechen diese jedoch nicht dem westlichen gehobenen Standard.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Mangels an Medikamenten entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Außerhalb der Hauptstadt Luanda und einiger Provinzhauptstädte ist die allgemeine medizinische Versorgung sehr schlecht, in vielen ländlichen Gebieten ist sie kaum vorhanden. In Luanda gibt es einige besser ausgestattete Privatkliniken und auch qualifizierte Ärzte. Sämtliche Krankheiten, die in Angola häufiger vorhanden sind, können auch behandelt werden, wenngleich hohe Kosten anfallen. In der Regel können auch Medikamente in Luanda gekauft werden.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) weiters eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Meningokokken – Meningitis sowie für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für das gesamte Gebiet wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, ebenso beim Genuss von Wasser.Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

In Luanda hat die Anzahl der Omnibusse deutlich zugenommen. Diese verkehren jedoch nicht regelmäßig und sind zumeist stark überfüllt. Für Personen, die als Ausländer erkannt werden, besteht das Risiko eines Raubüberfalls.
Taxis sind in Luanda zumeist verfügbar, aber teuer. Mietwagen können zu hohen Preisen (ca. USD 100,-- pro Tag) angemietet werden. Der internationale Führerschein wird anerkannt.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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